Klebstoffe für die Degenreparatur: Damit jeder Treffer zählt

Früher eine weit verbreitete Austragungsform des Duells, heute eine beliebte Sportart: das Fechten. Damit der sportliche Wettkampf fair und sicher stattfinden kann, müssen die Sportwaffen – wie der Degen – einwandfrei funktionieren. Gleiches gilt für die Schutzausrüstung. Klebstoffe helfen dabei, dass jeder Treffer zählt.

Rund 24.000 Menschen betreiben den Fechtsport in Deutschland – weltweit sind es sogar rund eine Million.* Was den Sport auszeichnet: Die Fechter müssen ständig in Bewegung und unter Körperspannung bleiben, um jederzeit in Sekundenbruchteilen auf Aktionen des Gegners reagieren oder dessen Fehler ausnutzen zu können. Nur schnelle und zugleich kleine Bewegungen ermöglichen ein sicheres und exaktes Treffen. Hinzu kommt, dass die Sportwaffe – zum Beispiel der Degen – zu jeder Zeit einwandfrei funktionieren muss. Denn ein Treffer wird durch das elektronische System nur ausgelöst, wenn der auf der Klingenspitze sitzende Spitzkopf mit mehr als 750 Gramm Druck und um mindestens ein Millimeter tiefeingedrückt wird. Erst dann schließt sich der Stromkreis – und der Treffer zählt. Aus diesem Grund werden die Degen beider Fechter vor jeder Runde kontrolliert.
Nichtsdestotrotz kann es immer mal wieder dazu kommen, dass der Mechanismus einmal nicht funktioniert und eine Degenreparatur ansteht. Ein Klassiker: das erneute Einziehen von Leitungen, also der Litze.

Klebstoffe bei der Degenreparatur
Hierzu wird der Degen demontiert, die Spitze sowie die alte Leitung entfernt, die Klinge gereinigt und anschließend eine neue Litze eingezogen. Hier kommt der Klebstoff ins Spiel. Der kaltabbindende Kontakt-Klebstoff wird in die zuvor entfettete Nut, also die längliche Vertiefung in der Klinge, aufgetragen. Anschließend wird die Litze fest angedrückt und die Klinge zum Abbinden über Nacht eingespannt. Ist der Klebstoff vollständig abgebunden, kann der Degen wieder zusammenmontiert werden – und auf gehts zum nächsten Sport-Duell.

Übrigens: Auch Fechtmasken sind geklebt. Und zwar wird der textile Latz mittels eines Schmelzklebstoffs mit dem Maskenschutzgitter verbunden. Dadurch wird die Verbindung des Stoffs mit dem Gitter unterstützt und ein dichter Abschluss gewährleistet. Auf der Innenseite wird zudem eine Polsterung an das Maskengitter geklebt, die für einen sicheren Halt beim Tragen sorgt. Der transparente Klebstoff hinterlässt keine Rückstände auf dem Stoff, ist schlagfest und anpassungsfähig.

*Quelle: http://www.fechten.org/fechten/einfuehrung/

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