Herzensangelegenheit Lindeman: Digitale Zahnheilkunde – das DSD-System

Jeder Zahnarzt bei Trusted Dentists zeichnet sich durch besondere
Herzensangelegenheiten aus: Dinge, auf die er oder sie besonderen Wert legen und in die sie besonders viel Kraft investieren. Im Interview erzählt Zahnarzt Marten Jan Lindeman von seinen Herzensangelegenheiten, seinem Engagement in der dritten Welt und der digitalen Zahnheilkunde mit dem DSD-System in seiner Praxis in Norddeutschland.

Was ist Ihre Herzensangelegenheit?
Eine meiner Herzensangelegenheiten ist mein Einsatz in der dritten Welt. Etwa alle zwei Jahr reise ich in ein anderes Land und versorge dort ehrenamtlich die Zähne der Menschen. Zuletzt war ich in Peru, davor schon in Afrika, Indien und Israel. Das ist ein starker Kontrast zu meiner alltäglichen Arbeit in Deutschland. Mir gefällt, dass mich die Einsätze dort erden und mir immer wieder bewusst machen, wie gut es mir hier geht.

Eine andere Herzensangelegenheit von mir ist die digitale Zahnheilkunde, speziell das Digital Smile Design (DSD-System). Damit werden alle digitalen Informationen über den Patienten zusammengetragen: ein Scan der Zähne, Fotos, gegebenenfalls auch Röntgen- und DVT-Bilder. Nachdem ich diese Daten erhoben habe, kann ich sie in das DSD-System importieren und dort mit Ihnen arbeiten.

Auf ganz einfachem Weg kann ich die Informationen so zu Kollegen in der ganzen Welt übermitteln, was den interdisziplinären Austausch sehr vereinfacht. So finden wir gemeinsam für unsere Patienten die jeweils beste Lösung. Außerdem können wir mithilfe des Digital Smile schon vorab simulieren, wie das Lächeln des Patienten nach der Behandlung aussehen wird.

Warum investieren Sie genau in dieses Thema Zeit und Engagement?
Ich habe schon immer großen Wert auf die Digitalisierung meiner Zahnarztpraxis gelegt. Jedoch stand ich dann immer wieder vor dem Problem, dass ich die verschiedenen Informationen (zum Beispiel Röntgenbild und intraoraler Scan) nicht zusammenbringen konnte, sondern die Daten nur einzeln, in verschiedenen Programmen, vorlagen. Außerdem gestaltete sich der Austausch mit Kollegen oft als kompliziert, wenn dort zum Beispiele eine ältere Software genutzt wurde, die meine Dateien gar nicht öffnen konnte.

Seit 1 ½ Jahren arbeite ich nun mit dem DSD-System und freue mich, dass das Zusammenführen der einzelnen Informationen damit so problemlos möglich ist. In der nächsten Zeit will ich mich noch mehr darauf fokussieren, die entsprechenden Abläufe in meiner Praxis zu automatisieren und meine Mitarbeiter daraufhin zu schulen.

Wie findet die Umsetzung statt?
Wenn der Patient zu einem ersten Termin in die Praxis kommt, erheben wir zunächst einmal alle nötigen Daten und fertigen Bilder an. Die Scans, Röntgenbilder und alles weitere importiere ich dann ins Digital Smile Design System. Unter Berücksichtigung der Gesichtsform, der dominanten Gesichtsseite und eventueller Besonderheiten kann digital dann das gewünschte Endergebnis simuliert werden.
Bei einem zweiten Termin stelle ich dem Patienten dann das Endergebnis vor. Er kann sich dann selbst mit den neuen Zähnen sehen und entscheiden, ob ihm das Ergebnis gefällt. Anschließend folgt ein ausführliches Gespräch darüber, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Selbstverständlich bin ich auch bei den entstehenden Kosten transparent.

Schließlich erfolgt dann die Behandlung, in der der Patient sein “bestelltes” Lächeln erhält. Tatsächlich kann man sich auch ein konkretes Lächeln wünschen. Wenn eine Mutter beispielsweise die Zähne ihrer Tochter besonders schön findet, können wir entsprechende Scans der Tochter machen und die Zahnoptik auf ihre Mutter übertragen (Smile Donator). Die Größe des Mundraums wird dabei natürlich angepasst. Mit Kronen oder Veneers erhält die Mutter dann das Lächeln ihrer Tochter.

Warum lohnt sich dieses Engagement für Sie?
Wie bereits erwähnt finde ich es sehr angenehm, auf unkompliziertem Wege in den fachlichen Austausch mit Kollegen treten zu können.

Das Schönste für mich ist jedoch zu erleben, wie die Patienten zum ersten Mal ihr neues, mögliches Lächeln sehen und sich darüber freuen. Viele haben es sich längst abgewöhnt, mit offenem Mund zu lächeln, da sie sich für ihre Zähne zu sehr geschämt haben. Mit einem MockUp, den ich auf Ihre Zähne klebe, können Sie beim zweiten Termin bereits einmal erleben, wie sie mit den neuen Zähnen aussehen werden. Dafür schaffen wir eine lockere Atmosphäre, die die Patienten vergessen lässt, dass sie sich in einer Zahnarztpraxis befinden, und machen einige Fotos und Videos. Die Freude meiner Patienten über diese Bilder zu erleben, ist jedes Mal etwas ganz besonderes.

Das Engagement lohnt sich auch für die Patientenbindung: hier in der Umgebung bin ich der einzige, der den Patienten diesen Service anbieten kann. Die Patienten wissen es sehr zu schätzen, dass sie hier schon vor der Behandlung das Endergebnis sehen können und somit genau wissen, was sie bekommen. Daher kommen viele Patienten gerne und speziell zu mir. Mir macht diese Arbeit Spaß und ich genieße es, die digitalen Vorzüge unserer Zeit den Patienten zu Gute kommen zu lassen.

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