Schüleraustausch USA und religiöse Gastfamilien: 9 Punkte zur Bedeutung für den Schüleraustausch

1 Die Bedeutung der Gastfamilien für den Schüleraustausch nach USA.
Die meisten Schüler leben während ihres Auslandsjahres in den USA in einer Gastfamilie und besuchen die örtliche High School. Die Gastfamilie ist zusammen mit der High School und Freunden der wesentliche Bezugspunkt für die Schüler. Die Gastfamilie hat mehrere Funktionen. Dafür muss man ihre Motivation kennen.
2 Die Motivation der Gastfamilien in den USA für ihr Engagement für den Schüleraustausch. Die Gastfamilien nehme ihre ausländischen Gäste normalerweise in dem Sinne auf, dass sie die jungen Leute als weitere Kind in ihre Familie integrieren, am Familienleben teilnehmen lassen und Wohnung und Verpflegung zur Verfügung stellen. Viele Gastfamilien zeigen ihren Gastschülern die Attraktionen ihres Landes, Naturattraktionen wie Metropolen. Manche Gasteltern nehmen ihre jugendlichen Gäste sogar auf Urlaubsreisen mit. Dazu ist wichtig zu wissen, dass die Gastfamilien im USA Classic von ihren Gästen kein Geld annehmen dürfen.
3 Werte der amerikanischen Gastfamilien und die Religion. Die amerikanischen Gastfamilien nehmen ihre ausländischen Gäste aus ganz verschiedenen Gründen auf. Das reicht von eigenen Erfahrungen im Ausland über das Interesse an fremden Kulturen bis zum Stolz auf das eigene Land und den Wunsch, den Gästen die USA zu zeigen. Manche Familien freuen sich auch, wenn ihre eigenen Kinder mit ausländischen Jugendlichen so Kontakt bekommen. In jedem Falle gehört zur Motivation ein großes Interesse an der Welt, an anderen Menschen und die Bereitschaft, sich für das friedliche Miteinander der Menschen und Kulturen zu engagieren. Diese Werte passen gut zu der ausgeprägten Religiosität der meisten Amerikaner
4 Gastfamilien in den USA: Die Auswirkungen der Religion im Alltag. Praktische Auswirkungen auf den Alltag der Gastschüler kann das Verhältnis der Gastfamilien zur Religion in verschiedenen Punkten haben. Das betrifft einmal den Tagesablauf, zu dem eventuell regelmäßiges gemeinsames Beten gehört. In der Freizeit ist für die Amerikaner der Besuch des Gottesdienstes ganz normal. Darüber hinaus gehört auch die gemeinsame Freizeitgestaltung mit anderen Mitgliedern der Kirchengemeinde oft zum Familienleben. Das betrifft insbesondere die Zeiten am Wochenende.
5 Was bedeutet die Religiosität der Familie für die Gastschüler? Der Schüleraustausch dient dazu, den Alltag der Familie zu erleben und „mitzuleben“. Daher wird erwartet, dass die Gastschüler auch daran teilnehmen. In der Regel wird aber auch akzeptiert, wenn die Gastschüler etwa nicht zum Gottesdienst mitkommen wollen. Man muss sich aber auch im Klaren sein, dass das zu einer gewissen Abgrenzung von der Gastfamilie führt.
6 Erfahrungsberichte ehemaliger Austauschschüler zur Religiosität ihrer Gastfamilie. Die ehemaligen Austauschschüler berichten gelegentlich, dass die den Unterschied der Lebensweisen in diesem Punkte besonders bemerkt haben. Im Normalfall hat sie das aber nicht gestört, sondern ihnen einen besseren Einblick in die Werte und Kultur ihrer Gastfamilie ermöglicht.
7 In welchen Regionen findet man in den USA besonders viele religiöse Gastfamilien? Unabhängig vom Wohnort sind die weitaus meisten Amerikaner einer Religion verbunden. Besonders „konservative“ Einstellungen im Zusammengang mit der Religion werden dem Menschen im mittleren Westen nachgesagt. Ob das zutrifft ist kaum nachvollziehbar. Daher macht es für dich Schüler auch wenig Sinn, bestimmte Staaten aus religiösen Gründen für das Auslandsjahr auszuschließen.
8 Wie können die Schüler die Auswahl der Gastfamilie so steuern, dass ihre Gastfamilie weniger religiös ist? Die Schüler können in ihrer Bewerbung für den Platz im Austauschprogramm durchblicken lassen, dass sie sich weniger für Religion interessieren. Diese Bewerbung bekommen die Gastfamilien um zu entscheiden, ob sie einen Schüler aufnehmen. Daher sorgt das für Klarheit. Allerdings kann das auch dazu führen, dass die Gastfamilien die Aufnahme einzelner Schüler ablehnen.
9 Die Alternative für das Auslandsjahr zur Unterbringung in der Gastfamilie: Das Internat Anstelle des USA Classic Programms können die Schüler das USA Select Programm wählen. Damit können sie die High School in der gewünschten Region auswählen und auch die Unterbringung. Oft ist das dann ein Internat, so dass die Einbindung in eine Gastfamilie entfällt. Damit entgehen den Schülern allerdings auch die Vorteile der Aufnahme in das Leben der Familie. Außerdem ist das High School-Jahr an einer privaten High School deutlich teurer.
Schüleraustausch USA und die beste Austauschorganisation für die Platzierung. Wer ins Internet sieht, stellt fest: Es gibt viele Austauschorganisationen für die USA. Wichtig ist, nur solche Anbieter anzusehen, die sowohl leistungsfähig als auch seriös sind. Am einfachsten und sichersten ist es, wenn man eine vorgeprüfte Anbieter-Auswahl nutzt. Dafür gibt es die Anbieter-Suchmaschine auf dem Schüleraustausch-Portal, das unabhängig informiert: www.schueleraustausch-portal.de/organisationen. Auf dem Schüleraustausch-Portal gibt es auch die Schüleraustausch-Datenbank mit vielen Tipps für die Bewerbung Vor der Entscheidung sollte man zusätzlich mit mehreren guten Anbietern persönlich sprechen. Dafür gibt es die bundesweiten AUF IN DIE WELT-Messen, die deutschen Schüleraustausch-Messen der gemeinnützigen Stiftung Völkerverständigung, die nur seriöse Anbieter zulässt. Orte und Termine: www.aufindiewelt.de/messen. Der Eintritt ist kostenfrei.

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