Bin ich systemrelevant? – Wohin mit der Kultur in der Pandemie? //Spruch des Tages 18.02.21

Corona und Kultur, Pandemie und Kreativität – kann das Hand in Hand gehen? Welche Folgen das Coronavirus für den Kulturbereich hat:
Was bedeutet systemrelevant?
Im Duden steht die Bedeutung des Wortes als „für ein System bedeutsam sein“. Doch sind wir das nicht irgendwie alle? Corona bewies uns das Gegenteil. Als systemrelevant gelten nur Arbeiten, die den täglichen Bedarf unterstützen, also Ärzte, Pfleger, Straßenbahnfahrer, Verkäufer in Lebensmittelgeschäften, Bänker…Alle anderen sollten zuhause bleiben, sich und andere damit schützen so gut es geht. Aber sind die anderen nun „irrelevant“?

Kulturschaffende und Corona
Vor allem den Bereich der Kultur hat die Pandemie massiv eingeschränkt. Samstagabend ins Theater gehen, in die Oper, das Wochenende mit Freunden auf einem Festival verbringen, ins Museum gehen, um Kunst anzuschauen? All das ist nicht mehr möglich. Und das ist durchaus nachvollziehbar, denn die Gefahr der Ansteckung ist bei so vielen Menschen auf relativ geringem Raum durchaus sehr hoch. Doch wohin mit den Künstlern? Was sollen nun die Schauspieler, Sänger und Tänzer machen?

„Darstellende Kunst ist soziale Kunst und von Nähe geprägt, ganz egal, ob es um Schauspiel, Musiktheater, Konzert oder Tanz geht. Insbesondere Orchester, Musiktheater und Tanz sind schwer getroffen, da die Abstandsregelungen weder ein volles Orchester noch große Chorszenen erlauben“ – Grandmontagne vom Deutschen Bühnenverein

mehr erfahren unter: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-kultur-theater-101.html

Nur mit Rücklagen und Spenden werden Kulturschaffende den Lockdown nicht überstehen. Auch die Unterstützung des Landes wird manche Unternehmen, sowie Künstlern nicht ausreichen, um weiterhin in diesem Bereich tätig sein zu können.

Psychische Folgen
Der Ausfall der kulturellen Tätigkeiten bringt aber nicht nur die Kulturschaffenden an ihre mentalen sowie finanziellen Grenzen. Neben deren Existenz- und Zukunftsängsten, kommen die der restlichen Bevölkerung hinzu. Insbesondere im kulturellen Bereich erfolgte sehr viel sozialer Austausch, der vom einen auf den nächsten Tag verschwand. Kultur galt als Ruhepol, als Ausgleich für viele, um sich von einem stressigen Arbeitstag erholen zu können, mal wieder zu lachen, oder einfach nur der Musik zu lauschen. Dieser Ausgleich fällt nun weg. Der Alltags- und Arbeitsstress nimmt überhand und es wird nicht seltener, dass Erkrankungen wie Burnout und Depression ihren Einzug halten.

Einen kleinen Funken Hoffnung gibt es doch!
Der Lockdown hat der Kultur allerdings nicht ausschließlich Negatives gebracht. Viele Kulturschaffende haben gelernt ihr Angebot und ihre Darstellungen digital darzustellen. So bietet sich ihnen die Möglichkeit über ihren bisherigen Bekanntschaftsgrad hinaus Zuspruch zu gewinnen.

Den Zuspruch gewann die Kultur wohl auch gerade durch den Lockdown. Denn da nun die meiste Zeit zu Hause verbracht werden muss, werden die kreativsten Beschäftigungen gefunden. Viele fangen an zu malen, lernen ein Instrument, schreiben selbst Bücher oder finden eine andere kreative Art, um sich der Langeweile zu entziehen. Der Lockdown entlockt demnach vielen, die sich zuvor selbst als unkreativ betitelten, ein bisschen Kreativität. Wir entwickeln uns von Kulturkonsumenten selbst zu Kulturschaffenden.

COVID-19! MEHR ALS EIN BIOLOGISCHER KAMPF Ein geopolitischer, geoökonomischer, Demokratie-, Menschrechts- und Zukunfts-Krieg. Hier geht es zum Buch:
https://indayi.de/buechermarkt/gesundheit/covid-19-mehr-als-ein-biologischer-kampf-ein-geopolitischer-geooekonomischer-demokratie-menschrechts-und-zukunfts-krieg-viel-emotion-wenig-verstand/

Hier findest du weitere Beiträge, wie du mit Corona umgehen solltest:
https://indayi.de/?s=Corona

Besuche uns auf unserer Startseite:
https://indayi.de/

Veröffentlicht von:

indayi edition

Roßdörfer Str. 26
64287 Darmstadt
DE
Telefon: 01749375375
Homepage: http://www.indayi.de

Ansprechpartner(in):
Guy Dantse
Pressefach öffnen


            

Firmenprofil:

indayi edition ist ein aufstrebender, kleiner, bunter, außergewöhnlicher Verlag in Darmstadt, der erste deutschsprachige Verlag, der von einem afrikanischen Migranten in Deutschland gegründet wurde. Wir schreiben und veröffentlichen alles, was Menschen betrifft, berührt und bewegt, unabhängig von kulturellem Hintergrund und Herkunft. Wir schreiben über Werte und über Themen, die die Gesellschaft nicht gerne anspricht und am liebsten unter den Teppich kehrt, unter denen aber Millionen von Menschen leiden. Wir schreiben und publizieren Bücher, die das Ziel haben, etwas zu erklären, zu verändern und zu verbessern - seien es unsere Ratgeber, Sachbücher, Romane oder Kinderbücher. Unser Angebot ist vielfältig: wir veröffentlichen unter anderem Liebesromane, Ratgeber zu den Themen Erotik, Liebe, Erziehung und Ernährung, spannende Thriller und Krimis, psychologische Selbsthilfebücher, Bücher über Politik, Kultur, Gesellschaft und Geschichte, Kochbücher und Kinder- und Jugendbücher.

Informationen sind erhältlich bei:

indayi edition
Guy Dantse
Roßdörfer Str. 26
64287  Darmstadt
Tel:01749375375
info@indayi.de
presse@indayi.de
leser@dantse-dantse.com
https://indayi.de

24 Besucher, davon 1 Aufrufe heute