SH Netz erhöht Versorgungssicherheit im Kreis Segeberg

Die Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) wird voraussichtlich bis zum Jahr 2021 sämtliche Mittel- und Niederspannungs-Freileitungen im Kreis Segeberg durch Erdkabel ersetzt haben. Im Bereich der Niederspannung hat der Netzbetreiber 99,98 Prozent der Leitungen unterirdisch verlegt. Bei der Mittelspannung liegt der Kabelanteil bei 97,87 Prozent. Etwa 1,46 Prozent Freileitungsanteil sind also noch übrig, umgerechnet circa 25,73 Kilometer Leitung.



"Erdkabel weisen eine geringere Störungsanfälligkeit gegenüber Freileitungen auf, da sie weniger anfällig gegenüber Wettereinflüssen sind.", erklärt Netzcenterleiter Gerhard Petersen vom zuständigen SH-Netz-Technikstandort im Kreis Segeberg. "Im Zuge unserer kontinuierlichen Investitions- und Instandhaltungsmaßnahmen haben wir den Kabelanteil in den vergangenen Jahren immer weiter erhöht. Bis voraussichtlich 2021 sind wir im Kreis Segeberg dann in der Mittel- und Niederspannung komplett freileitungsfrei."

Bei einer Freileitungsverkabelung wird zunächst ein Kabel gelegt, dass eine bestehende Freileitung ersetzen soll. Erst wenn das Kabel fertig ist, können die Monteure von SH Netz die bestehende Freileitung zurückbauen. Dies findet in der Regel im Folgejahr statt. Die Kabelarbeiten im Kreis Segeberg werden bis voraussichtlich Ende 2021 abgeschlossen sein – der Rückbau der alten Freileitungen ist dementsprechend bis 2022 zu erwarten. Über die einzelnen regionalen Maßnahmen wird SH Netz jeweils gesondert berichten.

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