Neue Petition zur Verlängerung von Corona-Soforthilfen

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Entgegen der öffentlichen Berichterstattung kommen die Corona-Hilfen für Selbstständige nicht da an, wo sie wirklich benötigt werden. Viele Selbstständige werden aufgrund staatlicher Einschränkungen, die dem Gesundheitsschutz aller dienen, noch für Monate ihre Tätigkeit nicht ausüben können. Den Schaden müssen sie weitgehend alleine tragen, oft auf Kosten ihrer Altersvorsorge. Von den Soforthilfen wurde nur ein Bruchteil ausgezahlt. Wir erwarten, dass der Rest zweckentfremdet und großenteils zugunsten größerer Unternehmen verwendet wird.

Das hat eine Umfrage des Bundesverbands für die Immobilienwirtschaft (bvfi) in Kooperation mit dem Verband der Gründer und Selbständigen Deutschland e.V. (VGSD) unter rund 27.300 Teilnehmern ergeben. (https://www.xing.com/news/insiders/articles/politik-hat-kleine-und-mittelstandische-betriebe-in-der-corona-krise-vergessen-3214953)

Statt uns nun Zeit zum "Wiederaufbau" zu geben, will der Staat uns kurzfristig weitere bürokratische Lasten und Pflichtbeiträge aufbürden. Gerade auch Gründer, Teilzeitselbstständige, niedrige und mittlere Einkommen werden davon betroffen sein. Statt faire Honorare zu bezahlen erhöht der Staat immer weiter die Belastungen.

Ein breites Bündnis aus Selbstständigenverbänden und -initiativen hat deshalb eine Petition beim Deutschen Bundestag eingereicht:

Zugang zur Petition: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2020/_05/_13/Petition_111001.nc.html

PDF des Petitionstextes (besser lesbar): https://www.dropbox.com/s/qw7o0jh6spmj1ym/_BAGSV_Petition_111001.pdf?dl=0

Dr. Andreas Lutz, Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbstständigenverbände (BAGSV):
"Es ist von größter strategischer Bedeutung, dass wir mit dieser Petition jetzt alle gemeinsam ein kraftvolles Signal an die Regierung senden und zeigen, wie viele wir sind und dass man unsere berechtigten Anliegen und Sorgen nicht länger ignorieren darf. Unser Ziel ist deshalb, in den nächsten Wochen deutlich über 100.000 Mitzeichner zu gewinnen."

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Publiziert durch PR-Gateway.de.

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