„Ich hatte Glück im Unglück“: Wie Mirko Reeh Chroma durch die Corona-Krise steuert

Vor 18 Monaten hat TV-Koch und Buchautor Mirko Reeh die Firma Chroma Messer vom langjährigen Inhaber Christian Romanowski übernommen. Warum Timing manchmal alles ist, was die bisher größte Herausforderung während der Corona-Zeit war und welche Pläne er für die nächsten Monate hat, erzählt Reeh im Interview. 

Herr Reeh, wie haben Sie die Corona-Zeit als Inhaber von Chroma Messer erlebt? 



Im ersten Moment war die Situation natürlich für uns alle ein Schock, es wäre ja auch komisch, wenn das anders gewesen wäre. Zu Beginn der Krise haben wir einen kleinen Umsatzknick erlebt, der sich aber zum Glück recht schnell stabilisiert hat. Ohne Restaurants und Kantinen und mit Homeoffice überall haben die Leute auf einmal alle Mahlzeiten zu Hause gekocht, und da merkt man dann sehr zackig, wenn man an der Hardware aufrüsten muss. Profiköche haben viele Schleifsteine gekauft, Privatkunden bessere Messer. Unsere Zahlen sind deutlich über denen des Vorjahres, Chroma Messer hat die Krise bisher gut aufgefangen.   

Was genau meinen Sie, wenn Sie sagen, Sie hatten „Glück im Unglück“? 

Ich bin wahnsinnig dankbar, dass ich Chroma Messer vor Corona gekauft habe. Die Firma ist für mich ein fast krisensicheres Standbein, das die Verluste auffängt, die durch die monatelange Schließung meiner Kochschule entstanden sind – wobei wir auch hier inzwischen mit einem umfassenden Hygienekonzept wieder hochfahren konnten. Die Umsätze haben sich in den 18 Monaten, in denen ich Chroma führe, sehr positiv entwickelt und übersteigen die Zahlen der Vorjahre. Auch hier kann ich mich also enorm glücklich schätzen. Außerdem bin ich sehr dankbar, dass mein guter und langjähriger Freund Christian Romanowski, der eigentlich in Rente gehen wollte, von seinen ehemaligen Geschäftspartnern gebeten wurde, Chroma Cnife international zu führen. In dieser Funktion ist er mein Lieferant und unterstützt mich nach Kräften in all meinen Plänen und Ideen. 

Was war während Corona die größte Herausforderung, der Sie als Inhaber von Chroma Messer begegnen mussten? 

Puh, da gab es viele. Ich denke, am intensivsten war ich als interner Ruhepol gefragt. In einer Zeit, wo unzählige Jobs unsicher sind und viele Menschen nicht wissen, wie es beruflich weitergehen soll, war es für mich unglaublich wichtig, meinen Mitarbeitern Rückhalt und Sicherheit zu geben. Ich habe immer gesagt: „Wenn wir auch nur einigermaßen mit Ach und Krach durch diese Zeit kommen, muss niemand Angst um seinen Job haben.“ Das wusste mein Team sehr zu schätzen. 

Was sind Ihre Pläne für die Zukunft, wie geht es in den nächsten Wochen und Monaten mit Chroma weiter? 

Ich habe viele Ideen für die kommende Zeit, im Vordergrund steht natürlich die Weiterentwicklung der populären Serien. Wie ich wieder und wieder gern sage: Es gibt immer noch ein Messer, was darauf wartet, entworfen zu werden. Die Entwicklung neuer Messer oder Serien ist immer ein zeit- und kostenintensiver Kreativprozess, in den verschiedene Menschen an ganz unterschiedlichen Stellen involviert sind. Da kommt also einiges Spannendes auf uns zu! Außerdem plane ich im Herbst den ersten hochwertigen Chroma-Katalog, und auch dem Thema Ladenbau widme ich mich in nächster Zeit sehr intensiv. Nicht zu vergessen die umfangreichen Werbekampagnen, die ab September in verschiedenen Medien erscheinen werden. Es wird mir ganz bestimmt nicht langweilig. 

Wie lautet Ihr persönliches Resümee nach 18 Monaten Chroma?   

So ein Geschäft zu übernehmen, ist nicht das Einfachste. Ich hatte immer sowohl privat als auch geschäftlich mit Messern zu tun, aber sich von Grund auf unternehmerisch in ein neues Business reinzufuchsen, ist durchaus anspruchsvoll. 

Seit über 30 Jahren importiert und vertreibt Chroma Messer hochwertige asiatische Küchenmesser und das passende Zubehör. Zu den Produkten zählen unter anderen die bekannten Ganzstahlmesser Chroma type 301 – design by F.A. Porsche Messer, die handgeschmiedeten japanischen Küchenmesser Chroma Haiku Kurouchi und die Chroma Dorimu mit echter Damaszenerklinge. Die Produkte überzeugen Spitzenköche und ambitionierte Hobbyköche gleichermaßen durch hohe Qualität, extreme Schärfe und gute Schnitthaltigkeit, bewiesen in vielen Messertests.  

Kontakt: CHROMA Messer GmbH & Co. KG  Dr.-Richard-Sorge-Str. 66 15745 Wildau Telefon +49 (0)3375 – 46 77 100 Fax +49 (0)3375 – 46 77 101 beste@kochmesser.de www.chroma-messer.de

Pressekontakt:  Gourmet Connection Patricia Freyer Telefon +49 (0)69 – 25 78 12 8 – 15 p.freyer@gourmet-connection.d

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