Gewerkschaftsbewegung beteiligt sich aktiv an der Schaffung eines neuen Usbekistans

In den letzten Jahren, wenn es um Usbekistan, einen sich dynamisch entwickelnden Staat Zentralasiens geht, verwendet man in der Weltgemeinschaft zunehmend den Begriff „Neues Usbekistan“.

Dies ist auf umfassende Reformen zurückzuführen, die in allen Lebensbereichen des Landes unter Führung von Präsident Shavkat Mirziyoyev durchgeführt wurden.

Die Wahl Usbekistans im Oktober dieses Jahres in den UN-Menschenrechtsrat (HRC) ist eine klare Bestätigung des erneuerten Images des Landes und der internationalen Anerkennung der in Usbekistan laufenden Demokratisierungsprozesse. Es ist bemerkenswert, dass Usbekistan unter den neu gewählten Mitgliedern im UN-Menschenrechtsrat die größte Stimmenzahl erhalten hat. Es wurde von 169 Staaten unterstützt.

Heute verstärkt der Staat sogar noch alle Anstrengungen, um die Ziele der Handlungsstrategie zu den prioritären Richtungen der Entwicklung Usbekistans 2017-2021 zu erreichen.

Der Gewerkschaftsbund Usbekistans beteiligt sich aktiv an diesen Prozessen. Als größte öffentliche Nichtregierungsorganisation des Landes vereint er 14 Zweig- und 14 Gebietsverbände mit einer Gesamtzahl von mehr als 5,5 Millionen Mitgliedern.

Darüber hinaus fungiert der Gewerkschaftsbund Usbekistans heute als Mitglied im Internationalen Gewerkschaftsbund als unabhängiger und gleichberechtigter Sozialpartner der Regierung in Fragen des Arbeitsschutzes und gewährleistet die Rechte und Freiheiten der Arbeitnehmer.

Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass es den Gewerkschaften 2019 zum ersten Mal in der Geschichte des unabhängigen Usbekistans gelungen ist, das von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hoch gelobte Gesetz der Republik Usbekistan „Über Gewerkschaften“ zu verabschieden.

Die Verabschiedung des Gesetzes der Republik Usbekistan „Über Arbeitsschutz“ in einer neuen Ausgabe im Jahr 2016 trug ebenfalls zur Stärkung der öffentlichen Autorität und der sozialen Rolle der Föderation bei. Eine positive Rolle spielte auch die Ratifizierung des IAO-Übereinkommens über die Vereinigungsfreiheit und den Schutz des Vereinigungsrechtes durch das Land und der Beitritt Usbekistans zum Protokoll des IAO-Übereinkommens über Zwangsarbeit.

Diese Dokumente haben den Gewerkschaften Usbekistans beispiellose Rechte und Befugnisse im Bereich des Arbeitsschutzes verliehen. Man hat ihnen damit die Möglichkeit gegeben, dynamische Reformen und Transformationen in allen Lebensbereichen von Staat und Gesellschaft aktiv zu unterstützen und dazu beizutragen.

Schließlich wurde auf diese Weise die Rolle der Gewerkschaften des Landes auf das höchste Niveau angehoben, selbst im Vergleich zu Standards des Internationalen Gewerkschaftsbundes. Und man kann feststellen, dass im heuten Usbekistan ein grundlegend neuer vertragsrechtlicher Mechanismus zum Schutz der sozialen und wirtschaftlichen Rechte der Arbeitnehmer geschaffen worden ist und aktiv zu fungieren beginnt.

Insbesondere hat der Rat des Gewerkschaftsbundes aufgrund der jüngsten Praxis ein allgemeines Abkommen für 2020-2022 mit dem Ministerkabinett der Republik Usbekistan und dem Arbeitgeberverband des Landes unterzeichnet. Es wurde in Kraft gesetzt und regelt die Zusammenarbeit zwischen Partnern in sozialen und wirtschaftlichen Fragen.

Ein weiterer Indikator für die aktive Beteiligung der Gewerkschaften an den Reformprozessen ist die Zunahme der Zahl der abgeschlossenen Branchenvereinbarungen und die Zunahme der direkten und indirekten Einkommen der Arbeitnehmer, die durch Tarifverträge pro Arbeitnehmer gezahlt wird. Insbesondere sind die Einnahmen von ursprünglich 1,5 Millionen Sum (ca. 150 USD) auf 5,1 Millionen Sum (ca. 500 USD) gestiegen.

Dank der Bemühungen der Gewerkschaftsgremien und der Unterstützung des Staatsoberhauptes konnten überfällige Lohnrückstände für den Zeitraum zwischen 2016 und dem 1. Januar 2020 um mehr als das Sechsfache reduziert und heute praktisch beseitigt werden. Neunzig Prozent der von Frauen angesprochenen Probleme wurden gelöst.

In den letzten Jahren haben die Gewerkschaften in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit und Sozialschutz und den örtlichen Behörden bemerkenswerte Fortschritte bei der Bekämpfung der Zwangsarbeit, einschließlich der Kinderarbeit, erzielt.

Infolge der ständigen Überwachung während der Baumwollsaison 2020 wurde die Beteiligung von Mitarbeitern von Haushaltsorganisationen, Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen, Studenten und Schülern an der Ernte praktisch unterbunden. Dies wurde von einer Reihe von internationalen Nichtregierungsorganisationen sowie von Menschenrechtsaktivisten sehr positiv aufgenommen.

Darüber hinaus schenken die usbekischen Gewerkschaften jetzt mehr Aufmerksamkeit der Gesundheitsförderung von Arbeitnehmern und ihren Familien. Heute verfügt der Gewerkschaftsbund über ein breites Netz von Kurstätten – 21 Sanatorien und zwei Erholungsheime, 23 Einrichtungen der Kindergesundheit.

