Nach Analysen von über 70.000 Daten von HubSpot-Kunden: Marketing und Vertrieb müssen enger zusammenarbeiten

 

Umfangreiche Daten zeigen die Auswirkungen von COVID-19 auf Unternehmen weltweit – Deutschland ebenfalls stark betroffen / Analyse illustriert Chancen für neues Wachstum nach der Krise

  • In Deutschland erreichte nach 13 Wochen die Zahl der geschlossenen Deals im Juni erstmals wieder Werte knapp über der Benchmark*
  • Das Gesamtvolumen der versendeten Marketing-E-Mails sowie die Öffnungsraten sind seit Beginn der Coronakrise stark gestiegen, sowohl global als auch in Deutschland
  • Zugleich erhöhte sich das Volumen der versendeten Vertriebs-E-Mails und lag bei deutschen Unternehmen Ende Juni rund 54 % über der Benchmark – die Antwortquote lag jedoch etwa 26 % darunter.
  • In Deutschland stieg die Zahl der von Käufern initiierten Rückgriffe auf Live-Chat und Chatbots um 32 % im Vergleich zwischen Q1 und Q2

(*Die Benchmark für jede Metrik wurde anhand von Wochendurchschnittswerten vom 20. Januar bis zum 9. März 2020 – dem Beginn der Pandemie – berechnet.)

 

Berlin, 23. Juli 2020 – HubSpot veröffentlicht Daten zu Kerngeschäftskennzahlen wie Website-Traffic, E-Mail-Sende- und Öffnungsraten, Sales Engagement, Kaufabschlüssen und Werbeausgaben. Neben globalen werden auch regionale Daten über die Kennzahlen in Deutschland bekanntgegeben. HubSpot erhebt und veröffentlicht diese Zahlen, um die Auswirkungen von COVID-19 auf die Geschäftskennzahlen ihrer Kunden zu verstehen und um daraus Handlungsempfehlungen geben zu können. Unternehmen erhalten durch Einblicke in die Daten die Möglichkeit, ihre eigenen Ergebnisse zu vergleichen und so kurz- bis langfristig ihre Unternehmensstrategie anzupassen.

Deutsche Unternehmen müssen im Vertrieb aufholen

Etwa Mitte März spitzte sich die Coronakrise in der Bundesrepublik zu: Erste Ausgangsbeschränkungen wurden verhängt, Einrichtungen und Geschäfte geschlossen und Kontaktbeschränkungen traten in Kraft. Viele Unternehmen schlossen zu dieser Zeit ihre Büros und schickten Mitarbeiter ins Homeoffice. Zur gleichen Zeit lässt sich global sowie in Deutschland ein starker Anstieg der verschickten Marketing-E-Mails erkennen – der bis heute anhält. So verschickten deutsche Marketing-Teams in Q2 durchschnittlich 18 % mehr E-Mails als im ersten Quartal. Auch die Öffnungsrate stieg im gleichen Zeitraum im Mittel um 7 %.

Ebenso versendeten die Vertriebsteams mit Beginn der Beschränkungen Mitte März vermehrt Mails zur Akquise: „Da Kundentermine vor Ort abgesagt werden mussten und durch die Umstellung ins Homeoffice viele potenzielle Kunden auch telefonisch nur schwer erreichbar waren, haben Vertriebsteams vermehrt auf den Kommunikationskanal E-Mail gesetzt“, so Gregor Hufenreuter, Sales Director DACH bei HubSpot. In der Folge lag Ende Juni die Zahl der versendeten Vertriebs-E-Mails rund 54 % über der Benchmark. Gleichzeitig fiel die Antwortrate mit minus 26 % im Vergleich zur Benchmark deutlich geringer aus. „Obwohl die Anzahl der verschickten Vertriebs-E-Mails enorm in die Höhe geschossen ist und auch noch bis Ende Juni auf einem hohen Niveau blieb, sank die Antwortrate. Grund dafür ist, dass viele Mails nicht personalisiert oder vom Empfänger schlicht als nicht relevant eingestuft wurden – oder direkt im Spam gelandet sind. Vertriebler müssen sich daher deutlich enger mit dem Marketing-Team abstimmen, um einerseits quantitativ weniger, aber andererseits qualitativ höherwertige Mails zu verschicken“, erklärt er weiter. 

Verkaufsabschlüsse volatil – positiver Trend erkennbar

In den vergangenen Wochen hatten Vertriebler in Deutschland nicht nur mit geringen Antwortquoten, sondern auch mit volatilen Verkaufsabschlüssen zu kämpfen. Während die Verkaufsabschlüsse Anfang April, als die COVID-Verschärfungen ausgeweitet wurden, 32 % unter der Benchmark lagen, stiegen sie im Verlauf der darauffolgenden zwei Wochen wieder bis zu einem Wert von 3 % unter der Benchmark an. Dieses Auf und Ab wiederholte sich in den folgenden neun Wochen. Seit Anfang Juni liegen die gewonnenen Deals in Deutschland wieder über der Benchmark – Ende Juni zuletzt bei plus 20 %. 

