Covid19: Die Kausalität der Vitamin-D Supplementation beweist sich in Deutschland durch steigende Sterblichkeit von selbst.

So wie es im Sommer hieß, mutiert das Virus und wird schwächer, heißte es jetzt, es mutiert und wird gefährlicher, was hier auch so aussieht, denn z.B. relative Sterblichkeit steigt in Deutschland, so das sie seit Mitte Dezember höher ist, als in Schweden.
Nur in anderen europäischen Ländern steigt sie nicht, sondern bleibt konstant, oder sinkt, wie es z.B. in England seit dem 7ten Dezember der Fall ist, also rund 10 Tage nachdem am 28.11.2020 dort eine allgemeine Empfehlung zur Vitamin-D Supplementation von der Regierung herausgegeben wurde.
Das Sinken der Kurve in England ist dabei ebenfalls sehr interessant, denn eigentlich müsste die Kurve ja dort steigen, weil das Gesundheitssystem dort mehr überlastet ist.
https://ourworldindata.org/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&time=2020-06-25..2021-01-14&country=GBR~DEU~SWE~ITA~ESP~FIN~NOR~FRA®ion=World&cfrMetric=true&interval=smoothed&perCapita=true&smoothing=7&pickerMetric=new_deaths_per_million&pickerSort=desc
Anmerkung: Momentan sterben in England deutlich mehr Covid-19 Erkrankte als hier, aber geht hier nicht um die absoluten Zahlen, sondern um das Verhältnis „Bestätigte Erkrankungen“ zu „Bestätigte Verstorbene“. Dieser Wert ist nur wenig beeinflusst von der Veränderung der Absoluten Zahl der Erkrankungen wie man aus den gleichmäßig verlaufenden Kurven erkennen kann.

Die steigende Sterblichkeit in Deutschland und die sinkende Sterblichkeit in England sind in dieser Grafik gut zu erkennen. Danach müsste sich hier eine schlimmere Mutation verbreiten als in England, oder die Behandlung von Patienten hier ist schlechter als dort. Dies sind aber nicht die Gründe für die unterschiedliche Sterblichkeit, sondern es sind die sich verändernden körpereigenen Abwehrkräfte gegen Viren, die stark abhängig vom Vitamin-D Spiegel sind.

Da die englische Regierung am 28.11.2020 der Bevölkerung empfohlen hat, möglichst sofort mit der Einnahme von Vitamin-D zu beginnen, und zusätzlich verkündet hat, dass dort 2,5 Millionen Bürger ab Januar 2021 kostenlos mit Vitamin-D versorgt werden, haben anscheinend viele dort das Thema ernst genommen und sind der Empfehlung gefolgt. Das ist anhand der Sterberate dort inzwischen zu erkennen, diese ist etwa 7 Tage nach dem die Empfehlung herausgegeben wurde, angefangen stärker zu sinken als zuvor. Das war kurz bevor dort die Ersten geimpft wurden.

Bis Ende Dezember waren in England etwa 1 Million Personen geimpft, dies ist hier ist inzwischen auch der Fall, aber die Sterblichkeit steigt hier unbeeindruckt davon weiter, so das der Beginn der Impfung in England sehr wahrscheinlich keine Rolle bei der fallenden Sterblichkeit spielt. An den Kurven der Sterblichkeit ist auch nicht zu erkennen, wie sich die Tatsächliche Fallzahl entwickelt. Sie ist also weitgehend unabhängig von der aktuellen Entwicklung der Fallzahlen.

Wenn die Sterblichkeit in England weiter so fällt, und in Deutschland steigt, wird es schwer werden, andere Verursacher als den Vitamin-D Status dafür zu finden. Damit würde sich dann die Kausalität der Vitamin-D Supplementation von selbst beweisen.

