Wenn Worte treffen!

Wumm. Diese Worte habe gesessen!
Diese Erfahrung kennt man nur zu gut. Man sitzt in einer geschäftlichen Besprechung und die Worte werden zu geschossen, je enger eine Situation wird. Mit einem Mal wird die Wortwahl unfreundlicher und schärfer, bis hin zu einer Wortwahl die verletzt und unter die Haut geht. Und man kann sich sicher sein, dass derjenige der die Worte ausgesprochen hat, das auch so meinte, auch wenn er eventuell auf Nachfrage dementiert.
 
Auch im privaten Bereich und da wesentlicher schneller finden Worte ihre Wirkung und ihr Ziel. Worte können verbinden, freundlich und heilsam sein aber auch ebenso genau das Gegenteil bewirken. Über die Person die diese Worte abfeuert, ist man manchmal verwundert. Von anderen erwartet man manchmal gar keine anderen Worte, als verletzende.
 
Die Rolle der Sprache und der Gebrauch von Wörtern spielt eine entscheidende Rolle in unserer zwischenmenschlichen Kommunikation. Jeder Mensch besitzt die Möglichkeit mit einfühlsamen Worten zu kommunizieren. Wenn die Gewalt in Worten überhandnimmt, geht die Menschlichkeit dahin.
 
Lässt der Groll und die Gewalt in unseren Herzen nach, zu Recht oder Unrecht durch was auch immer aufgestaut, kommen wir an den Punkt wo unser angeborenes, einfühlsames Wesen Worte des Verbindens und des Wohlwollens freilässt und gewaltfreie Kommunikation kurz "GFK" fördert.
 
Die gewaltfreie Kommunikation gründet sich auf sprachliche und kommunikative Fähigkeiten, die die menschlichen Fähigkeiten und Möglichkeiten selbst unter schwierigsten Umständen erweitern. Unsere Fähigkeit des sprachlichen Ausdrucks und der Art und Weise wie wir zuhören und was wir hören wollen. Ehrliche und klare Ausdrucksweise anderen Gegenüber und die einfühlsame Aufmerksamkeit unabhängig des Gesprächsinhaltes, läßt uns auf die eigenen zugrunde liegenden Bedürfnisse und der des anderen auf die Spur kommen. Gewohnheitsmäßige und automatisierte Reaktionen sollten hinterfragt werden. Oftmals reagieren wir völlig automatisiert als auf die Situation angemessen. 
 
Zu gerne manipulieren wir durch die Wahl der Worte unser Gegenüber und möchten das er oder sie ihr Verhalten ändern. Sehr gerne werden dazu Bewertungen, Vorwürfe, Ermahnungen und Beschämungen genutzt. Unser Gegenüber mag so aber gar nicht gerne und freiwillig kooperieren und unsere Wünsche erfüllen.
 
Welche Wege müssen eingeschlagen werden, um die Kommunikation erfolgreicher zu gestalten und unsere Bedürfnisse erfüllt zu bekommen. Die Qualität und die innere Bereitschaft zur Kooperation und unsere Bereitschaft der Aufmerksamkeit dem anderen und uns selbst Gegenüber müssen gelöst werden von Bewertungen. Es gilt die Frage: Was ist mir oder uns wirklich wichtig in dem Zusammenleben mit anderen Menschen?
 
Die GFK – Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg ist dazu ein leicht verständliches Werkzeug auf dem Weg, solche Haltungen zu erlernen, einzuüben und glaubhaft zu vermitteln.
 
Das evangelische Bildungszentrum in Ostfriesland bietet unter anderem Bildungsurlaub Gewaltfreie Kommunikation und ist damit seit Jahren ein erfolgreicher Seminaranbieter für Persönlichkeitsbildung und berufliche Kompetenz.
 
 
Pressekontakt:
Dr. Sören Petershans
Evangelisches Bildungszentrum Ostfriesland-Potshausen e. V.
Potshauser Straße 20
26842 Ostrhauderfehn
Telefon: +49 (0) 49 57 / 92 88-0
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