My home is my castle – doch ist das wirklich so?

Corona und der Lockdown mit all seinen Veränderungen wie Homeoffice, Homeschooling, Kurzarbeit – das eigene Zuhause ist gerade ganz besonders Lebensmittelpunkt und Rückzugsort.
Möglichst funktional für Arbeit und Schulunterricht, behaglich und entspannend in der Freizeit, das ist der Anspruch an die eigenen vier Wände. In diesen Tagen möchten es sich viele mehr denn je daheim schön machen – und auch sicher?
Der Frühling ist oftmals die Zeit des Aufbruchs: Frühlingsputz, Beseitigung von Winterschäden, raus mit dem alten Kram – keine Jahreszeit vermittelt so viel positive Energie wie der erwachende Frühling. Wer jetzt die Möglichkeit hat zu renovieren, erhält mit neuen Fenstern und Türen oftmals beste Energiewerte – jedoch keinen Einbruchschutz.
Die Energieeinsparverordnung schreibt Energieeffizienz vor, sodass alle Fenster und Türen automatisch entsprechend konstruiert und produziert sind. Doch das gilt nicht für Einbruchschutz. Es gibt keine „Einbruchschutzverordnung“. So selbstverständlich, wie man meint, schützen Fenster und Türen vor Wind und Wetter, aber nicht vor Einbrechern. Einbruchhemmung gehört nicht zur Standardausstattung von Fenstern und Türen.
Da darf man sich auch nicht davon in die Irre führen lassen, wenn einzelne einbruchhemmende Bauteile verwendet werden. Einbruchhemmende Pilzkopfzapfen z. B. bleiben unwirksam ohne die passenden Schließstücke. Abschließbare Fenstergriffe nutzen im Ernstfall nicht, wenn sie nicht mindestens 100 Nm, besser 200Nm Abreißwiderstand besitzen.
Welche Einbruchschutz-Technik sinnvoll ist, auf welche Ausführung man achten sollte, und wer die Technik fachgerecht montieren kann, darüber informieren die Polizeilichen Beratungsstellen – kostenlos und produktneutral.
Eine erste Einschätzung der eigenen Sicherheitssituation sowie konkrete Informationen zu polizeilich empfohlener Sicherheitstechnik inklusive Angabe von Prüfnormen und, wenn gewünscht, Kontaktdaten der nächstgelegenen polizeilichen Beratungsstelle bietet der digitale Einbruchschutz-Kompass des gemeinnützigen Netzwerkes „Zuhause sicher“ (www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz-kompass).
Grundsätzliche Tipps:
• Auf Prüfung/Zertifizierung nach der einschlägigen Einbruchschutz-Norm achten – welche Norm dies im Einzelnen ist, zeigen z. B. gut bebildert die Leitfäden zum Einbruchschutz des Netzwerkes „Zuhause sicher“:
www.zuhause-sicher.de/einbruchschutz/minibuch-leitfaeden
• Polizeiliche Beratungsangebote – auch telefonisch oder ggf. digital – wahrnehmen. Die örtliche polizeiliche Beratungsstelle kann man über die Beratungsstellensuche finden:
www.zuhause-sicher.de/beratungsstellensuche
• Fachprodukte vom Fachmann einbauen lassen. Denn die beste Technik hilft nicht, wenn sie nicht korrekt montiert wurde. Fachbetriebe sind zu finden:
o auf den Partnerübersichten von „Zuhause sicher“: www.zuhause-sicher.de/beratung-montage/partneruebersichten-der-schutzgemeinschaften
o in der Handwerkersuche:
www.zuhause-sicher.de/handwerkersuche
o und auf den Adressennachweisen der Polizei: www.zuhause-sicher.de/service/links-und-downloads
• Hersteller geprüfter/zertifizierter Produkte sind hier zu finden: www.zuhause-sicher.de/partner/ueberregionale-unternehmen
sowie auf den Herstellerverzeichnissen des Bayerischen LKA: Bayerische Polizei – Herstellerverzeichnisse (bayern.de)

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Netzwerk Zuhause sicher e. V.

Echelmeyerstraße 1-2
48163 Münster
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Telefon: (0251) 3970 5006
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Ansprechpartner(in):
Carolin Hackemack
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Das Netzwerk "Zuhause sicher" ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Verbesserung des Einbruchschutzes und der Brandvorbeugung in Privathaushalten einsetzt. In dieser Initiative arbeiten seit 2005 öffentlich-rechtliche Institutionen und privatwirtschaftliche Unternehmen zusammen, um Bürger eine Begleitung auf dem Weg zum sicheren Zuhause anzubieten. Für sein Konzept wurde das Netzwerk "Zuhause sicher" mit mehreren Preisen national und international ausgezeichnet.

Informationen sind erhältlich bei:

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