Mit Ayurveda “Coole” durch den Sommer

Eine Stärke des Ayurveda ist es, alles nach den Prinzipien Vata, Pitta und Kapha einzuteilen.
So gibt es die Ayurveda Konstitution, die sich aus diesen Bioenergien zusammensetzt. Jeder Mensch hat seine ganz besondere Konstitution, die seine Stärke, aber auch seine Schwäche sein kann.
Auch die Jahreszeiten sind diesen Prinzipien zugeordnet: Vata ist der Herbst und beginnender Winter.

Die Vata-Jahreszeit ist windig bis stürmisch, kalt und trocken. Im Herbst gibt es die Herbststürme, und Wind trocknet aus. Wenn der Winter kalt ist und trocken, also eine klirrende Kälte, dann ist Vata wieder in der Natur aktiv.

Kapha ist der Spätwinter und das beginnende Frühjahr – nass-kaltes Wetter und wenn Tauwetter angesagt ist.

Und Pitta ist das späte Frühjahr, der Sommer und der goldenen Herbst. In dieser Zeit herrscht dann eine trockene Wärme vor.

Da viele Menschen ihre Ayurveda-Konstitution nicht kennen, helfen Empfehlungen, die diesen Jahreszeiten entsprechen, Ayurveda für mehr Gesundheit zu nutzen.
Im Ayurveda heißt es: Gleiches verstärkt und kann so ins Ungleichgewicht bringen, Gegensätzliches reduziert und kann ausgleichend wirken.
Der Stoffwechsel, die Verdauungskraft, wird als Agni bezeichnet und ist dem Pitta zugeordnet. Wir brauchen ein gutes Agni, damit unsere Verdauungs- und Entgiftungskraft optimal funktionieren kann. Wenn nun aber im Außen zusätzlich das Pitta stark vertreten ist, so kann sich das Pitta in uns erhöhen und dadurch unseren Stoffwechsel ins Ungleichgewicht bringen.
Unsere innere Intelligenz gleicht das oft allein schon dadurch aus, dass wir weniger Hunger haben. Das sollten wir aber unterstützen, indem wir leichte Mahlzeiten zu uns nehmen. Leichter verdaubar ist nach Ayurveda alles, was wir warm und gekocht zu uns nehmen.

Empfehlenswert ist es also, möglichst oft warm zu essen, auch wenn uns lieber nach Eis, eisgekühlte Getränke, Rohkost etc. zumute ist. Rohkost ist aus ayurvedischer Sicht schwer verdaulich und sollte gerade im Sommer eher reduziert werden. Grüne Blatt-Salate, Gurken, Chicoree kann man durchaus zu den Mahlzeiten mit einbeziehen, denn diese wirken kühlend. Ansonsten sind Gemüse-Currys, Kartoffeln und Basmati-Reis, Hafer und Gerste zu empfehlen. Mungbohnen und fast alle anderen Hülsenfrüchte kann man zu den Mahlzeiten mit einplanen (weniger günstig sind für Pitta die roten Linsen).
Alle süßen Früchte können im Speiseplan mit eingeplant werden wie Mango, Trauben, Rosinen, Feigen, Kirschen, Birne, Avocado, Wassermelone und Granatapfel.
Sonnenblumenkerne und Kürbiskerne und auch Kokosnüsse sind köstliche Ergänzungen. Insbesondere die Trink-Kokosnuss, die jetzt auch öfters in den Auslagen zu finden sind.
Als Getränke sollte man auch warm vorziehen – in jedem Fall über Körper-Temperatur. Abgekochtes Wasser, Ingwertee mit einem Schuss Zitronensaft, Teesorten mit kühlenden Charakter wie Pfefferminze, Lavendel und Melisse und Rosenblüten ergeben köstliche Teemischungen. Wer es würziger mag, kann etwas Rosmarin und Thymian ergänzen. Salbei hilf dabei, das Schwitzen zu verringern.
Weiter ist es empfehlenswert, nicht zu spät zu essen und zwischen den Mahlzeiten genügend Zeit zu belassen für die Verdauung der Nahrung, die wir aufgenommen haben.
Als Gewürze eignen sich leicht scharfe, wärmende Gewürze, um die Verdauungskraft zu stärken, aber auch sanfte und kühlende Gewürze wie Koriander, Vanille, Kardamom, Kurkuma, Fenchelsamen und Safran.
Als Öle und Fette eignen sich Ghee, Kokosöl und Sonnenblumenöl.
Wichtig ist es im Sommer aber auch, rechtzeitig Pausen einzulegen und sich bewusst zu machen, dass weniger oft mehr ist. Gerade an heißen Tagen sollte man sich nicht verausgaben, sondern lieber einmal eine Siesta mehr einzulegen. Das sollten insbesondere Pitta-betonte Power-Typen Gesundheits-Kraft.

Für Sport, wandern, Nordic Walking und andere Sportarten bieten sich der Morgen und auch der Abend an. Tagsüber sollte man den Stoffwechsel nicht durch ein Zuviel belasten.
Wer sich so auf die warme Jahreszeit einstellt, der bleibt auch jetzt im Gleichgewicht.
Ayurveda ist eine Gesundheitslehre, die uns anleitet, unsere Konstitution kennen zu lernen und zu leben, damit man ein langes, gesundes und glückliches Leben gestalten kann.
Wer diesbezüglich mehr für sich und seine Gesundheit tun möchte der findet sicher auf einer Website noch mehr Anregungen, wie er Ayurveda leicht in sein Leben integrieren kann.
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Publiziert durch PR-Gateway.de.

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Schulleiter der Schule für Ayurveda Wolfgang Neutzler praktiziert seit 1985 als Heilpraktiker mit Schwerpunkt Ayurveda. Er ist als Autor, Co-Autor, Schulungsleiter sowie Privatdozent für Ayurveda tätig. 

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