„Gesundheit braucht Fitness“ – Die größten Branchenvertreter starten gemeinsame Petition zur Wiedereröffnung der Fitnessstudios

Landsberg am Lech, 07.12.2020: Bereits zum zweiten Mal müssen die Fitnessstudios pandemiebedingt geschlossen bleiben. Während in anderen Ländern das Training noch möglich oder wieder erlaubt wurde und die WHO vor den andauernden Schließungen der Fitnessstudios warnt, ist in Deutschland noch Ende des behördlich verordneten Indoor-Sport-Verbots in Sicht. Mit vereinten Kräften fordert die Branche nun die Regierung zum Umdenken auf und hat eine Petition zur baldigen Wiedereröffnung von Fitnessstudios auf den Weg gebracht.

Es geht nicht nur um Umsatzverluste und Arbeitsplätze, es geht um die Gesundheit der Bevölkerung. Nachdem die Fitnessbranche im ersten Lockdown im Frühjahr noch geduldig auf weitere Anweisungen gewartet und wirtschaftliche Einbußen hingenommen hat, wurde zur Wiedereröffnung trotz widriger Umstände durch Abstandsregelungen und andere Maßnahmen nicht nur Geld, sondern auch unglaublich viel Mühe in die Implementierung und Durchsetzung von Hygienekonzepten gesteckt. Mit Erfolg: Fitnessstudios konnten hierzulande nicht als „Corona-Hotspots“ identifiziert werden, die Mitglieder haben sich an die Regelungen gehalten und waren froh, wieder trainieren zu dürfen.

Seit Anfang November müssen die Studios wieder geschlossen bleiben, Ausgang bislang unbekannt. Nachdem vergangene Woche verkündet wurde, dass der Teil-Lockdown vorerst bis 10. Januar verlängert und nun in manchen Bundesländern sogar noch verschärft wird, während die groß angekündigten Hilfspakete noch im bürokratischen Niemandsland feststecken, haben sich Vertreter der Verbände und der führenden deutschen Fitnessketten an einen (virtuellen) Tisch gesetzt und beschlossen, Seite an Seite für ihr Recht und das ihrer Mitglieder zu kämpfen und richten sich mit einer gemeinsamen Petition an die Bundesregierung. Darin fordern sie eine baldige Wiedereröffnung der deutschen Fitnessstudios und wollen auch in Ihrer Funktion als Gesundheitsdienstleister endlich ernst genommen werden. Der DIFG übernimmt die Koordination des Anliegens und vertritt damit die Interessen eines bedeutenden Wirtschaftszweigs sowie der rund 12 Millionen Fitnessstudiomitglieder in Deutschland, von denen viele nicht nachvollziehen können, dass sie ausgerechnet in einer Zeit, in der man alles tun sollte, um seine Gesundheit zu fördern und schützen, vor verschlossenen Studiotüren stehen müssen.

Auch clever fit steht geschlossen hinter der Petition und ruft seine Mitglieder dazu auf, sich online dafür einzutragen: „Fitnesstraining ist und bleibt wichtig für die Gesunderhaltung und die Stärkung des Immunsystems“ betont Riccardo Christ, COO der clever fit GmbH, und erklärt, warum die Fitnessstudios eine so wesentliche Rolle dabei spielen: „Wir bieten Menschen jeden Alters, Geschlechts und Trainingszustands die Möglichkeit, sich unter fachkundiger Anleitung fit und gesund zu halten und haben darüber hinaus unsere Hausaufgaben in Sachen transparenter Kontaktverfolgungsmöglichkeiten, Sauberkeit und Hygiene konsequent gemacht. Diejenigen, denen selbst das Fachwissen oder die Motivation dazu fehlt, ihrem Training zuhause nachzukommen, sollen nicht länger unter den physischen und psychischen Folgen des Bewegungsmangels leiden müssen. Das muss einfach ein Ende haben und deshalb wollen wir jetzt all unsere Mitglieder und Befürworter dazu aufrufen, uns ihre Stimme zu geben.“

Alle weiteren Informationen zur Petition sowie die Möglichkeit, sich dafür einzuschreiben, finden Sie hier: https://www.change.org/GesundheitBrauchtFitness

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