Warten auf die Investitionswelle: 3 Billionen Euro für ein klimaneutrales Europa

Brüssel/Triesen. Der Plan, die CO2-Emissionen in der EU bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken könnte laut einer aktuellen Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) gemeinsam mit der TU Berlin zu wenig sein. Es müssen 65 Prozent sein, um die vorgegebenen Ziele für ein klimaneutrales Europa bis 2050 erreichen zu können.

 

Die im Green Deal der EU festgelegten und zu setzenden Maßnahmen reichen laut neuesten Berechnung nicht aus. Die Studienautoren des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung sehen einen Mindestinvestitionsbedarf von 3 Billionen Euro. Was im ersten Moment nach einer unglaublichen Summe klingt, relativiert sich allerdings schnell: Diesem Investitionsbrocken stehen in dem zugrunde gelegten Szenario bereits 2 Billionen Euro Einsparungen gegenüber. Diese Einsparungen errechnen sich aus dem wegfallenden Import fossiler Energieträger.

 

Konjunkturaufschwung und Klimaschutz

 

Die deutsche EU-Ratspräsidentschaft könnte während der nächsten sechs Monate alle Geschicke unter einen Hut bringen und die Richtung vorgeben. Die aktuelle Wirtschaftskrise – bedingt durch das Coronavirus und die strengen Lockdowns in vielen Ländern – braucht neben Konjunkturpaketen auch Mittel für die Energiewende. Ganz oben auf der Agenda für den europäischen Wiederaufbau muss stehen, klimaneutrale und zukunftsfähige Projekte zu fördern, nicht die Stabilisierung fossiler Entwicklungspfade. Auch bei der Sun Contracting AG blickt man dieser Tage nach Brüssel, wo sich de Facto entscheiden wird, wie die europäische Energiezukunft aussieht.

 

Klimaneutrale Energie aus Liechtenstein

 

Um sich trotz aller Unsicherheiten von fossilen Energieträgern unabhängig zu machen und dabei auch noch für die Umgebung etwas Gutes zu tun, bietet die Liechtensteiner Sun Contracting AG ihr Modell Photovoltaik Contracting an – Photovoltaik ohne Kapitaleinsatz. Der Besitzer einer bebaubaren Fläche, egal ob Dach oder grüne Wiese) stellt die Infrastruktur zur Verfügung. Sun Contracting baut und betreibt eine Photovoltaikanlage, kümmert sich um Wartung, Instandhaltung und Service – für die gesamte Vertragslaufzeit. Am Ende dieses – meist 20 Jahre dauernden – Vertrages übergibt man die Photovoltaikanlage in bestem Zustand an den Contractingnehmer. Dieser kann die Vorteile des Stroms vom eigenen Dach bis zum Ende der Modullebensdauer weiterhin völlig kostenfrei nutzen.

 

Voller Nutzen für alle Beteiligten

 

Die Vorteile für alle Beteiligten liegen auf der Hand: Der Besitzer der Fläche erhält eine Vergütung in Form einer Miete oder Pacht, bei sanierungsbedürftigen Dächern optional auch die Dachsanierung, für die Bereitstellung der Fläche. Der produzierte Strom wird ins Netz des örtlichen Stromversorgers eingespeist. Für jede Kilowattstunde nachhaltig produzierten Sonnenstroms erhält die Sun Contracting AG eine Vergütung und kann damit langfristig und kontinuierlich Erträge erwirtschaften. Auch die nähere Umgebung profitiert von der Nutzung der leerstehenden Flächen: Der Anteil an Ökostrom im Strommix erhöht sich – was auf lange Sicht die Strompreise senkt.

 

Firmenportrait

 

Die Sun Contracting AG und ihre Tochtergesellschaften sind seit 2012 operativ in der Photovoltaikbranche tätig. Besondere Bekanntheit erlangte die Unternehmensgruppe mit ihrem Geschäftsmodell Photovoltaik Contracting, bei dem man eine Photovoltaikanlage nutzen kann, ganz ohne eigenes finanzielles Risiko. In Österreich, Deutschland und Liechtenstein hält man per Ende des zweiten Quartals 2020 bei einer gesamt installierten und projektierten Photovoltaikleistung von 61,9 Megawattpeak, wovon 43,8 Megawattpeak als Contracting projektiert sind. Derzeit freut man sich über die bevorstehende Fertigstellung einer ganz neuen und innovativen Möglichkeit, Photovoltaik in bestehendes zu integrieren: Die SUN CARPORTS. Die Pilotprojekte an drei Standorten in Deutschland schaffen es, bestehende Parkflächen um Photovoltaikanlagen auf Carports zu erweitern, wodurch nicht nur eine Überdachung für die darunter stehenden Fahrzeuge zu schaffen, sondern zusätzlich klimaneutral Energie zu produzieren.