Schüleraustausch Dänemark in Corona-Zeiten: Nele über Freunde, Sport, High School und ihre Sprachkenntnisse

Nele aus Niedersachsen verbringt das Auslandsjahr mit einem Austausch-Stipendium der Stiftung Völkerverständigung in Dänemark. Sie lebt bei ihrer Gastfamilie im Norden Jütlands. Sie berichtet hier über die Erfahrungen. Alles zu ihrem Auslandsjahr und zu anderen Austauschschülern in Europa kann man im Schüleraustausch Blog lesen (www.schueleraustausch-portal.de/europa).
Schüleraustausch Dänemark: Nele hat mit ihren Freunden viel schon unternommen. In den letzten Monaten habe ich natürlich auch so einiges unternommen. Ich habe mich mit Freunden und anderen Austauschschülern getroffen, war auf einer dänischen Konfirmation, hatte viele Familientreffen, war im Kino und im Urlaub, war einfach zu Hause und habe Handball gespielt. Es ist eine Menge passiert und das mag ich sehr gerne, da dadurch immer etwas los ist.
Schüleraustausch Dänemark: Nele lernt bei ihrer Gastfamilie Badminton kennen. Außerdem war ich bei einem höherrangigen Badmintonspiel meines Gastcousins – alle in meiner Gastfamilie haben mal Badminton gespielt oder spielen immer noch. Er spielt auf einem hohen Niveau und dadurch verfolgen wir seine Spiele auch oft live mit dem Fernseher; Letztens fand ein Badminton Tournament mit einigen Top-Spielern der Welt statt. Das haben wir auch mit verfolgt und es war doch relativ spannend.
Schüleraustausch Dänemark: Laptops erleichtern die Schule sehr. Die Schule hier finde ich echt gut. Klar, momentan ist es manchmal etwas langweilig, da ich nicht wirklich in jeder Stunde etwas zu tun habe. Aber ich mag es, dass man hier mit Laptops arbeitet. Das erleichtert den Schulalltag extrem, wie ich finde. Mittlerweile habe ich auch für mich ein Organisationssystem herausgefunden und mit Laptops ist es einfach so viel praktischer als nur mit Papier zu arbeiten.
Schüleraustausch Dänemark: Das Verhältnis zu den Lehrern ist locker. Außerdem ist die Beziehung zwischen Lehrern und Schülern ganz anders. Dadurch herrscht automatisch eine ganz andere Atmosphäre im Unterricht, die Beziehungen sind einfach lockerer und die Lehrer gehen viel mehr auf die Schüler ein und sind sehr engagiert. Zudem haben wir zwischen den einzelnen Modulen immer eine kleine Pause. Dadurch ist der Tag ein bisschen länger, aber es lockert den Tag in der Schule gut auf und man hat Zeit mit den Leuten zu reden oder einfach kurz etwas zu essen.
Schüleraustausch Dänemark: Stress und Entspannung für die Schüler. Dänische Jugendliche haben echt viel zu tun; In der zweiten Klasse, in der ich bin, gibt es viele Langzeithausaufgaben und dazu Hausaufgaben. Auch arbeiten drei Viertel meiner Klasse neben der Schule. Das hat mich echt überrascht, da in meiner deutschen Klasse nur zwei Leute aus der ganzen Klasse gearbeitet haben. Somit sind alle um mich herum immer sehr mit der Schule gestresst, während es für mich immer relativ entspannt ist, da die Austauschschüler nicht alle Schulaufgaben erledigen müssen.
Schüleraustausch Dänemark: Nele hat mit ihren Freunden viel schon unternommen. Neben all diesen Sachen habe ich mir natürlich auch einen Alltag aufgebaut. Ich gehe zur Schule, mache ein paar Hausaufgaben, treffe mich mit Leuten und mache Sport. Ich habe mich dafür entschieden Handball zu spielen. Das habe ich zwar vorher noch nie gespielt und ich bin in einem sehr guten Team gelandet, aber die Mädchen dort sind alle sehr nett und ich versuche einfach alles mitzumachen. Learning by doing, das beschreibt so ziemlich dieses ganze Jahr, denke ich. Eigentlich hätte ich auch schon mein erstes Spiel gehabt, aber da kam und Corona leider in die Quere. Ein anderes Mal.
