SDG 6: Sauberes Wasser – Wie kann ein mittelständisches Unternehmen wie Cotonea zum Erreichen dieses Nachhaltigkeitsziels beitragen?

Die Vereinten Nationen (UN) haben sich auf 17 globale Nachhaltigkeitsziele (Sustainable Development Goals – SDGs) verständigt, die bis 2030 erreicht werden sollen.

Die SDG 6 fordern saubere Grund- und Oberflächengewässer, die nicht mit schädlichen Stoffen wie Schwermetallen (Quecksilber), Nitrat oder Phosphat belastet sind. Dieses Ziel zu erreichen ist im ökologischen Anbau, nach dem Cotonea in seinen Projekten arbeitet, einfach, weil weder chemische Pflanzenschutz- noch Düngemittel eingesetzt werden. Rückstände dieser Chemikalien gibt es deshalb im Boden nicht.

Anders als bei 99 Prozent der weltweiten Textilhersteller erfolgt die Gewebeherstellung und -veredelung bei Cotonea nach den international höchsten ökologischen Standards (IVN BEST oder mindestens GOTS), die explizit fordern, dass Abwässer nicht mit schädlichen Chemikalien belastet sind. Das wird dadurch erreicht, dass überall – und vor allem in der Veredelung in Deutschland und in der Schweiz – ausschließlich Materialien eingesetzt werden, die der Standard erlaubt. Das garantiert, dass keine bedenklichen Chemikalien in Oberflächengewässer, Flüsse und letztlich in das Meer gelangen.

Brunnenbau

In beiden Cotonea-Projekten in Uganda und Kirgistan werden Fairtrade-Prämien an die Bauern ausgezahlt, die in eine Genossenschaft fließen. Diese Prämien werden u.a. zum Brunnenbau verwendet, aus denen sauberes Grundwasser gewonnen werden kann.

Cotonea selbst finanziert in Uganda den Bau von fünf Brunnen. Dabei sind allerdings hohe Hürden zu überwinden, denn die Mühlen der Behörden dort mahlen langsam, vor allem, wenn man, wie Cotonea, nicht bereit ist, Bestechungsgelder zu zahlen.

Zur Umsetzung der SDG 6-Ziele gehört neben der Bereitstellung und dem Erhalt sauberen Wassers unbedingt auch der sparsamste Umgang damit. Cotonea erreicht dies durch den Einsatz bester, hochwertiger Technik auch in der Veredelung. So verbraucht die Herstellung eines Cotonea-T-Shirts z.B. lediglich 18,5 Liter Wasser, ein Set Bettwäsche benötigt nur 33,5 Liter.

Cotoneas Beitrag, um die SDG 6 Nachhaltigkeitsziele der UN (Bereitstellung und Erhalt sauberen Trinkwassers) umzusetzen, sind zusammengefasst:

        Durch den ökologischen Landbau in den Cotonea-Projekten gelangen keine belastenden Stoffe in die Böden und damit auch nicht ins Grundwasser.

        In der Herstellung garantiert die Einhaltung der international höchsten Standards (IVN BEST oder GOTS), dass keine problematischen Abwässer entstehen.

        Sparsamster Umgang mit Wasser durch den Einsatz bester, hochwertiger Technik in der Veredelung.

        Die Fairtraide-Prämie wird für den Bau von Brunnen verwendet.

www.cotonea.de

Veröffentlicht von:

Cotonea - Elmer & Zweifel GmbH & Co KG

Auf dem Brühl
72658 Bempflingen
Deutschland
Telefon: 0170 2009751

Ansprechpartner(in): Hannelore Ohle
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Firmenprofil:

Seit Gründung der Baumwollweberei Gebr. Elmer & Zweifel im Jahr 1855 im baden-württembergischen Bempflingen begleitet die Naturfaser Baumwolle das Unternehmen. Noch bis Anfang 2003 produzierte man mit 160 Mitarbeitern fast ausschließlich Baumwollartikel für medizinische Zwecke sowie technische Gewebe für die Automobilindustrie.

Neben technischen Textilien konzentriert sich das Unternehmen auf biologisch angebaute Baumwolle und die Produktion von Heim- und Haustextilien. Seit 2003 werden Bett- und Badwäsche, Bettwaren und Babywäsche sowie Bekleidung aus eigenen Bio-Baumwollprojekten unter der Marke Cotonea hergestellt und vertrieben.

Informationen sind erhältlich bei:

Hannelore Ohle
indivisio
Lenbachstr. 42
70192 Stuttgart
hannelore.ohle@indivisio.de

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