Nicht jammern, sondern nach vorne blicken!

Viele haben in Corona-Zeiten echte Sorgen: Zum Beispiel Eltern, deren Kinder nicht in Kitas oder Schulen gehen dürfen oder Selbständige, deren wirtschaftliche Existenz bedroht ist. Aber vielen geht es gut und sie jammern trotzdem: Verschwörungstheoretiker mit abstrusen Ideen, Coronaleugner oder Maskenverweigerer.

Deutschland hat im Vergleich mit Spanien, Frankreich oder England die Corona-Pandemie bisher sehr gut bewältigt, ganz zu schweigen im Vergleich zu USA, Brasilien oder Indien. Mitte 2021, wenn Medikamente und Impfstoffe endlich im ausreichenden Umfang verfügbar sind, dürfte das Schlimmste bewältigt sein. Bis dahin gilt: Nicht jammern, sondern nach vorne blicken!

Einen übersichtlichen und gut verständlichen Überblick über künftige Entwicklungen bietet das neue Buch von Dr. Thies Claussen "Unsere Zukunft nach Corona", das jetzt im Hamburger Tredition-Verlag erschienen ist. Ausgehend vom ersten am 27. Januar 2020 bestätigten Fall in Deutschland zeigt Claussen auf, welche Folgen Globalisierung, Digitalisierung, Klimawandel und demografische Entwicklung auf Gesellschaft, Wirtschaft, Umwelt und Technik haben.
In 16 Kapiteln werden unter anderem die Arbeit der Zukunft, Medizin und Gesundheit, technologische Entwicklung, Medienwelt und Internet oder Bildung der Zukunft behandelt. Claussen gibt zu wichtigen Themen Informationen, Antworten und Anregungen. Dabei setzt der Autor weder auf Panikmache oder Science-Fiction noch auf einen ungerechtfertigten Zukunftsoptimismus. Vielmehr werden künftige Entwicklungen sachbezogen, übersichtlich und verständlich dargestellt und analysiert. Dadurch erhalten die Leser einen fundierten Überblick, um Entwicklungen selbst besser einordnen und beurteilen zu können.
"Die Corona-Pandemie hat uns vieles klar vor Augen geführt", so der Autor. Es sei deutlich geworden, dass unser Gesundheitssystem vielfach nicht auf eine derartige Ausbreitung vorbereitet war. Deutlich sei auch geworden, dass unsere hoch technisierte Welt Grenzen habe, da trotz des weltweiten Wettlaufs der Labore und Forscher geeignete Medikamente und Impfstoffe nicht in wenigen Wochen oder Monaten entwickelt werden können. Die Globalisierung trage zudem zu einer sehr schnellen Ausbreitung der Pandemie bei. Offensichtlich geworden sei auch, dass die Möglichkeiten der Digitalisierung zum Beispiel bei Homeoffice und Homeschooling stark ausbaufähig seien. Das Fazit Claussens: "Mitte 2021 dürfte das meiste überstanden sein. Unvergessen wird bleiben, wie wichtig Familie und Freunde, professionelle Medien, ein gut funktionierender Staat und verlässliche Politiker sind."

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Dr. Thies Claussen
war als Ministerialdirigent Leiter der Abteilung Außenwirtschaft im Bayerischen Wirtschaftsministerium.
Seine letzte Funktion war Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LfA Förderbank Bayern.

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