Zeittore und magische Spiegel

Gibt es magische Spiegel, die in andere Welten führen, und Zeittore wirklich oder nur in unserer Fantasie? Existiert etwas da draußen, das sich mit unserem Schulwissen nicht erklären lässt? Tauchen Sie in diese fantastischen Bücher ein – und entscheiden Sie selbst!

Mystica Venezia
Eine verschwundene Braut, ein Sensenmann als Gondoliere, eine blinde Malerin, ein seltsames Zeichen an einer Mauer und ein geheimnisvoller Orden, Guido hat sich seine Hochzeitsreise nach Venedig dann doch etwas anders vorgestellt. Verzweifelt macht er sich gemeinsam mit seiner Schwägerin Ana Karina in den Wirren des Karnevals, der durch die engen Gassen der Lagunenstadt tobt, auf die fast aussichtslose Suche nach Christina Maria und * dabei auf eine uralte Legende.
ISBN-13 : 978-3903056701
Leseprobe:
„Ich wünschte, ich könnte es versprechen, geliebte Duca. Doch ich kann es nicht. Wer kann schon wissen, wohin das Schicksal uns treibt? Lass uns genießen, was uns der Augenblick beschert. Einmal, da hatten wir große Pläne, dachten, wir könnten das Geschick dieser Welt lenken. Doch nun scheint alles so sinnlos zu sein. Schau dir die Menschen in all ihrer Kleingeistigkeit an. Sie leben hinter einer Fassade aus Religiosität und Selbstgerechtigkeit. Sieh hinter den Schleier aus schillerndem Glanz, Julietta. Was entdeckst du?”
Sie sah ihn fragend an.
„Ich weiß nicht … es gibt Glanz und Armut, ja … aber …”
„Nein, Julietta!”, er schüttelte unwillig den Kopf.
„Hinter dem Schleier lauern Intoleranz, Unwissenheit und Verderben. Es wird wieder geschehen, dass Menschen, die anders denken, verfolgt und verbrannt werden. Irgendwo liegt der Stein verborgen. Doch mir scheint, die Menschheit ist noch nicht bereit. Wird sie es je sein?”
Unglücklich sah sie ihn an.
„Eben hast du noch gesagt, wir sollen den Augenblick leben und genießen, und nun verdirbst du ihn!” Sie fühlte Wut in sich aufsteigen. Plötzlich war der Zauber dahin. Warum versank Giuseppe plötzlich in so düsteren Ahnungen? Was wusste er?
„Giuseppe, wir müssen das beste aus diesem Leben machen. Was kümmert uns die Zukunft? Vielleicht fällt uns morgen ein Stein auf den Kopf oder ein Komet zertrümmert die Erde. Sollen wir in ewiger Angst leben, dass etwas passieren könnte?”
„Du hast ja Recht, Julietta. Leben wir!” Er lächelte. „Du bist eine gute Lehrmeisterin für mich. Schön, dass es dich gibt.”
Gedankenverloren sah er zu der Kathedrale auf.
„Das Münster hat fünf Portale und viele mystische Figuren aus dem alten Testament. Weißt du, was Marco gesagt hat?”
Sie schüttelte verneinend den Kopf, wenig erpicht auf irgendeine Aussage von Marco. Immer wieder dieser Marco!
„Es gibt hier ein Zeittor, das müsste sich irgendwo am rechten Portal der Westfassade befinden, dort wo auch die Figur des „Fürsten der Welt” ist. Allerdings weiß wohl niemand genau, in welche Epoche dieses Tor führt. Also ist Vorsicht geboten. Doch sollte mir jemals etwas geschehen, oder sollte dir Gefahr drohen, dann …”
Er vollendete seinen Satz nicht.
„Komm, ich zeige dir das Portal,” sagte er und zog Christina Maria entschlossen mit sich.
„Sprich nicht so, du machst mir Angst. Sollte dir je etwas geschehen, ist ohnehin egal, was mit mir passiert.” Unwillig befreite sie sich aus seinem Griff.
„Du hast noch ein anderes Leben, in das du zurückkehren kannst. Venedig ist der sicherere Weg, aber solltest du aus irgendeinem Grunde nicht dorthin gelangen können … nun, ich werde dir weitere Zeittore in Europa zeigen für den Notfall”, entgegnete er ruhig.
Christina Maria sah skeptisch zu dem Gargoyle zu ihrer Rechten empor, er schien plötzlich zu grinsen, wirkte so lebendig, dass ein Schauder über ihren Rücken fuhr.
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Unheimliche Geschichten
Aberglauben hatte stets seinen festen Platz in der menschlichen Gesellschaft. Tief verwurzelt scheint die Angst vor schwarzen Katzen, die von links unseren Weg überqueren, der Zahl 13 sowie Freitag dem Dreizehnten zu sein. Ebenso soll es Unglück bringen, unter einer Leiter hindurchzugehen oder einen Spiegel zu zerbrechen. Daher ist es also kein Zufall, dass dieses Buch genau 13 unheimliche Geschichten, eine schwarze Katze und einen Spiegel enthält. Wirken Flüche wirklich oder nur, wenn man an sie glaubt? Existieren Aliens und Zeittore ausschließlich in unserer Fantasie? Was ist möglich oder unmöglich, Wahrheit oder Fiction? Das müssen Sie, lieber Leser und liebe Leserin, selbst herausfinden. Doch Vorsicht! Verlieren Sie sich nicht zwischen den Zeilen dieses Buches.
ISBN-13 : 978-1093338331
Leseprobe
Spiegelwelten – das Tor zur Hölle
Bill hatte sein Spiel beendet. Jetzt wollte er sich den neuen Spiegel noch einmal ganz in Ruhe ansehen. Die Katze, die zu seinen Füßen gelegen hatte, streckte sich und gähnte herzhaft.
„Kommst du mit, Minka?“ Doch das Tier machte kurz vor der Halle kehrt und schoss panisch davon.
Komisch, wie die Katzen sich neuerdings verhalten. Sie meiden den Spiegel, dachte Bill und blieb vor demselben stehen. Naja, etwas Unheimliches strömte der tatsächlich aus. Vielleicht sollten wir ihn anderswo verwahren, fuhr es ihm durch den Kopf. Er würde mit James darüber sprechen. Katzen hatten einen sechsten Sinn, das wusste er. Leicht berührte seine Hand das kühle Glas. Es schien seine Konsistenz zu verändern, flüssig zu werden. Bill tauchte förmlich hinein.
James hatte seine Suche nach Mike aufgegeben. Bis in die alten Kellergewölbe war er hinabgestiegen. Vergeblich. Der alte Pick-up stand im Hof, also war sein Bruder auch nicht in den Ort runtergefahren.
„Bill, wenn du endlich fertig bist, könntest du dann …“
Bills Sessel war leer, das Schachspiel stand einsam und verlassen. Daneben thronte die rote Katze, die Bill sonst auf Schritt und Tritt begleitete. Irgendwas stimmte hier nicht! Sollte der Antiquitätenhändler doch Recht gehabt haben und das Ding war verflucht?!

Beide Bücher sind auch als E-Books erhältlich.

©byChristine Erdic

Firmeninformation
Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
Mehr Infos unter Meine Bücher- und Koboldecke
https://christineerdic.jimdofree.com/
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Veröffentlicht von:

Frau Christine Erdiç

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35050 Izmir
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Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab 
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen. 

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