billiger.de: Nachfrage nach Home-Office-Produkten stieg zu Beginn der Corona-Krise um bis zu 155 Prozent an

Erhöhte Nachfrage zog auffällige Preissteigerungen nach sich

Das Preisvergleichsportal billiger.de beobachtet die Entwicklung der Preise sowie die Nachfrage nach den auf seiner Website gelisteten Produkte durchgängig. Eine Untersuchung zur Nachfrage- und Preisentwicklung bei Home-Office-Produkten der letzten acht Monate zeigte nun, dass in diesem Bereich ein enormer Anstieg zu Beginn der Corona-Krise festzustellen war. So stieg beispielsweise die Nachfrage nach Toner im März um 92 Prozent, bei WLAN-Repeatern waren es sogar 114 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Das wurde nur noch durch das gesteigerte Interesse an Monitoren mit 155 Prozent getoppt. Aber auch bei Tablets und Notebooks war ein Anstieg um bis zu 50 Prozent zu verzeichnen. "Viele Arbeitnehmer waren durch das Corona-Virus von heute auf morgen gezwungen, von zu Hause zu arbeiten. Da aber der Großteil der Haushalte dafür nicht ausgestattet war, mussten viele erst einmal die nötigsten Arbeitsmittel für ein Home Office anschaffen", erklärt Thilo Gans, Geschäftsführer der solute GmbH, die das Preisvergleichsportal billiger.de betreibt, den rapiden Anstieg.

Auffällige Preissteigerungen folgten: Haben Händler Profit aus Notsituation geschlagen?

Aber die Preisexperten von billiger.de beobachteten nicht nur eine enorme Erhöhung der Nachfrage nach Home-Office-Produkten im März, sondern auch eine darauffolgende, auffällige Preissteigerung bei Monitoren, Tablets und Co. im April. Während bei Monitoren der Preis um knapp 20 Euro erhöht wurde, waren es bei Tablets schon knapp 30 Euro und bei Notebooks sogar über 60 Euro. "Ob einige Händler die Preise als Folge der gestiegenen Nachfrage erhöht haben und somit eventuell Profit aus dieser Notsituation der Bürger schlagen wollten, können wir nicht sagen. Die plötzliche und durchaus üppige Preiserhöhung in diesem Zusammenhang war jedoch auffällig", bemerkt Gans.

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