Steigender Website-Traffic, erhöhte Chatbot-Anfragen und sinkende Werbeausgaben

Die Daten der vergangenen Monate haben gezeigt, dass sich Live-Chats und Chatbots – im letzten Jahr noch eher verhalten genutzt – inzwischen großer Beliebtheit erfreuen: In der Bundesrepublik stieg die Nutzung in den letzten drei Monaten kontinuierlich an und liegt Anfang Juni 69 % über der Benchmark. Zudem besuchen potenzielle Kunden hierzulande wesentlich öfter die Websites von Unternehmen. Der Höhepunkt wurde in Deutschland Mitte Mai erreicht – hier lag das Gesamtvolumen des Traffics auf den Websites 23 % über der Benchmark. Seitdem sinkt die Websitenutzung und lag zuletzt bei 7 % über der Benchmark. 
In Sachen Werbeausgaben ist seit dem Beginn der Pandemie weltweit eine deutliche Zurückhaltung der Unternehmen zu erkennen: Anfang April lagen die Ausgaben 20 % unter der Benchmark – und daran hat sich bis Ende Juni kaum etwas geändert. Zuletzt befanden sich die Werbeausgaben global gesehen 15 % unter der Benchmark.

Eine Übersicht der Daten sowie Grafiken zum Download finden Sie unter folgendem Link: https://www.hubspot.de/covid-data?category=total&topic=deal-pipelines&subTopic=deals-created&drilldown=null

Eine weitere Infografik mit den wichtigsten Daten auf einen Blick finden Sie hier: http://newsletter.psmw-kommunikation.de/hubspot/2020/Benchmark%20Data%20II_/COVID%20Benchmark%20Data%20Infographic_GERMANY.pdf

 

Daten von über 70.000 HubSpot Kunden

HubSpot hat in den vergangen drei Monaten im Wochentakt Daten zu Kerngeschäftskennzahlen wie Website-Traffic, E-Mail-Sende- und Öffnungsraten, Sales Engagement, Abschlussraten und mehr von seinen über 70.000 Kunden erhoben. Der Datensatz enthält wöchentliche Trenddaten für Kerngeschäftskennzahlen im Jahr 2020, wobei der Schwerpunkt auf den Veränderungen der Kennzahlen ab März 2020 liegt. Die Daten der HubSpot-Kunden dienen als Referenzwerte für Unternehmen, die in eine Online-Präsenz investiert haben und das Inbound-Prinzip als wichtigen Teil ihrer Wachstumsstrategie nutzen. Der Referenzwert für jede Kennzahl wurde anhand von Wochendurchschnittswerten vom 13. Januar 2020 bis zum 9. März 2020 errechnet. Die Unternehmen werden nach ihrer Größe in die folgenden Gruppen eingeteilt: 0-25, 26-200 und mehr als 200 Beschäftigte.

HINWEIS: Die Daten wurden auf Basis der Geschäftszahlen von HubSpot-Kunden aggregiert. Einzelne Unternehmen, einschließlich HubSpot, können von diesen Kennzahlen je nach Markt, Kundenstamm, Branche, Geografie, Unternehmensreife und/oder anderen Faktoren abweichen.

 

Über HubSpot

HubSpot (NYSE: HUBS) ist eine führende Wachstums-Plattform. Seit 2006 verfolgt das Unternehmen die Mission, die Welt mehr inbound zu gestalten. Heute nutzen insgesamt über 78.700 Kunden in mehr als 120 Ländern die preisgekrönte Software, Dienstleistungen und den Support von HubSpot, um die Art und Weise, wie sie Kunden gewinnen, ansprechen und begeistern, zu verändern. HubSpot besteht aus einem Marketing-Hub, einem Vertriebs-Hub, einem Service-Hub, einem CMS-Hub und einem leistungsstarken kostenlosen CRM. So gibt HubSpot Unternehmen die Tools an die Hand, die sie für ein besseres Wachstum benötigen.


HubSpot wurde von Glassdoor, Fortune, The Boston Globe und The Boston Business Journal zu einem Top-Arbeitsplatz ernannt. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Cambridge (MA) mit Niederlassungen in Dublin (Irland), Singapur, Sydney (Australien), Tokio (Japan), Berlin (Deutschland), Bogotá (Kolumbien), Paris (Frankreich), Gent (Belgien) und Portsmouth (NH).
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Veröffentlicht von:

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