Isaria startet in München Freiham mit Stadtquartier ZAM

Der Projektentwickler Isaria startet mit den Bauarbeiten für das neue Quartierszentrum ZAM im Münchner Stadtteil Freiham. Allein auf den beiden Baufeldern der Isaria sollen über 300 Mietwohnungen, ca. 5.400 qm Büro- und Praxisflächen sowie ca. 6.000 qm Einzelhandels- und Gastronomieflächen entstehen.

Die zwei nun im Bau befindlichen insgesamt rund 8.500 qm großen Grundstücke bilden – zusammen mit der Nachbarbebauung – ein neues Stadtteilzentrum in München Freiham. Gemeinsam mit der Stadt München wurde dafür ein umfassendes Quartierskonzept entwickelt. „Hier entsteht genau das, was sich die Münchner wünschen, nämlich Mietwohnungen in einem lebendigen Umfeld mit Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten vor Ort. Gleichzeitig ist man in kurzer Zeit mit der S-Bahn in der City“, sagt David Christmann, Geschäftsführer der Isaria.

Kommunalreferentin Kristina Frank: „ZAM: bayerisch für Zusammen; gemeinsam! Gemeinsam wird hier das städtebauliche Ziel für das Stadtteilzentrum Freiham Nord umgesetzt. Es entsteht ein urbanes Stadtteilzentrum mit einem breiten Nutzungsspektrum, das zu unterschiedlichsten Tageszeiten eine hohe Frequentierung sicherstellt. Das Nutzungsspektrum orientiert sich dabei an gewachsenen innerstädtischen Vorbildern mit den Funktionen »Wohnen – Arbeiten – Freizeit – Versorgung«. Ich freue mich besonders, dass mit dem Baubeginn für das Stadtteilzentrum ein sichtbarer, bedeutender Baustein in der Entwicklung des neuen Stadtteils Freiham geschaffen wird. Hier findet das künftige Einkaufen und die Begegnung statt. Hier kommen die Freihamerinnen und Freihamer künftig zam.“

Das neue Stadtteilzentrum wird durch einen vielfältigen Nutzungsmix geprägt sein. Im Erdgeschoss finden sich Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie. Für die jeweils ersten Obergeschosse ist wiederum die Nutzung durch Arztpraxen, Büros und weitere bürgernahe gewerbliche Angebote angedacht. Darüber werden sich die Wohnungen befinden. Auch bei den 332 Wohnungen ist eine Mischung vorgesehen. Die Bandbreite reicht hier vom Single-Apartment mit 30 qm bis hin zur 4-Zimmerwohnung mit über 100 qm. Insgesamt werden mit dem Projekt der Isaria rund 20.500 qm Wohnfläche geschaffen. „Ein besonderes Highlight wird der mit einer Höhe von fast 61 Metern geplante Wohnturm sein – von ihm können die Mieter einen wirklich außergewöhnlichen Alpenblick genießen“, so Christmann.

Städtebaulich werden nach Überzeugung von Christmann die vielfältigen Nutzungen und Angebote den urbanen Treffpunkt des gesamten Stadtteils bilden. Mit der offenen Struktur trägt der neue, öffentliche Mahatma-Gandhi-Platz als Stadtplatz und Treffpunkt zur Belebung des Stadtteils bei. Angebote der Gastronomie, der Wochenmarkt und weitere Angebote sollen weiter zur Attraktivität beitragen.

Die Architektur der zwei Gebäude wurde von dem Hamburger Architekturbüro Störmer Murphy and Partners entworfen. Durch Arkaden werden innere Nutzungen mit dem öffentlichen Stadtplatz verbunden und laden zum Flanieren und Verweilen ein. Die außergewöhnliche und markante Fassadengestaltung des Hochpunktes schafft Identität und verspricht ein Landmark in der gesamten Entwicklung zu werden.

Die Arbeiten starteten am 26. Januar 2021. Läuft alles nach Plan, können die Rohbauarbeiten im zweitem Quartal 2021 folgen. Die Wohnungen sollen dann Ende des Jahres 2023 fertig gestellt sein.

Die zwei weiteren zu bebauenden insgesamt rund 13.000 qm großen Grundstücke befinden sich im Besitz der Rosa-Alscher-Gruppe.

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