Digitale Technik sowie Inhalte richtig in den Lehrplan integrieren und erfolgreich nutzen

Fehlende Endgeräte, mangelnde Internetgeschwindigkeit, bürokratische Hürden – Deutschland liegt in puncto digitale Schule weit hinten. Auch die Mittel aus dem DigitalPakt Schule werden nur zögerlich abgerufen. Und nicht zuletzt fehlt es an der Wissensvermittlung für Lehrer, die sich bei der Integration und Nutzung digitaler Medien im Unterricht oft alleingelassen fühlen. Denn Klassen-, Schul- oder gar Länderübergreifende Konzepte sind bis dato eher die Ausnahme.

Schon mit der Schaffung der technischen Voraussetzungen tut sich Deutschland schwer. Längst nicht alle Lehrer und Schüler haben mobile Endgeräte wie Laptops, Smartphones oder Tablets. Auch die IT-Infrastruktur lässt vielerorts zu wünschen übrig: es fehlt zum Beispiel an zuverlässigen, geschützten Servern, das Internet ist zu langsam, WLAN nicht überall vorhanden.

Und nicht zuletzt ist am Ende auch die Lehrkraft ausschlaggebend, wenn digitaler Unterricht erfolgreich sein soll – sei es im Präsenz- oder Fernunterricht. Denn selbst wenn die optimalen technischen Voraussetzungen geschaffen sind: Was nützt die modernste Technik, wenn der Lehrer nicht weiß, wie er sie anwendet oder wie er digitale Inhalte für sein Fach effizient nutzt?

Die richtige Basis: Schulserver und Lernplattformen

Wo Unterricht stattfindet, braucht es Ordnung und Struktur – sowohl organisatorisch als auch physikalisch. Schulserver und Lernplattformen sind deshalb enorm wichtig für erfolgreichen digitalen Unterricht, denn sie

– dienen der Kommunikation von Lehrern mit Schülern und Kollegen
– bewahren digitale Unterrichtsmaterialien sicher auf
– ermöglichen den einfachen Austausch von Dateien, Hausaufgaben und Präsentationen
– bringen Lehrer und Schüler in virtuellen Klassenräumen und Projekten zusammen

Im Idealfall nutzt die gesamte Schule für den digitalen Unterricht ein und dieselbe Plattform, so dass alle Materialien gesammelt an einem Ort liegen und schnell darauf zugegriffen werden kann. Auch können sich Kollegen und Schüler bei Bedienungsfragen gegenseitig helfen.

Die Zahl der Lernplattformen nimmt kontinuierlich zu und sowohl Bund, Länder und Kommunen, als auch kommerzielle Unternehmen sowie institutionelle Einrichtungen halten hier vielfältige Angebote bereit. Jede Lernplattform bietet ihre individuellen Chancen und Risiken, so dass sich Entscheider hier im Vorfeld gut informieren und beraten lassen sollten, um alle Anwender mit allen ihren Endgeräten teilhaben zu lassen.

Das flexible Multitalent: interaktives Whiteboard

Interaktive Whiteboards werden zwar immer häufiger von Bildungseinrichtungen angeschafft, ihr Potenzial wird jedoch oft aus Unwissenheit nicht voll ausgeschöpft.
Lehrer und Schüler können darauf zum Beispiel nicht nur Mathe-Formeln schreiben, sondern sich auch Lösungswege anzeigen lassen. Auch das gemeinsame Ansehen von Videos wie beispielsweise in Geschichte über historische Ereignisse, machen den Unterricht anschaulicher und damit einprägsamer. Anschließend können Aufgaben und Fragen dazu gelöst und gemeinsam erarbeitet sowie am Whiteboard festgehalten werden. Der Vorteil: nach dem Unterricht muss nichts weggewischt werden, sondern Tafelbilder, Mindmaps etc. werden einfach gespeichert und digital an alle verteilt. Schüler übertragen Texte, Präsentationen etc. unkompliziert per Smartphone, Tablet oder Laptop auf den großen Bildschirm und können sie so mit der ganzen Klasse besprechen. Doch dies ist nur ein Bruchteil der Möglichkeiten, wie sich interaktive Whiteboards im Unterricht sinnvoll nutzen lassen.