Ich habe bewusst nicht geschrieben, dass die Sterberate vom Vitamin-D Spiegel abhängt, weil dieses noch nicht durch Doppelblindstudien nach höchstem Medizinischem Standard endgültig bewiesen ist. Das es sie noch nicht gibt, ist ein ethisches Problem, da in so einer Studie Patienten in 2 Gruppen aufgeteilt werden müssten, und eine Gruppe davon kein Vitamin-D bekommen würde, obwohl sie es nötig hätten. So eine Studie ist in Europa nicht durchführbar.
Darauf ruhen sich aber in Deutschland Politiker und Ärzte aus, die den Verlauf der Covid-19 Pandemie im positiven Sinne beeinflussen könnten, dies aber nicht tun.

Viele ausländische Studien haben eine um Faktor 10 bis 40 erhöhte Sterblichkeit in Verbindung mit einem niedrigen Vitamin-D Spiegel festgestellt, aber nicht nur bei ausländische Studien war dies der Fall, sondern auch das Universitätsklinikum Heidelberg hat eine stark erhöhte Sterblichkeit in Zusammenhang mit Vitamin-D Mangel festgestellt, und dazu am 10.9.2020 eine Studie veröffentlicht.
In der Studie ist der Satz „Bei unseren Patienten war ein Vitamin-D Mangel bereinigt um Alter, Geschlecht und Komorbiditäten mit einem 6-fach höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf und einem ~ 15-fach höheren Sterberisiko verbunden“
enthalten (Mit Google Translate auf deutsch übersetzt).
"Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients "
https://www.mdpi.com/2072-6643/12/9/2757
Aus den Sterblichkeitsraten sind also Alter, Geschlecht und Vorerkrankungen heraus gerechnet worden, so dass statistisch gesehen, jeder mit einem Vitamin-D Mangel sein Risiko zu Sterben um Faktor 15 reduzieren kann.

Momentan sinkt der durchschnittliche Vitamin-D Spiegel der Bevölkerung wegen fehlender Sonneneinstrahlung. Die Auswirkungen davon sind jetzt in der steigenden Sterblichkeitskurve zu erkennen, die also um Faktor 15 höher werden kann, wenn man das Sterberisiko aus der Studie der Universitätsklinik Heidelberg verwendet.
Es ist aber auch ein größerer Faktor als 15 möglich, da in sich der Studie der Universitätsklinik der Vitamin-D Spiegel der 2 Gruppen, die miteinander verglichen wurden, sich nur um etwa 3 ng/ml (21,3 statt 18,2 ng/ml) unterschieden hat.
Während eines Jahres schwankt der durchschnittliche Vitamin-D Spiegel im Schnitt aber um etwa 20 ng/ml. Im Sommer wird er höher, im Winter fällt er ab. Das ein Mehrfaches von 3ng/ml, der Faktor 15 kann also bei größerer Differenz der Vitamin-D Werte auch höher ausfallen.
In einer der ersten Studien aus Indonesien zu Sterblichkeit sind aus der Gruppe der Patienten mit einem schweren Vitamin-D Mangel 98,9 %, also fast alle, verstorben. Hier sterben im Moment etwa 2,2% der Erkrankten es waren aber Mitte November nur 1,5%. Somit haben wir inzwischen eine höhere Sterblichkeit als die USA(1,7%). Wenn die deutsche Kurve weiter so verläuft, liegt sie Ende Februar bei 3% und damit doppelt so hoch, wie Anfang November.

Über die Verbindung der Schwere des Verlaufes der Covid-19 Erkrankung mit dem Vitamin-D Pegel wurden aber deutsche Bürger von offiziellen Stellen bisher nicht unterrichtet, so dass dieser Zusammenhang hier immer noch wenig bekannt sind. Weil eben diese Information von offiziellen Stellen fehlt, denken viele, da ist nichts dran, und nehmen die Pressartikel zu dem Thema häufig nicht ernst.

