Mobile Geräte verändern Industriesektoren

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Caption: Das Smartphone ist nicht nur unser täglicher Begleiter, sondern hat auch großen Einfluss auf die Wirtschaft.

Das Smartphone ist für die meisten Deutschen mittlerweile ein alltäglicher Begleiter. Auf ihm können verschiedenste Aufgaben erledigt werden, die von den täglichen Einkäufen bis hin zu verschiedenen Arbeitsprozessen reichen. Das heutige Telefon wird nicht mehr nur zum Kontaktieren anderer Personen verwendet, sondern ist vielmehr ein kleiner Taschencomputer, der als Allrounder für viele User bereits wichtiger ist als der Laptop oder Arbeits-PC. Da immer mehr Tätigkeiten auf mobilen Geräten verrichtet werden, verändert dies auch viele Industrien, die ihre Angebote für die mobile Nutzung aufrüsten. Wer hier besonders stark beeinflusst wird und welche Auswirkungen die Wirtschaft dabei erlebt, haben wir unter die Lupe genommen!

5G – Eine neue Etappe für das mobile Netz

Schon bald soll 5G der neuen Mobilfunkstandard in großen Teilen der Welt werden, denn der 5G-Ausbau ist bereits in vollem Gange. Dies bedeutet schnelleres Internet, höhere Netzkapazitäten und damit deutlich größere Einsatzmöglichkeiten mobiler Geräte. Wer sich das 4G-Netz in Deutschland einmal genauer angesehen hat, musste feststellen, dass der Mobilfunk nicht alle Regionen gleichmäßig erreicht. So gibt es bis heute noch Gebiete in Deutschland, die kaum bis gar kein mobiles Internet empfangen können und damit viele Nachteile erleben. Schließlich wird das Smartphone nicht nur im Privaten, sondern auch im beruflichen Bereich immer stärker eingesetzt. 

5G soll jedoch flächendeckend sein und damit jede deutsche Ortschaft mit Highspeed-Internet versorgen. Die Prognosen dafür gehen bis 2025. Spätestens dann sollte der Empfang des neuen Netzes überall möglich sein. Vergleicht man 4G und 5G, darf man sich vor allem bei der Geschwindigkeit auf enorme Veränderungen einstellen. So konnte man mit 4G einen möglichen Downloadspeed von bis zu 1 GBit/s erreichen, mit 5G werden es bis zu 10 GBit/s sein. Außerdem können mit 5G etwa hundert Mal so viele User gleichzeitig online sein, ohne Geschwindigkeitseinbußen hinnehmen zu müssen. Ein besonders wichtiger Aspekt ist dabei aber auch die Latenzzeit. Latenz beschreibt die Verzögerung, die entstehen kann, wenn etwas im mobilen Internet geladen wird oder eine Kommunikation mit einem Server stattfindet. Während Latenzzeiten im 4G-Netz bis zu 98 ms betragen können, hat man im 5G-Netz Latenzzeiten von 1 ms. Dies ist besonders interessant für die mobile Robotik und autonome Fahrzeuge. Da hier eine große Sicherheit gewahrt werden muss, dürfen Latenzzeiten nur sehr gering sein, damit Roboter oder Fahrzeuge sofort reagieren, wenn eine Gefahr droht. Das 5G-Netz wird also auch diese Bereiche revolutionieren. 

M-Commerce – Einkauf am Smartphone

Einkäufe werden mittlerweile auch vermehrt online erledigt. Dies reicht von der neuen Jeans bis hin zu Möbeln, Büchern oder dem täglichen Lebensmitteleinkauf. Für fast alles gibt es mittlerweile die passende App und zahlreiche Unternehmen sind mit eigenen Online Shops in die virtuelle Welt eingestiegen. Dank Plattformen wie Shopify benötigt es nur wenige Klicks, um solche Online Shops auch für mobile Browser zu optimieren. So können Kunden unbeschwert auf dem kleineren Bildschirm durch die Angebote scrollen und Produkte von unterwegs bestellen. 

Um den M-Commerce-Markt zu bedienen, sind einige Überlegungen wichtig. So müssen Produktfotos oder Videos die richtige Größe haben, Texte sollten besonders kurz und übersichtlich gestaltet werden. Auch Funktionen wie die 1-Click-Bestellung von Amazon wurden genau für diese Art des Einkaufs geschaffen. Da man am Smartphone mit dem kleineren Bildschirm umgehen muss, sind Schaltflächen oftmals schlechter platziert und Websites generell unübersichtlicher als auf dem Computer. Damit man hier besonders schnell und effizient einkaufen kann, eignen sich schnellere Kaufvorgänge. Wer bei Amazon eingeloggt ist, kann bei einem Produkt einfach auf die 1-Click-Schaltfläche klicken und seine Bestellung direkt abschließen. Dabei werden Optionen wie die Zahlungsart und Lieferadresse übersprungen, man sollte also sicher sein, dass die Standardoptionen den gewünschten entsprechen. 

