Die Wiederauferstehung der französischen Gewürzgurke

Die Corbins sind seit drei Generationen Bauern in Dollon, Sarthe. Oliviers Großeltern produzierten ebenso wie seine Eltern französische Gewürzgurken, aber in den 90er Jahren brach aufgrund der zunehmenden Konkurrenz aus Indien und östlichen Ländern das Geschäft ein. Die regionale Produktion war nicht mehr rentabel. Daher hat sich Olivier Corbin 2016 einen industriellen Geschäftspartner gesucht, um den Anbau und Verkauf der Gewürzgurken wiederzubeleben. Die Reitzel-Gruppe kauft die gesamte Produktion des Landwirts und vertreibt sie unter dem Markennamen „Les jardins d’Orante“ an französische Supermärkte. 

Die Samen der Gewürzgurken werden im Mai auf den Feldern ausgesät und die jungen Pflanzen mit einem automatischen Mulch- und Bewässerungssystem versorgt. Sind die Gürkchen reif für die Ernte, werden sie von Erntemitarbeitern gepflückt. Die manuelle Ernte ist äußerst arbeitsintensiv und zeitaufwändig. Die Gewürzgurken werden dann in stabile Bi-Color-Kunststoffbehälter platziert.

Die Behälter des belgischen Herstellers Gamma-Wopla bieten viele Vorteile, die den Ernteprozess vereinfachen. Schlitze an den Seiten sorgen für eine permanente Belüftung und einen Temperaturaustausch der Gurken. Die offenen, ergonomisch geformten Handgriffe ermöglichen ein sicheres Handling. Da die Behälter an den oberen Rändern mit Schienen ausgestattet sind, können sie einfach aufeinandergestapelt werden und die Gewürzgurken werden nicht gedrückt. Durch die Zweifarbigkeit der Behälter ist für jeden Mitarbeiter auf Anhieb erkennbar, ob der Behälter bereits mit Gurken beladen wurde oder leer ist und noch beladen werden kann. Zudem sind die Behälter bis zu 50 Prozent nestbar. Dadurch lässt sich im Lager und beim Leertransport eine deutliche Platzersparnis erzielen. Im Anschluss werden die Gewürzgurken sicher zum Verpackungswerk "Charles Christ" der Reitzel-Gruppe in Connerré transportiert, wo sie in Gläser abgefüllt werden. Im Jahr 2019 wurden dort insgesamt 857.000 Gläser Gewürzgurken auf diese Weise verpackt.

Die Wiedereinführung der französischen Gewürzgurke war für den landwirtschaftlichen Familienbetrieb von Olivier und Vanessa Corbin ein finanziell riskantes Projekt. Durch den Zusammenschluss mit der Reitzel-Gruppe und zuverlässiger Mitarbeiter und Partner wurde es zu einem Erfolg. Inzwischen gibt es etwa zehn Bauern, die sie in der Sarthe und den angrenzenden Departements Gewürzgurken anbauen. 

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