Hier ist Deutschland aber ein Sonderfall, den viele europäische Länder wie Frankreich, England, Schottland, Wales und Irland haben Ihre Bevölkerung schon im Mai/Juni 2020 über den Zusammenhang informiert. Auch in Deutschland gab es dazu im Juni einen Antrag im Bundestag.
Leider kam der Antrag nicht von einer Regierungspartei, so dass am 3.7.2020 entschieden wurde, keine Information dazu an die Bevölkerung herauszugeben.
Eine Entscheidung, die man anscheinend nicht ändern möchte, man müsste man ja auch zugeben, dass man sich am 3.7.2020 leichtfertig falsch entschieden hat, anstatt sich damals an einen runden Tisch zu setzen und eine gemeinsame Entscheidung zugunsten der Bevölkerung zu fällen.
http://dipbt.bundestag.de/dip21.web/bt?rp=http://dipbt.bundestag.de/dip21.web/searchProcedures/simple_search.do?nummer=19/20118%26method=Suchen%26wahlperiode=%26herausgeber=BT
Das ist bis jetzt so, obwohl seit dem in fast allen Studien, die zu dem Thema veröffentlich wurden, eine Wirkung von Vitamin-D im positiven Sinne festgestellt wurde.
Mehrere Wochen vor dem Zeitpunkt der Fehlentscheidung hatten übrigens Frankreich, England, Wales, Irland und Schottland ihre Bevölkerung schon über den Zusammenhang informiert, aber damals leider keine allgemeine Empfehlung zur Supplementation herausgegeben.

Diese Informationspolitik kann man inzwischen als unethisch bezeichnen, denn durch die fehlende Information haben alle die, die noch nichts davon gehört haben, keine Chance, sich vor einer schweren Erkrankung durch Vitamin-D Supplementation zu schützen.
Eine offizielle Förderung der Vitamin-D Supplementation wird auch von Wissenschaftlern des Deutschen Krebsforschungszentrums Heidelberg gefordert, die seit 20 Jahren die Gesundheit, Lebensgewohnheiten, Sterblichkeit und auch die Vitamin-D Werte von 9600 Probanden aus dem Saarland beobachten. Diese wissen also, wovon sie reden. Ihre Meinung haben sie in einem Kommentar zu Studie des Universitätsklinikums Heidelberg veröffentlicht.
(Prof Hermann Brenner , Dr. Ben Schöttker, DKFZ) (Übersetzt mit Google Translate)
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„Obwohl der endgültige Nachweis der Kausalität und Prävention von Todesfällen durch Vitamin-D-Supplementierung aus randomisierten Studien stammen müsste, die inzwischen eingeleitet wurden (z. B. [ 5 1), werden die Ergebnisse solcher Studien kurzfristig nicht verfügbar sein. Angesichts der Dynamik der COVID-19-Pandemie und der nachgewiesenen Sicherheit der Vitamin-D-Supplementierung erscheint es daher höchst umstritten und möglicherweise sogar unethisch, die Ergebnisse solcher Studien abzuwarten, bevor Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Gesundheit ergriffen werden.
Neben anderen bevölkerungsweiten Präventionsmaßnahmen sollte eine weit verbreitete Vitamin-D3 Ergänzung gefördert werden, zumindest für Hochrisikogruppen wie ältere Erwachsene oder Personen mit relevanter Komorbidität. Diese hat sich in randomisierten kontrollierten Studien als vorteilhaft für die Prävention anderer akuter Infektionen der Atemwege und gegen eine die akute Verschlimmerung von Asthma und chronischen Lungenerkrankungen erwiesen.
Darüber hinaus kann eine gezielte Vitamin-D3 Supplementierung von Personen, die SARS-CoV2-positiv getestet wurden, gerechtfertigt sein.
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„Vitamin D Insufficiency May Account for Almost Nine of Ten COVID-19 Deaths: Time to Act. Comment on: “Vitamin D Deficiency and Outcome of COVID-19 Patients”. Nutrients 2020, 12, 2757“
https://www.mdpi.com/2072-6643/12/12/3642

Obwohl dieser Text, das Ergebnis zahlreicher Studien zu dem Thema und auch der unten folgende offene weltweite Brief z.B. allen Ministerpräsidenten bekannt sein sollte, da ich sie alle einzeln angeschrieben habe, ändert sich hier nichts. Nur von einem Politiker habe ich gelesen, dass ihm das Thema bekannt ist. Das war Jens Spahn, der wegen seiner Covid-19 Erkrankung in der Klink auch mit Vitamin-D behandelt wurde. Dazu muss aber Glück haben und die richtige Klink kommen, oder ein wichtiger Politiker sein, denn dies steht immer noch nicht in den S2K Behandlungsrichtlinien für Krankenhäuser, so das vielen diese Behandlung vorenthalten wird, oder werden muss, da das RKI keine Empfehlung dazu erteilt hat.