In den vergangenen drei Jahren wurden etwa 600.000 Bürger in Kur- und Erholungsheimen des Gewerkschaftsbundes rehabilitiert. Etwa 45 Prozent von ihnen hatten ihre Gesundheit mittels Ermäßigungsgutscheinen verbessert.

11.655 Menschen wurden kostenlos behandelt. Jedes Jahr erhalten mehr als 350.000 Kinder während der Sommerferien Ermäßigungen für Ferienlager, und 4.500 Kinder aus sozialschwachen Familien, die in entlegenen Bezirken der Republik Karakalpakstan und des Chorezm-Gebietes leben, erholen sich kostenlos in der Provinz Taschkent.

In den letzten Jahren wurden in Usbekistan eine Reihe von neuen Sanatorien gebaut und in Betrieb genommen. Diese ermöglichten es uns nicht nur die Gesundheitsprävention der Arbeitnehmer deutlich zu verbessern, sondern auch neue Arbeitsplätze zu schaffen. Insbesondere im Muynak Bezirk in Karakalpakstan wurde das Kindergesundheitslager „Weißes Dampfschiff“ gebaut und in Betrieb genommen. Es gehört mit seiner Ausstattung und seinen Einrichtungen zu den Besten in Zentralasien.

In Namangan wurde eine Wassersportanlage eingeweiht. Die Sanatorien „Khujaipok“ in Surkhandarya, „Yangier“ in Syrdarya und „Kuhinur“ im Taschkent Gebiet wurden nach modernsten Standards gebaut.

Hohe Ergebnisse zeigen auch Sportler, die für Sportvereine der Gewerkschaften auftreten. In kurzer Zeit gewannen sie 26 Gold-, 20 Silber- und 17 Bronzemedaillen bei den Asien- und Weltmeisterschaften und erhielten 7 Lizenzen für die Teilnahme an den bevorstehenden Olympischen Sommerspielen in Tokio.

Im Rahmen seiner Tätigkeit führt der Gewerkschaftsverband Usbekistans öffentliche und Bildungsaktivitäten durch. Zum Beispiel wurden bereits folgende Veranstaltungen organisiert: das Forum der Gewerkschaften Usbekistans unter dem Motto „Gemeinsam für den Wohlstand des Landes!“; die internationale Konferenz „Aktionsstrategie und starke Sozialpolitik: Internationale Praxis und Erfahrung Usbekistans“ etc.

Der Frauenrat und der Jugendverband des Gewerkschaftsbundes haben ihre Aktivitäten im Geiste neuer Aufgaben beim Aufbau eines erneuerten Usbekistans ebenfalls grundlegend umstrukturiert.

So wurde auf Initiative des Frauenrates des Gewerkschaftsbundes im Jahr 2019 in Samarkand ein internationales Seminar „Sozioökonomische Situation von Frauen und Beteiligung der Gewerkschaften an der Verwirklichung der Gleichstellung der Geschlechter“ unter Teilnahme von Vertretern der internationalen Organisationen und eine Reihe von ausländischen Gewerkschaftszentren abgehalten.

Auf Initiative des Präsidenten der Republik Usbekistan Shavkat Mirsijojev hat am 7. März dieses Jahres die Call center hotline mit Kurznummer 1211 seine Tätigkeit begonnen, um die Aufmerksamkeit auf die Probleme der Frauen zu erhöhen und deren Bedürfnisse nach Beschäftigung und Sozialschutz zufriedenzustellen.

Der Hauptzweck der Hotline besteht darin, Frauen bei der Lösung der täglichen Probleme zu helfen, die Aufmerksamkeit der Beamten auf ihre dringenden Probleme zu lenken und sicherzustellen, dass ihre Anfragen erfüllt werden.

Hinter jeder Anfrage steht nämlich das Schicksal einer Person.

Insbesondere hat das Call Center bisher über 50.000 Anrufe erhalten, von denen rund 87 Prozent auf die vorgeschriebene Weise gelöst und über 13 Prozent unter Kontrolle gebracht wurden.

Auf Initiative des Jugendverbandes der Föderation hatte im Juni letzten Jahres das Internationale Forum für Gewerkschaftsjugend „TEMP-2019“ in Taschkent stattgefunden.

An diesem Internationalen Forum nahmen junge Menschen aus 20 Ländern und Aktivisten von Gewerkschaften Usbekistans teil.

Derzeit praktiziert man eine enge Zusammenarbeit mit den nationalen Gewerkschaftszentren von Belarus, Kasachstan, Kirgisistan, der Mongolei, Russland, Tadschikistan, Turkmenistan, der Türkei und den Ländern Europas, Asiens und Afrikas.

Die Zusammenarbeit mit der Internationalen Arbeitsorganisation wurde auf ein neues Niveau angehoben. Ein klares Beispiel dafür ist der Besuch einer repräsentativen Delegation der Internationalen Arbeitsorganisation unter Leitung von Generaldirektor Guy Ryder im Dezember 2018 in Usbekistan.

Im Rahmen des Treffens mit den Gewerkschaftsaktivisten der Republik Usbekistan lobte Guy Ryder die Aktivitäten des Gewerkschaftsverbandes Usbekistans. Zu diesen Aktivitäten zählen die Bereiche wie Beteiligung an der Gesetzgebung, am Arbeitsschutz, Schutz der Rechte und Interessen von Arbeitnehmern, insbesondere von Frauen und Jugendlichen.

Quelle: Nachrichtenagentur „Dunyo“

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