Wirksame Entlastung für die Online-Lehre

Mit dem „umgedrehten Unterricht“ können Sie Kraft sparen, Zeit gewinnen und besser abschneiden!

Seit einem Jahr sind die Hochschulen nahezu leer: Die Lehrveranstaltungen müssen „digital“ stattfinden. Die Lernenden stöhnen, nicht nur weil sie es gewohnt waren, ihre Mitstudierenden regelmäßig in der Hochschule zu treffen, sondern auch, weil ein störungsfreies Mitarbeiten daheim an den live übertragenen „Vorlesungen“ oft gar nicht möglich ist. Diese Online-Meetings werden zudem aus Datenschutzgründen nicht aufgezeichnet – schließlich sind dabei ja nicht nur die Lehrenden, sondern immer auch Lernende zu sehen und zu hören. Daher bleiben sie auch nicht fürs individuelle Nacharbeiten verfügbar. Das alles ist sowohl anstrengender als auch nicht effektiver fürs Lernen als die bisherigen Vorlesungen in den Hörsälen und Seminarräumen.

Für die Lehrenden ist die Beschränkung auf live stattfindende Online-Meetings anstelle der früheren Lehrveranstaltungen in den Hochschulräumen auch nicht ohne. Auch sie müssen schauen, wie sie daheim störungsfrei online vortragen und mit den Lernenden diskutieren können. Es ist also auch für sie mindestens so anstrengend wie der frühere Lehralltag.

Warum halten sie dann immer noch daran fest, ihr „Wissen“, also ihren Input, den Lernenden live vorzutragen – früher vor Ort, heute online?

So geht’s besser!

Es gibt längst einen Weg, der für beide Seiten den Online- Stress abbauen hilft: Wenn die Lehrenden ihre Fächer konsistent auf die Didaktik des „Flipped Classroom“ – auch „Inverted Classroom“ genannt – umstellen, können sie ihre Live-Meetings pro Fach und Semester auf die Hälfte der Online-Kontaktzeit reduzieren.

Das Geheimrezept dafür ist längst nicht mehr geheim: Man verpackt zuvor seine Inputbestandteile in digitale Medienformen, die man online den Lernenden im Wochenrhythmus bereitstellt, sodass bei den Live-Meetings nur noch die Nachfragen und zuvor gestellte Aufgaben sowie Vertiefungen und Anwendungsübungen stattfinden.

Diese strikte Trennung von Input und Aufarbeitung nennt man auch „umgedrehten Unterricht“.

Er ist effektiver, denn er lässt den Studierenden die Freiheit, im je eigenen Lerntempo sich den Input erst einmal anzueignen, um dann beim folgenden Meeting „auf Augenhöhe“ mit den anderen Lernenden aktiv mitarbeiten zu können. Auch gibt es Studiengruppen die Möglichkeit, eigene Gruppenmeetings zu verabreden, in denen sie sich gemeinsam auf die nächste Live-Sitzung mit den Lehrenden vorbereiten können. Zudem bleiben ihnen die einmal aufgezeichneten und bereitgestellten Lektionen ja bis zum Prüfungstermin verfügbar, also können die Lernenden immer noch mal hineinschauen, nachlesen und nachhören.

Für die Lehrenden ist er eine enorme Entlastung. Zwar ist es ein Kraftakt, die Vorlesungsinhalte in digital abrufbare Medien umzusetzen – das können Videolektionen sein, Grafiken, interaktive Tools zum Selbernutzen und natürlich die vorhandenen Skripte, alles gut strukturiert. Aber im Gegenzug haben sie anschließend den Rücken frei, weil ihr Input stets verfügbar ist! Denn sie „kommen mit dem Stoff durch“ – ganz automatisch, egal wie viele Feiertage oder sonstige terminliche Einschränkungen aufkommen könnten. Zumindest der Input – also die Grundlagen von allem – steht nunmehr jederzeit den Lernenden zur Verfügung.

Auf diese Weise entsteht endlich eine tatsächlich digitale Lehre: wenn die digitalisierten Lehrmaterialien dauerhaft verfügbar bleiben, jederzeit wieder abrufbar, und wenn sie nicht mehr „flüchtig“ sind wie die Live-Vorträge von damals, die auch heute meistens bloß online übertragen werden.

Hilfen für den Umstieg

Wie Sie die Umstellung eines Lehrmoduls auf jenen „umgedrehten Unterricht“ valide planen und hinbekommen können, ohne in didaktischen, technischen oder rechtlichen Sackgassen landen zu müssen, erfahren Sie Schritt für Schritt mit den Angeboten der FlippedClassroom.Academy.

Über sie können Sie auch Einzel- und Gruppen-Mentoring erhalten sowie aktuelle Umsetzungshilfen in den regelmäßigen Q&A-Meetings.

„Ich helfe Lehrenden an Hochschulen sowie in der beruflichen und privaten Weiterbildung, ihr eigenes Flipped-Classroom-Konzept zu verwirklichen: durch den kompakten Selbstlernkurs, durch die umfassende Masterclass sowie durch meine aktive Beratung.“

Prof. Dr. Martin Gertler

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