Wichtig ist bei der Erstanschaffung, dass alle Lehrer eine bedarfsgerechte Einweisung erhalten, dann allein ohne ihre Schüler daran üben und auch Mut zum Experimentieren haben.

Das Wissen der Welt in bewegten Bildern: Lernfilme

Es gibt sie tatsächlich noch in deutschen Klassenzimmern: Videorekorder, die mitsamt klobigen Röhrenfernsehern auf quietschenden Wagen mühsam von Klasse zu Klasse gerollt werden. Dabei existieren dank moderner Displays und Projektoren viel größere und augenfreundlichere Möglichkeiten, Präsentationen und Filme zu zeigen.

Und wer im Unterricht das Internet nutzt, stößt auf eine schier unerschöpfliche Auswahl an Lernfilmen für alle Stufen und Fächer, die nicht nur gemeinsam in der Klasse, sondern auch von den Schülern allein zuhause angeschaut und mit entsprechenden Aufgaben bearbeitet werden können.

YouTube zum Beispiel ist längst mehr als ein wildes Sammelsurium von Musikvideos, Fitnessanleitungen und Makeup-Tipps. Tatsächlich ist das Videoportal für viele Schüler heute die wichtigste Informationsquelle und bietet inzwischen Unmengen an Unterrichtsmaterial sowie Lernfilmen. Natürlich muss hier im Vorfeld von der Lehrkraft eine Auswahl getroffen werden, aber über die Suche mit den richtigen Keywords finden sich schnell anschauliche Dokumentationen über die französische Revolution, Berichte über die Abholzung der Regenwälder oder spannende Chemie-Experimente. Ob per Whiteboard, Beamer oder Laptop – inzwischen sind hochwertige Lernfilme überall zugänglich.

Der Lehrstoff auf dem Tablet serviert: Lern-Apps und OER-Bildungsmaterialien

Ob Vokabeln, Mathematik-Formeln oder Erdkunde-Wissen – sowohl im Internet als auch über kommerzielle sowie nicht-kommerzielle Lernplattformen gibt es inzwischen für jedes Unterrichtsfach und jedes Alter passende Lern-Apps und offene Bildungsmaterialien (OER). Auch die Hersteller von digitaler Bildungstechnologie halten hier problemlos mit und liefern beispielsweise mit ihren interaktiven Whiteboards auch gleich eine Fülle an fertigen Unterrichtsmaterialien, Quiz-Spielen und vielen weiteren Lernanwendungen frei Haus.

Lehrkräfte sollten sich vor dem ersten Einsatz von Lern-Apps und OER jedoch zunächst selbst damit beschäftigen, um späteren Problemen vorzubeugen. Auch sollten sie ihre Schüler nicht damit allein lassen. Die gemeinsame Installation im Unterricht vermittelt nicht nur zusätzliche digitale Kompetenz. Durch spätere regelmäßige Aufgaben, die mit den Apps gelöst werden müssen, werden auch alle vertrauter damit und der Unterricht wird noch ein Stück spannender.

Den digitalen Unterricht richtig organisieren: weitere Tipps für Lehrkräfte

Digitale Bildung stellt Lehrer und Schüler vor große Herausforderungen, bietet ihnen jedoch auch einzigartige Chancen. Diese Tipps können Lehrern ebenfalls helfen, ihren digitalen Unterricht richtig zu organisieren und erfolgreich umzusetzen:

– Online-Kommunikation nach Schüler-, Eltern- und Kollegenanfragen sortieren und für jede Gruppe offizielle digitale Sprechzeiten vereinbaren sowie kommunizieren
– Chats in Lernplattformen nach Klassen und Fächern aufteilen und klassenweise sortieren
– aktiv bei Schülern und Eltern nachfragen, was benötigt wird und verbessert werden kann
– regelmäßig mit Schülern kommunizieren z.B. durch Videokonferenz-Tools, statt lediglich Aufgaben zu versenden, um Lernfortschritte zu messen
– weniger soziales Lernen und Miteinander auffangen z.B. durch gemeinsames virtuelles Mittagessen, Ratespiele per Videokonferenz o.ä., um den Zusammenhalt zu stärken
– transparente, offene Kommunikation mit Kollegen über technische Fragen, inhaltliche Unsicherheiten etc.

Der optimale Wegbegleiter zur digitalen Schule

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