Proindex Capital AG über Asphalt in Paraguay

Die Proindex Capital AG beschäftigt sich heute mit der Frage, warum Asphalt in Paraguay so teuer ist.

Suhl, 17.12.2020. Asphalt ist ein Straßenbelagmaterial, das aus der Kombination von Schotteroberflächen, Teer und Sand hergestellt wird. Es wurde im 19. Jahrhundert vom schottischen Ingenieur John Louden McAdam erfunden und 1902 vom walisischen Erfinder Edgar Purnell Hooley patentiert. Dabei wird das Wort Asphalt für eine Vielzahl anderer Materialien verwendet, darunter teervergossener Schotter, bituminöse Oberflächenbehandlungen und moderner Asphaltbeton. „Wenn ein Land wie Paraguay Asphalt importieren muss – oder zumindest die entsprechenden Geräte zur Verarbeitung von Asphalt – dann ist dies wesentlich kostspieliger als in Deutschland. Hätte Paraguay solche Maschinen oder Materialien vor Ort, wäre der Asphalt günstiger. Höhere Asphaltierungskosten haben auch mit dem Know-How vor Ort zu tun, was in Europa sehr hoch ist“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

„In Deutschland sieht man überall Asphalt. Schaut man sich nur das paraguyanische Straßennetz an, lohnt es sich zu vergleichen, wie viele Kilometer hier asphaltiert sind“, so Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG weiter. Demnach umfasst das Straßennetz in Paraguay 78.850 Kilometer – 10.372 Kilometer sind asphaltiert. Des Weiteren sind 7.932 Kilometer zementiert und 40 Kilometer gepflastert, 1.292 Kilometer gesteint und 1.093 Kilometer geschottert. Hinzu kommen 68.477 Kilometer Erdwege.

„Derzeit liegt Paraguay preislich bei 1.606.00 US-Dollar für Asphalt. Das klingt zunächst natürlich enorm viel“, fügt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG hinzu. Zum Vergleich: Laut Daten des Europäischen Rechnungshofs lagen die Preise für 24 Straßenbauprojekte in Deutschland, Griechenland, Polen und Spanien zwischen 116.000 US-Dollar (Deutschland) und 218.000 US-Dollar (Polen). Die Daten stammen aus den Zeitraum 2000-2018, durchschnittlich waren es 178.000 US-Dollar für Asphalt. „Der Vergleich zu Europa zeigt also, dass der Asphaltkilometer ungefähr neun Mal so viel in Paraguay kostet. Dies hat natürlich auch damit zu tun, dass Straßenbauprojekte anders ausgeschrieben und vergeben werden. Außerdem fragt sich, welche Unternehmen involviert sind und wie konkret abgerechnet wird. All diese Faktoren können die Preise für Asphalt durchaus in die Höhe treiben. Für einen besseren Vergleich bräuchte man an dieser Stelle aber mehr Transparenz.“, erklärt Andreas Jelinek von der Proindex Capital AG.

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Proindex Capital AG ist eine Gesellschaft, die sich auf die Konzeption, Finanzierung und Realisierung von ökologisch orientierten Kapitalanlagen spezialisiert hat. Das Unternehmen folgt nachhaltigen Grundsätzen und stellt Mensch und Natur gleichberechtigt in den Mittelpunkt seines Handelns.

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