Wirecard-Partner auf den Philippinen verstorben

Seit einigen Wochen dominiert das Drama rund um den insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard die News. Nun kam es zu einer weiteren Wendung, denn ein wichtiger Wirecard-Partner ist auf den Philippinen verstorben. Auch gegen ihn haben die Behörden ermittelt. Wie der Todesfall, welcher sich bereits Ende Juli ereignet haben soll, auf den Skandal auswirkt, ist bisher noch nicht bekannt.

 

Ein wahrer Wirtschaftskrimi spielt sich aktuell bei dem Zahlungsdienstleister Wirecard ab. Die Rede ist von Geldwäsche und mehr, weshalb die Behörden aktuell Ermittlungen anstellen. Nun hat es das erste Todesopfer gegeben, wobei bisher nicht bekannt ist, wodurch der frühere Asien-Manager gestorben ist. Jedoch ist bekannt, dass er im Alter von 44 Jahren in der philippinischen Hauptstadt Manila verstarb. Dies berichteten mehrere Medien sowie auch die Todesanzeige der Familie. Dabei war der Mann kein unbeschriebenes Blatt, sondern im Skandal rund um den Wirecard-Konzern wurde ebenfalls gegen ihn ermittelt. Die Behörden warfen ihn dabei Geldwäsche vor. Außerdem sei er ein wichtiger Kontaktmann für Ex-Wirecard-Vorstand Jan Marsalek gewesen, welcher sich aktuell noch auf der Flucht befindet. Jedoch ist bekannt, dass der Asien-Manager schon eine ganze Weile nicht mehr im Wirecard-Unternehmen tätig gewesen war. Dennoch führte er gemeinsam mit seiner Ehefrau den Zahlungsabwickler „PayEasy Solutions“, welcher auch als Partner von Wirecard gilt. Allein über diesen Zahlungsabwickler soll Wirecard rund 300 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2018 gemacht haben. Jedoch war der Verstorbene nicht nur der Leiter von „PayEasy Solutions“, sondern er hatte auch ein Busunternehmen in Manila. Allerdings führt dessen Webseite schnell zu weiteren Seiten, welche nicht gerade Vertrauenswürdigkeit ausstrahlen.

 

Es kam aber auch zu einigen Unstimmigkeiten, denn Mitte Juni musste der Wirecard-Konzern zugeben, dass die 1,9 Milliarden Euro, welche auf Treuhandkonten auf den Philippinen liegen sollten, gar nicht existieren. Kurze Zeit später meldete Wirecard auch schon die Insolvenz an, was dazu führte, dass die deutsche Staatsanwaltschaft Ermittlungen einleitete. Unter anderem wegen des Verdachtes auf „gewerbemäßigen Bandenbetrug“. Der Tod des Asien-Managers ist also nur der Tropfen auf dem heißen Stein. So sagt der Vater des Toten: „Mein Sohn war nicht krank. Er soll wegen einem Schwächeanfall ins Krankenhaus gekommen sein, aber ich habe nur wenige Informationen.“ Weiter zitiert den Vater das „Handelsblatt“: „Ich glaube, es war eine natürliche Ursache.“

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