So toll meistert der Berliner Senat die Corona-Krise

Versucht man als Bürger in Berlin herauszubekommen, ob und wie man einen Impftermin bekommt und will man wissen, WIE die sog. Priorisierungsliste zustandekommt, dann erlebt man Berliner Verwaltung wie man sie kennt: chaotisch, desorganisiert oder pampig.

Seit August ist klar, dass zum Ende des Jahres ein Impfstoff zu erwarten war, also genügend Zeit, um eine klare Struktur aufzubauen, um den schnellen und umfangreichen Impfablauf zu gewährleisten. Dazu hätte man nur rechtzeitig die Vertreter von Einwohnermeldeamt, Krankenkassen, Impfzentrenträgern ( hier DRK Berlin) und Kassenvereinigungen sowie den Datenschutzbeauftragen an einen Tisch bringen müssen, um das Verfahren zu klären. Nicht so in Berlin, da lässt man 7 Monate tatenlos verstreichen.

Ruft man jetzt in der Senatskanzlei, in der Verwaltung der Gesundheitssenatorin, dem Lageso oder den bezirklichen Gesundheistämtern an, so erhält man außer inhaltsleeren Plattitüden nichts Konkretes. Da heißt es von Staatssekrtären, dass es eine Hotline ( die aber nichts zum Ablauf sagen kann), oder Homepage zum Impfablauf einzelner Gruppen geben werde – toll – und man tagtäglich fleißg mit allen in Kontakt stehe. Fragt man allerdings dann bei Krankenkassenverbänden ( PKV) den Hausärztensärzten und den Bezirksämtern an, dann sagen die: wir wissen NICHTS.

Da wundert es einen dann auch nicht, dass die 6 Impfzentren in Berlin Impfdosen verfallen lassen müssen, weil nicht genügend Impfwillige vor Ort. Denn die Zielgruppen über 80 wissen gar nicht, wie sie das komplizierte Terminvergabesystem wuppen sollen. Und kurzfristig Impfwillige informieren , nein, wie soll das gehen? Man kann doch nicht auf kurzem Dienstweg z.B. BVG-ler, Polizisten in Kasernen /Dienststellen oder Krankenschwestern infomieren, um die Dosen nicht verfallen zu lassen. Dazu müsste man Organistion beherrschen und das konnten nur alte weiße Männer wie Ex-Kanzler Helmut Schmidt 1962. Der innerhalb von 3 Tagen die Sturmflut meistern konnte. Heute mit Bacelor und Master kann man schön quatschen. Strukturiertes, zielorientiertes Handeln – Fehlanzeige. Von der subpotimalen Leistung von Jens S. schweigen wir hier lieber, der ist zum Glück nicht Gesundheisminister in Kanada oder Israel gewesen.

Wir hingegen warten weiter geduldig bis wir auf- oder angerufen werden – wann auch immer – und rätseln, wer aufgrund welcher Datensätze die Impfeinladung verschickt. Hoffen wir, dass es wenigstens die Berliner Verwaltung bald weiß. Bis dahin wird die Wirtschaft ruiniert und diese Folgen tragen wir alle. Wie wäre es mal mit ein bisschen Amtshaftung und auch mal einer Berichterstattung, v.a. des öffentlich-rechtlichen RBB über diese Zustände in Berlin.

Wer Spaß hat und drollige Antworten zum Thema haben will, kann ja Mal in der Gesundheitsverwaltung Berlin anrufen.

Axel Klein

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