Richtfest für Eden Tower in Frankfurt – Erstes Wohnhochhaus in Frankfurt mit durchgehend begrünter Fassade

Mit dem Eden Tower entsteht am Eingang zum Frankfurter Europaviertel einer der höchsten begrünten Wohntürme Europas. Er bietet Platz für 263 Wohnungen. Heute wurde das Richtfest im kleinen Kreis gefeiert.

Der Eden Tower erstreckt sich über 28 Stockwerke, erreicht eine Gesamthöhe von 98 Metern und verfügt über eine Bruttogrundfläche von 19.680 m². Die Rohbauarbeiten mit dem Gießen des letzten Betons im oberen Geschoss werden nun abgeschlossen. Die Anbringung der Fassade und der Innenausbau erfolgen mittlerweile seit rund zwei Monaten. Im nächsten Schritt werden unter anderem die Apartments im gesamten Hochhaus mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Sie ist so angelegt, dass sie im Sommer kühlt und im Winter wärmt. In den kommenden Wochen soll dann bereits eine Musterwohnung fertiggestellt sein und das Begrünungskonzept Interessenten vorgestellt werden.

195.000 Pflanzen schaffen 2.000 qm begrünte Fassade

Zur Fertigstellung wird an allen vier Seiten des Wohnturms die begrünte Fassade sichtbar sein, die sich als grüne Bänder über die gesamte Höhe des Gebäudes erstrecken werden. „Mit unserem innovativen Fassadenkonzept sind wir Vorreiter in Europa“, sagt Muriel Sam, Head of Development des Bauherren Immobel. „Wir werden rund 195.000 Grünpflanzen so anbringen, dass sie zehn vertikale Bänder bilden“, so Muriel Sam. Dies nutze auch den künftigen Bewohnern, die dadurch auf jedem Balkon von einer privat gehaltenen Insel der Natur und Frische profitieren können.

Für Rudi op ‘t Roodt, Leiter der technischen Abteilung der Immobel Gruppe, passt der Eden Tower sehr gut in unsere heutige Zeit: „Wir schaffen tatsächlich fast 2.000 m² zusätzliche Grünfläche in der Stadt und zwar an einer Stelle, an der vorher nur ein trostloser Parkplatz lag“. Allerdings handele es sich bei einer solchen Fassadenkonstruktion um ein komplexes Vorhaben, das sich nur mit einer aufwendigen Vorbereitungs- und Planungsphase umsetzen lässt. Schließlich musste getestet werden, welche Pflanzen in so großer Höhe überhaupt gedeihen können. Gleichzeitig musste ein System entwickelt werden, damit Wasser und Nährstoffe zu den Pflanzen gelangen können, denn Bewohner sollen sich nicht um die Pflanzen kümmern müssen. Die Anbringung der Pflanzen findet im Mai 2021 statt.

Produktkonzept half bei Vermarktung trotz Corona-Zeit

„Ein Jahr nach Baubeginn verzeichnen wir sehr gute Vertriebsergebnisse“, sagt die Projektleiterin Muriel Sam. In der Tat reduzierten sich zu Beginn der Corona Pandemie die Anfragen potenzieller Käufer. „Jedoch beobachteten wir recht schnell eine verstärkte Nachfrage nach Produkten, bei denen Wohlbefinden, Lebensqualität und Nachhaltigkeit im Vordergrund stehen. Genau dies bietet der Eden Tower“, so Muriel Sam. „Dies lässt sich auch an den Verkaufszahlen beim Eden Tower ablesen.“ Mittlerweile sind mehr als 40 Prozent der Wohnungen im Eden Tower verkauft; für weitere 10 Prozent liegen bereits Reservierungen vor.

Bei Immobel sieht man als Ursache für die ungebrochene Nachfrage zudem die politische und wirtschaftliche Stabilität Deutschlands und die Dynamik der Region Rhein-Main. Weiterhin spricht nach Überzeugung von Immobel das anhaltende Wachstum des Frankfurter Immobilienmarktes sowie das Begrünungskonzept des Eden Tower genau die Käufer an, die innerstädtische qualitätsvolle und sichere Investitionen suchen.

Eden Tower – ein europäisches Projekt

"Wir sind stolz, mit dem Eden Tower – passend zum Standort Europaviertel – ein echtes europäisches Projekt zu realisieren", betont Rudi op ‘t Roodt." Dies stellte alle Beteiligten in Zeiten der Corona Pandemie vor große Herausforderungen". Schließlich sind die Projektbeteiligten über mehrere Länder verteilt. Die deutsche Baufirma Züblin erstellte den Rohbau, die polnische Aluprojekt liefert die Fassade, Verheyen Beton aus Belgien verantwortet Produktion und Lieferung der vorgefertigten Balkonteile, die niederländische AMG Railing liefert die Balkongeländer und die ebenfalls aus den Niederlanden stammende Sempergreen entwickelte das System für die Grünpflanzen und wird diese auch implementieren. "Letztendlich ist es uns jedoch durch die Anpassungen von Arbeitsabläufen und Lieferketten gelungen, die Aufgaben reibungslos und im Zeitplan umzusetzen", so op ‘t Roodt.

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