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Auch in diesem Jahr lädt das Luhg Holiday wieder zu einem speziellen Event ein. Noch sind Zimmer frei! Und so wird Ostern garantiert nicht langweilig!

Luhg Holiday
Leseprobe aus dem Buch:
Die Eingangshalle hatte sich in ein Schulzimmer verwandelt.
Während Eugen hingebungsvoll Buchstaben auf ein weißes Blatt Papier malte, baute Tatjana kleine Türmchen aus bunten Bauklötzen. Gudrun war sichtlich in ihrem Element.
„Sieh mal, Tatjana, wenn ich zu den beiden Klötzen hier noch einen dazu lege, wie viele habe ich dann?“ Das kleine Ghulmädchen zählte eifrig nach. „Drei“, sagte es dann strahlend und setzte den neu begonnenen Turmbau mit dem angebotenen Bauklotz fort.
„Sehr gut. Und wenn ich dir jetzt zwei wieder wegnehme?“ Tatjana hielt entrüstet die kleinen Händchen über ihr Werk.
„Nein, das tust du nicht! Dann machst du meinen Turm ja kaputt! Mit dir spiele ich nicht mehr!“
Ich musste mir ein Lachen verkneifen, als ich Gudruns ratloses Gesicht sah. Schnell wandte sie sich an Eugen.
„Eugen, das hast du ja schon sehr schön gemacht. Aber du musst es anders herum schreiben. Von links nach rechts. Schau mal so: Auto.“
Der Ghuljunge sah sie verständnislos an: „Aber dann kann ich es doch nachher nicht lesen!“
Konstanze, die mit am Tisch saß, schmunzelte.
„Ghule schreiben und lesen immer rückwärts, Gudrun. Deshalb heißt es auch Luhg Holiday.“
Ich atmete tief durch. Noch immer hatte ich meine Freundinnen nicht aufgeklärt.
Gudrun machte ein dummes Gesicht und wollte wohl gerade fragen, was Ghule sind, als Rupert plötzlich aufsprang.
„Das ist mir zu blöd hier! Diese Rechenaufgaben sind doch unlogisch! Ich geh lieber in den Wald jetzt!“
Damien blickte interessiert von seinem Lesebuch auf.
„Ich komme mit! Vielleicht finde ich noch ein paar Blaubeeren!“ Und schon waren die beiden verschwunden.
Kopfschüttelnd sah die Ghuloma ihnen hinterher.
„Rupert ist so ganz anders als Ruby. Dabei sind sie doch Zwillinge. Und Damien benimmt sich immer seltsamer. Neuerdings weigert er sich, in der Erde gereiftes Fleisch zu essen. Stattdessen stibitzt er Kuchen und Süßspeisen oder stopft sich im Wald mit wilden Beeren voll.“ Sie warf mir einen bedeutungsvollen Blick zu und entfernte sich dann mit forschen Schritten.
Thusneldas Kopf war auf ein Buch mit bunten Bildern gesunken. Leise Schnarchtöne waren zu hören. Gudrun rückte seufzend ihre altmodische Brille zurecht.
„Vielleicht sollten wir jetzt lieber eine Pause machen“, sagte sie mit unsicherer Stimme.
Von Betty und den anderen Gästen war nichts zu sehen.
„Gudrun, weißt du, wo Betty ist? Es wird höchste Zeit, dass ich euch etwas über dieses Haus und seine Bewohner erzähle.“

„Du hast doch wohl einen Stich?!“ Fassungslos sahen meine Freundinnen mich an. „Haben sie dir gestern etwas in deinen Drink gemischt?“
„Ja, das kann gut sein. Aber trotzdem leben wir hier mitten unter Ghulen und Vampiren.“
Wohlweislich verschwieg ich den Werwolf. Alles zu seiner Zeit.
„Von Vampiren habe ich ja schon mal was gehört. Aber wer oder was sollen Ghule sein?“ Kopfschüttelnd sah Betty mich an. Ich erklärte es ihr zum zweiten Mal.
„Das widerspricht jeglicher Wissenschaft. Alles nur wilde Schauermärchen, bestenfalls Legenden. Auch Dracula hat es nie so gegeben, wie er in den Büchern und Filmen dargestellt wird. Ein Mensch, der sich in eine blutrünstige Fledermaus verwandelt! Wohl hat es in Südamerika mal Flughunde gegeben, die Rinderherden angefallen haben, aber die konnten sich nicht in Menschen verwandeln“, klärte unsere Professorin mich freundlich auf.
„Der Graf – ein Vampir, oh wie gruselig. Aber auch romantisch“, kicherte Betty, die mich noch immer nicht für voll nahm, obwohl ich ihnen die ganze Geschichte erzählt hatte. Naja, zumindest fast die ganze.
„Die Ghule sind harmlos, aber passt auf die Vampire auf. Seht ihnen nie direkt in die Augen. Sie saugen euch die Energie ab“, warnte ich meine Freundinnen.
Betty prustete laut los, und Gudrun runzelte missbilligend die Stirn.
„Also wirklich, Sabrina, wenn das nicht die Nachwirkung von gestern Abend ist, dann drehst du langsam echt ab.“ Sorgenvoll sah sie mich an.
„Schau mir in die Augen, Kleines“, grölte Betty. „Wo hast du denn die Knochen des Bären vergraben, den du uns grad aufgebunden hast?“

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©byChristine Erdic

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Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
Mehr Infos unter Meine Bücher- und Koboldecke
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Frau Christine Erdiç

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