Psychische Belastung in der Pandemie // Spruch des Tages

Was Corona mit der Psyche macht
„Die Pandemie wirkt wie ein Brennglas. Dabei ist soziale Teilhabe so wichtig wie nie“

„Psychische Reaktionen folgen der Infektionskurve. Das heißt, wenn die Ansteckungszahlen zunehmen, steigt die seelische Belastung.“

Dr. med. Steffi Riedel-Heller, Direktorin des Instituts für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health an der Universität Leipzig.

„Menschen können Pandemien nicht sehr lange durchhalten, psychische Störungen kommen dabei meist mit Verzögerung“

Dr. med. Arno Deister, Chefarzt des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Klinikum Itzehoe

„Die zweite Welle der Corona-Pandemie führt für alle Menschen zu einer langen und schwierigen Zeit der Anpassung. Sie wird erneut zu mehr psychischen Krisen und depressiven Erkrankungen und Angststörungen führen.“

Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, Dietrich Munz

Ausgehbeschränkungen, Kontaktverbote, Maskenpflicht. HomeOffice sowie Homeschooling. Die Veränderungen des Alltags sind drastisch. Das Coronavirus hält das Land in Atem. Dabei sind Faktoren wie die Auswirkungen, die Ausbreitung und das Ausmaß der Krankheit immer noch vollkommen ungewiss. Niemand weiß, wie lange diese Situation noch anhält oder wohin sie führt. Das ist eine enorme emotionale Belastung, insbesondere für bereits psychisch belastete Menschen.

Zukunftsgedanken
Aus Befragungen und Studien wird deutlich, dass sich mehr als die Hälfte der Bundesbürger um ihre eigene sowie die Gesundheit ihrer Familien sorgen. Aber nicht nur die gesundheitlichen Aspekte spielen eine Rolle. Viele haben ihren Job verloren, ihr Unternehmen war finanziell nicht mehr tragbar oder sie halten sich mit Kurzarbeit über Wasser. Andere finden keinen Ausbildungs- oder Studienplatz, stoßen selbst mit der millionsten Bewerbung auf Absagen. Es liegt nicht fern, dass psychische Störungen die Folgen sind: Existenzängste prägen die Gesellschaft.

Bewältigung des Alltags
Zu den Unsicherheiten über die Frage was wohl kommen wird, kommt die aktuelle Situation hinzu: Der Alltag. Es fehlen Alltagsroutinen. Ein Großteil der Gesellschaft sitzt zuhause, kann nicht zur Arbeit gehen, nicht zur Schule, nicht in die Universität. Vereine bleiben geschlossen, Treffen mit Freunden sind nicht erlaubt. Wohin mit sich selbst? Ohne Sinn und Plan in den Tag hineinzuleben ist für manche eine extreme psychische Belastung. Wir sind gelangweilt und mit uns selbst überfordert, wünschen uns nichts mehr als sozialen und körperlichen Kontakt und vor allem: einen geregelten Alltag, der uns motiviert in den Tag zu starten.

Psychische Belastung
Die, mit der Pandemie einhergehende, Isolation und Verringerung sozialer Kontakte kann bei psychisch kranken Menschen zur Verschlimmerung ihrer Symptome führen. Sie haben niemanden mehr an den sie sich wenden können, fühlen sich einsam, auf sich allein gestellt. Durch die wirtschaftliche Rezession sei darüber hinaus mit zahlreichen weiteren psychischen Störungen zu rechnen. Depressive und posttraumatische Belastungssymptome wurden beispielsweise vermehrt wahrgenommen während der Pandemie. Betrachtet man die Weltwirtschaftskrise so sind zu dieser Krise auch vermehrt Suizide verzeichnet, dies blüht der Pandemie auch.

Ein verantwortungsvolles Krisenmanagement in Pandemiezeiten muss Maßnahmen zum Schutz der psychischen Gesundheit umfassen!

Was kann man selbst tun?
Den Tag strukturieren
Wofür zuvor Arbeit, Schule, Vereine und Freunde gut waren, müssen wir nun selbst erfinderisch werden. Planung ist das A und O! To Do-Listen helfen hier ebenso sehr wie strikte Tagesabläufe einzuhalten, oder sich mit den Kollegen zu virtuellen Kaffeepausen zu treffen.

Für sich selbst sorgen
Tun sie Dinge, die ihnen Spaß machen, bzw. die ihnen gut tun. Machen sie regelmäßig Sport, auch ohne ihren Verein, gehen sie an die frische Luft oder malen sie ein Bild. Sorgen sie außerdem für eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Schlaf. Ihr Körper und ihre seelische Gesundheit werden es Ihnen danken!

Kontakte pflegen
Die Möglichkeiten mögen zwar begrenzt sein, doch was spricht gegen ein Telefonat oder einen virtuellen Spieleabend? Lassen sie ihre Freunde nicht in Vergessenheit geraten, nur weil man sich nicht sehen kann!

Informationen einholen
Schenken sie nicht jeder Information über die Pandemie Glauben. Hinterfragen sie die ein oder andere neue Meldung. Medien sind dazu da, um Aufmerksamkeit zu erlangen, die kriegen sie am leichtesten mit Clickbaits. Achtung vor Fake News!

Betroffene unterstützen
Sie merken, dass sie selbst psychisch am Ende sind? Oder sie merken es ihrem Gegenüber an? Es gibt Unterstützung! Zahlreiche Seelsorgehotlines sind rund um die Uhr für sie da. Holen sie sich Hilfe, wenn sie sie brauchen.

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