Gaming – Das Smartphone als Spieleplattform

Was vor einigen Jahren vielleicht noch unvorstellbar war, ist mittlerweile eingetroffen. Laut einer Umfrage der game, dem Verband der deutschen Games-Branche, ist das Smartphone mittlerweile das meistgenutzte Gerät für Gaming in Deutschland. Damit hängt das Smartphone den PC und die gängigen Spielkonsolen ab und wird zum großen Gewinner. Mitunter liegt dies auch daran, dass sogenannte Gelegenheitsspieler auf Spiele-Apps am Smartphone zurückgreifen, um sich kurze Wartezeiten zu vertreiben. Diese Art des Spielers ist nicht bereit, in Spiele oder Spielkonsolen zu investieren, am Smartphone geht dies jedoch kostenlos. 

Den mobilen Markt haben mittlerweile auch viele große Entwicklerstudios ins Auge gefasst. Lange Zeit waren App-Entwickler und Spieleentwickler auf unterschiedliche Plattformen fokussiert, jetzt beginnen sich die Wege zu kreuzen. Das bedeutet für die mobile Gaming-Welt vor allem, dass deutlich komplexere Spieltitel auf dem Markt erscheinen. So gibt es mittlerweile mobile Versionen der weltweit beliebtesten Games, darunter Call of Duty: Mobile und Fortnite. Das populäre MOBA League of Legends erhält ebenfalls bald eine mobile Version, für dessen Early-Access-Programm man sich bereits jetzt anmelden kann. Die iGaming-Branche wird ebenfalls stark durch die mobile Nutzung beeinflusst. Spielautomaten eignen sich ideal als mobile Spiele, da die Bedienung sehr einfach ist und die kurzen Runden auf mobilen Geräten bevorzugt werden. So passt eine Drehung an den Walzen perfekt in jede Pause und verkürzt lästige Wartezeiten. Immer mehr Casinoanbieter erkennen das mobile Potential und bringen eigene Apps auf den Markt. Besitzt ein Online Casino eine App, kann der Spieler einfach angemeldet bleiben, ohne sich jedes Mal neu einloggen zu müssen. Außerdem hat er seine Lieblingsspiele direkt auf einen Blick vor sich. 

Streaming – Verbunden mit der Welt

Der Überbegriff Streaming steht mittlerweile für viele verschiedenen Formen der Mediennutzung. Gestreamt wird immer dann, wenn Medien auf das Smartphone in Echtzeit übertragen und direkt abgespielt werden. So kann man Musik, Filme und Serien streamen, aber auch im Live-Stream eine Sportveranstaltung verfolgen oder mit Freunden videotelefonieren. All diese Angebote sind bereits mit dem Smartphone möglich, allerdings wird die Nutzung vieler Streaming-Möglichkeiten mit der Verfügbarkeit des 5G-Netzes enorm ansteigen. 

Wer heute die Folge einer Serie auf der Netflix-App herunterladen möchte, kann mit Zeiten von wenigen Minuten bis zu einer halben Stunde rechnen. Wer die Folge direkt ansehen möchte, muss gelegentlich mit Unterbrechungen rechnen, sofern sich der User nicht im stabilen W-LAN befindet. Mit 5G werden sich solche Zeiten auf wenige Sekunden beschränken, schon kann man mit dem unterbrechungsfreien Fernsehen auf dem Smartphone loslegen. Auch auf glasklare Bilder beim Videotelefonieren darf man sich freuen, selbst wenn mehrere Personen im Anruf sind. Die virtuelle Infrastruktur für diese Angebote ist zum Großteil bereits vorhanden, nun fehlt nur noch das passende Netz, um sie zu unterstützen. 

Die Nutzung mobiler Geräte hat viele Industriesektoren bleibend verändert. Heute fokussiert man sich viel stärker auf den mobilen Markt und versucht, sowohl im Unterhaltungsbereich als auch im M-Commerce möglichst simple und effektive Lösungen für die mobilen User anzubieten. Damit bringen immer mehr Anbieter passende Apps heraus oder optimieren ihre Websites für den mobilen Browser. So wird die Nutzererfahrung enorm verbessert. 

 

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