Studie: Schüler haben Angst vorm ersten Schultag

Online-Umfrage zeigt: 

  • Mehr als die Hälfte aller SchülerInnen wurde schon einmal wegen ihres Äußeren gehänselt, fast 90 Prozent haben miterlebt, dass jemand anders gemobbt wurde

  • SchülerInnen starten vorsichtig in den Schulalltag: Zwei Drittel von ihnen möchten lieber „untertauchen” als „auffallen”

Hamburg, den 11. August 2020 – Die Schule geht wieder los: Nach den großen Ferien und den Corona-bedingten Ausfällen in der ersten Jahreshälfte ist es nun endlich wieder soweit. Für viele Schülerinnen und Schüler ist das aber kein Grund zur Freude: Deutlich macht das eine aktuelle Studie zum Thema „Body Shaming in Schulen”. Über 5.900 Schülerinnen und Schüler nahmen an der Instagram-Umfrage des YouTube-Kanals „Klein aber Hannah” teil, der sich mit Themen wie Selbstliebe und Body Positivity beschäftigt. Die Ergebnisse sind schockierend: Über die Hälfte der Befragten (55 %) geben an, dass sie in ihrer Schullaufbahn aufgrund ihres Aussehens schon einmal gehänselt oder gemobbt wurden. Sogar 89 Prozent der Befragten haben mitbekommen, dass andere gehänselt wurden.

Lieber „untertauchen” statt auffallen

Aus diesem Grund starten Jugendliche eher zurückhaltend ins neue Schuljahr: 66 Prozent der Befragten möchten am ersten Schultag lieber „untertauchen” als „auffallen”. Knapp zwei Drittel (65 %) überlegen im Vorfeld, was die Klassenkameraden über sie sagen könnten. Vor allem das Thema Kleidung ist Jugendlichen wichtig: 72 Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, am ersten Schultag ganz besonders aufs Outfit zu achten, die Hälfte verbringt morgens besonders viel Zeit vor dem Spiegel.

YouTuberin Hannah Kaiser setzt sich auf ihrem Kanal „Klein aber Hannah” verstärkt für das Thema „Body Positivity” ein. Kurz vor Schulstart erhielt sie viele Nachrichten von Schülerinnen und Schülern, dass das Thema Selbstliebe an den Schulen viel zu kurz kommt.

 

„Es darf nicht als gesellschaftliche Norm angesehen werden, dass Kinder sich in der Schule unwohl fühlen oder sogar Angst haben, weil sie aufgrund ihres Aussehens oder ihres Körpers beleidigt oder gemobbt werden”, erklärt Hannah Kaiser. „Als Lernort und Lebensraum darf die Schule kein Platz für Mobbing sein.”  

Starterpaket für mehr Selbstbewusstsein

In einem digitalen Starterpaket gibt die YouTuberin und angehende Heilpraktikerin für Psychotherapie deshalb jetzt hilfreiche Tipps für den richtigen Start in das neue Schuljahr. In Videos informiert sie Kinder und Jugendliche zu Fragen wie „Mit welchen Methoden kann ich mein Selbstbewusstsein stärken, und wie werde ich selbstsicherer?” Motivierende Sprüche für das Handydisplay sollen Schülerinnen und Schüler daran erinnern, dass Selbstwert und Body Positivity stärker sind als die schlechten Gefühle vor dem ersten Schultag. https://kleinaber.de/motiviert/ 

„Schulen müssen präventiv gegen Mobbing vorgehen und SchülerInnen mehr Angebote schaffen, Selbstbewusstsein aufzubauen”, findet Hannah Kaiser. „Der Politik muss klar sein, dass es hier ein großes Problem gibt: Die Unterstützung der Schulen durch geeignete Programme und genug Raum im Lehrplan muss gesichert sein. Nur so kann Mobbing in Schulen wirksam bekämpft werden.”

 

Studiendesign

Die Umfrage fand auf der Social-Media-Plattform Instagram am 1. August 2020 statt. Befragt wurden Schülerinnen und Schüler sowie Personen zwischen 18 und 24 Jahren, die sich noch gut an ihre ersten Schultage zurückerinnern können. 5.900 Teilnehmer steuern 35.000 Antworten und über 400 Erfahrungsbeiträge bei. 

Über Hannah Kaiser 

Hannah Kaiser ist Geschäftsführerin von Klein aber, Deutschlands Nr. 1 YouTube-Agentur und Coach für Persönlichkeitsentwicklung. Mit ihren beiden YouTube-Kanälen „Klein aber Hannah” und „Klein aber lecker” versammelt sie regelmäßig mehr als 400.000 Abonnenten vor dem Bildschirm. Seit 2016 macht sie diese Expertise auch werbetreibenden Marken zugänglich und ist bei der Agentur für den Bereich „Influencer Relations“ zuständig. Die gebürtige Wienerin zeigt wie Marken erfolgreich auf YouTube durchstarten können. Hannah hat bereits Kunden wie Dr. Oetker, eBay Kleinanzeigen, Google, Vattenfall und Vorwerk betreut. Als Powerfrau verbindet sie nicht nur Marken und Influencer miteinander, sondern hat auch ein Gespür für Timing und ein Talent für Audience Development. Hannah beendete 2014 ihr Studium im Fach „Angewandte Medien” mit dem Schwerpunkt Moderation und Schauspiel. Zwischendurch fungierte sie als Moderatorin und Sprecherin für RTL, Kabel 1, Servus TV und das Filmfest Hamburg. Mit 26 Jahren gründete die YouTuberin gemeinsam mit Yannik Markworth und Simon Kaiser die Agentur Klein aber.

https://kleinaber.de/

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