Schüleraustausch Dänemark: Wie Nele im Auslandsjahr erfolgreich neue Freunde findet. Generell versuche ich mir ein breit gefächertes Netzwerk aus Leuten aufzubauen, damit ich viele Leute kennenlerne. So habe ich eine Gruppe mit Austauschschülern, die noch sehr neu ist, aber ich hoffe, dass diese bestehen bleibt. Dann habe ich Freunde beim Handball. Diese gehen nicht in meinen Jahrgang, somit kenne ich damit auch Freunde außerhalb der Klasse. Dann natürlich Freunde innerhalb der Klasse, mit denen ich dadurch jeden Tag etwas zu tun habe. Aber so ist es glaube ich ein guter Anfang, da man dadurch Kontakt mit vielen verschiedenen Leuten hat.
Schüleraustausch Dänemark: Nele kommt mit der dänischen Sprache inzwischen gut zurecht. Mit der Sprache geht es auch gut voran. Ich selbst merke das nicht immer so, weil ich hohe Erwartungen an mich selbst habe, aber um mich herum sind alle Leute immer überrascht, wenn ich dänisch spreche. Sie sagen, dass ich gutes Dänisch spreche und eine sehr gute Aussprache habe, dafür, dass ich erst seit drei Monaten hier bin. Ich habe seit ein paar Wochen auch extra Dänisch-Stunden mit drei anderen Austauschschülern zusammen. Das ist immer ganz lustig mit allen und man hat nach solchen Stunden immer ein Erfolgserlebnis. Vor allem in den letzten zwei bis drei Wochen spreche ich viel mehr dänisch und es macht Spaß. Meine Familie spricht dänisch und deutsch mit mir, da meine Gastschwester deutsch in der Schule hat. Dafür spreche ich mehr dänisch. Ich war selber überrascht, dass ich mittlerweile doch relativ viel auf Dänisch sagen kann und einige Gespräche führen kann.
Schüleraustausch Dänemark: Nele findet ihr Auslandsjahr anstrengend, erlebnisreich und insgesamt gut Jetzt klingt alles so, als ob hier alles perfekt wäre. Das ist es natürlich nicht, aber im Großen und Ganzen bin ich einfach glücklich hier zu sein. Obwohl man sich tatsächlich daran gewöhnt, dass alles irgendwie anders ist, kann es natürlich auch mal frustrierend oder anstrengend sein. Manchmal ist man auch einfach genervt und müde vom Ausprobieren. Aber niemand hat gesagt, dass es leicht wird und für mich überwiegen die guten Sachen. Im Moment freue ich mich einfach extrem über meine Dänisch Kenntnisse. Und ich habe eine Familie, mit der ich gut reden kann.
Schüleraustausch Dänemark: Informationen und Praxis-Tipps. Einen Überblick zum Schüleraustausch mit einem 10-Schritte-Plan für den Weg in das Auslandsjahr gibt es auf dem Schüleraustausch-Portal. Persönliche Informationen und Tipps zum Schüleraustausch in Dänemark bekommen junge Leute und ihre Familien auf den bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung. Außerdem bietet die Stiftung wöchentlich einen Überblick zu Schüleraustausch Messen und Stipendien als kostenfreies Webinar (www.aufindiewelt.de/webinar).
Schüleraustausch Dänemark und die beste Austauschorganisation. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt sehr viele Austauschorganisationen. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vor-geprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen. Auf dem Schüleraustausch-Portal gibt es auch die Schüleraustausch-Datenbank mit vielen Tipps für die Bewerbung Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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