Corona und die Berufsunfähigkeitsversicherung

Heute hört man nur noch Corona – aber wenn es um Versicherungen geht, denkt man eher an Betriebsschließungsversicherungen, als an Berufsunfähigkeitsversicherungen. Höchstens denkt man darüber nach, dass es eventuell möglich ist, dass durch Spätschäden eine Berufsunfähigkeit entstehen könnte – bis jetzt weiß man hier noch zu wenig. Jeden Tag gibt es neue Forschungsergebnisse,

Ein ganz anderes Problem kann sich aber ergeben, wenn man noch keine Absicherung bei Berufsunfähigkeit hat und das in der nächsten Zeit machen möchte. Denn bei jeder Beantragung einer Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es Gesundheitsfragen und es muss alles angegeben werden, was gesundheitlich zumindest in den letzten 5 Jahren war. Dabei müssen die Fragen genau gelesen werden – wenige Versicherungen fragen nur nach Behandlungen – manche nach allen Beschwerden- und inzwischen fragen auch die ersten Versicherungen nach Coronaerkrankungen.
Die erste Versicherung, die diese Frage in Ihrem Antrag stellt, ist die Basler. Die Canada Life verlangt zumindest ab einer monatlichen Rente von 2000 € einen zusätzlichen Covid 19-Fragebogen.
Wie das von den einzelnen Versicherungen gehandhabt wird, kann sich jeden Tag ändern. Aber wenn es hier Untersuchungen gab, muss es so und so angegeben werden.
Was bedeutet das nun, wenn man diese Frage bejahen muss? Manche Versicherungen lehnen eine Versicherungsannahme ab – es kann dann meist nach 2-3 Monaten eine neue Anfrage gemacht werden. Wichtig ist hier immer: keinen Antrag machen, sondern eine anonyme Voranfrage über einen Versicherungsmakler, der hier spezialisiert ist – da dann keine Daten gespeichert werden.

Wichtig in allen Fällen: Die Erkrankung muss folgenlos ausgeheilt sein. Die Meldungen zu Spätschäden häufen sich, daher wird es vermutlich in den nächsten Wochen und Monaten eher schwieriger werden, nach einer Erkrankung mit Covid-19 eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu bekommen, denn es lässt sich oft erst später nachweisen, ob es Spätfolgen gab.

•    Corona kann dazu führen, dass eine Berufsunfähigkeit im Moment nicht möglich ist
•    Wer noch kein Corona hatte, lieber gleich heute überlegen, ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht doch sinnvoll ist
•    Wer schon Corona hatte, mit einem Versicherungsmakler, der auf Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisiert ist, prüfen, was dann noch geht – aber nicht selbst irgendwo einen Antrag einreichen!

In welchen Fällen kann es noch schwierig werden, eine Versicherung zu bekommen?
Bei allen privaten Krankenversicherungen, ob eine Vollkrankenversicherung oder eine Zusatzversicherung, wie zum Beispiel
•    Zusatzversicherung bei Heilpraktikerleistungen
•    Krankentagegeld
•    2-Bett-Zimmer mit Privatarzt
Und natürlich auch bei allen anderen Versicherungen, die die Arbeitskraft absichern, wie
•    Grundfähigkeitsversicherung
•    Multi-Risk-Police
•    Dread-Disease

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