Dazu hier ein Auszug aus dem Dokument des RKIs „Medikamentöse Therapie bei COVID-19 mit Bewertung durch die Fachgruppe COVRIIN am Robert Koch-Institut“ „ (23.12.2020)
„Keine Zulassung für die Behandlung von COVID-19
„keine Empfehlung zur Verwendung von Vitamin D zur Therapie oder Prophylaxe von SARS-CoV-2-Infektionen außerhalb von kontrollierten Studien“.
Hier fragt man sich, ob Jens Spahn Teilnehmer einer Studie war, oder ob er eine Sonderbehandlung bekommen hat, die vielen durch diese Vorgabe vorenthalten wird.

Da es jedem Land dieser Welt nur wenige Ärzte/Statistiker gibt, die sich des Themas angenommen haben, ist es für diese schwer Gehör zu finden. Das wurde erkannt und ein offener Brief an alle Regierungen formuliert, der von einer zunehmenden Anzahl von Wissenschaftlern (aktuell über 200) unterschrieben wurde.

Daraus der folgende Textauszug (Mit Google Translate übersetzt):
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Vitamin D ist viel sicherer als Steroide wie Dexamethason, die am weitesten verbreitete Behandlung, die auch einen großen COVID-19-Nutzen gezeigt hat. …
Es besteht keine Notwendigkeit, auf weitere klinische Studien zu warten, um die Verwendung von etwas so Sicherem zu erhöhen, insbesondere wenn die Behebung hoher Mangel- / Insuffizienzraten bereits Priorität haben sollte.
Daher fordern wir alle Regierungen, Ärzte und Beschäftigten im Gesundheitswesen weltweit auf, unverzüglich Maßnahmen zu empfehlen und umzusetzen, die ihrer erwachsenen Bevölkerung angemessen sind, um Vitamin D zumindest bis zum Ende der Pandemie zu erhöhen.
Empfehlen Sie Mengen aus allen Quellen, die ausreichen, um 25 (OH) D-Serumspiegel über
30 ng/ml (75 nmol / l) zu erreichen, ein weit verbreitetes Minimum mit Hinweisen auf ein verringertes COVID-19-Risiko.
Empfehlen Sie Erwachsenen eine Vitamin-D-Aufnahme von 4000 IE (100 mcg) täglich (oder mindestens 2000 IE), wenn keine Tests durchgeführt wurden. 4000 IE gelten allgemein als sicher.
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Link : https://vitamind4all.org/letter.html

Hier die Zusammenfassung des Ganzen:
Man kann nur hoffen, das unsere Politiker den Verlauf den Kurve oben (https://ourworldindata.org…) auch im Blick haben, und sie sich bald andere Berater suchen als die bisherigen, die immer nur empfehlen, Restriktionen weiter zu erhöhen, obwohl zu sehen ist, dass die Wirkung dieser Restriktionen nach kurzer Zeit durch den fallenden Vitamin-D Spiegel wieder egalisiert werden. Es werden durch den niedriger werdenden Vitamin-D Spiegel immer mehr Erkrankte in die Kliniken kommen, da die schweren Erkrankungen stärker zunehmen, als die Fallzahl abnimmt. Wir sind also auf dem falschen Weg, aber warum auch immer, merkt dies keiner (oder will dies keiner merken) der Einfluss auf den weiten Verlauf der Epidemie nehmen kann.

Folgen Sie bis dahin den Empfehlungen aus dem offenen Brief, damit haben Sie eine gute Chance, im Falle einer Covid-19 Erkrankung nur mild zu erkranken.

Ch.Wiechering
Kiel

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