Wohngesundheit im Massivhaus

Harsefeld, 24. März 2021

Rund drei Viertel der Bundesbürger betonen, dass ihnen Wohngesundheit "sehr" oder "äußerst" wichtig ist. So die Ergebnisse einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Das ist nicht verwunderlich, verbringen die Menschen in Mitteleuropa nach Erkenntnissen des Bundesumweltministeriums (BMU) doch 80 bis 90 Prozent des Tages in geschlossenen Räumen. Dr.-Ing. Wiebke Brahms, Business Development Managerin in der Innovationsabteilung des Massivhaus-Herstellers Viebrockhaus, gibt Hinweise, welche 5 Bereiche für die Wohngesundheit zentral sind – und welche Zusatzlösungen sie noch verbessern können.

"Hinter dem Begriff "Wohngesundheit" verbergen sich ganz viele Aspekte", weiß Dr.-Ing. Wiebke Brahms. "Saubere Luft bewahrt vor Umweltgiften, reines Trinkwasser ist für den Körper wichtig. Die richtige Raumtemperatur steigert das Wohlbefinden, eine gute Dämmung sorgt für angenehme Ruhe und eine dem Biorhythmus angemessene und natürliche Beleuchtung geht einher mit Konzentrationsfähigkeit und erholsamen Schlaf." Angehende Bauherren sollten diese Aspekte auf dem Schirm haben und die Haushersteller, mit denen sie ins Gespräch kommen, gezielt nach diesen 5 Punkten fragen.

1.Saubere Luft: Schutz vor Umweltgiften, Viren und Bakterien
Fest steht: Bei einem effektiv gedämmten Haus ist die Gebäudehülle nahezu luftdicht. Das bedeutet: Schadstoffe kommen nicht so einfach hinein, aber auch nicht hinaus. Enthalten Baustoffe, Bodenbeläge, Farben oder Möbel Schadstoffe, geben sie diese über Jahre in die Raumluft ab. Bauherren sollten darauf achten, dass ihr Hausbauunternehmen nur die schadstoffärmsten Baustoffe und Ausstattungsprodukte verwendet. "Wir haben sogar allergikerfreundliche Teppiche aus Kaschmir-Ziegenhaar und reiner Schurwolle, die keinerlei Lösungsmittel, Weichmacher oder Konservierungsmittel enthalten und Feinstaub binden", so die Viebrockhaus-Expertin für Wohngesundheit Dr. Brahms. Bei Farben favorisiert sie silikatbasierte Produkte, die frei von Lösungsmitteln sind.

Zusätzlich empfiehlt die Wohngesundheitsexpertin des Massivhaus-Herstellers eine "aktive Luftreinigung". Dafür werden Filter in die Zuluftkanäle der zentralen Belüftungsanlage, die jeder Neubau heute haben sollte, eingebaut. Bakterien, Viren, unangenehme Gerüche, Feinstaub, Pollen oder andere Allergene werden durch das Gerät mittels Plasmatechnik deaktiviert. Sogar 97 % der Corona-Aerosole können den Ergebnissen einer aktuellen Studie zufolge dadurch unschädlich gemacht werden.

Nicht nur die Sauberkeit der Luft, auch die Luftfeuchtigkeit hat einen großen Einfluss auf das Wohlbefinden. Wissenschaftler der Yale Universität fanden heraus, dass es einen signifikanten Zusammenhang beispielsweise zwischen Grippeerkrankungen und zu trockener Raumluft in den Wintermonaten gibt. "Genau hier setzt eine aktive Luftbefeuchtung an: Sie sorgt permanent für eine relative Raumluftfeuchtigkeit mit der Zielfeuchtigkeit 50 Prozent und minimiert dadurch das Erkrankungsrisiko."

2.Reines Wasser wichtig für den Körper
Neben der Luft spielt die Wasserqualität eine zentrale Rolle, wenn es um die Gesundheit der Hausbewohner geht. Zwar gehört Leitungswasser zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln in Deutschland und verfügt über eine hervorragende Qualität. Damit dies so bleibt und sich
keine Keime bilden, darf in den Leitungen kein Wasser stehen. Modernste Technik und
Oberflächen, die Ablagerungen in den Wasserleitungen verhindern, machen dies möglich. Auch bei der Warmwasserversorgung kann vortemperiertes Warmwasser auf einer Mindesttemperatur gehalten werden, damit Bakterien in diesem Bereich keine Chance haben. In vielen Regionen ist das Wasser stark kalkhaltig – mit geschmacklichen Beeinträchtigungen und möglichen Ablagerungen in der Trinkwasserinstallation und den angeschlossenen Geräten. Auf diesen Ablagerungen könnte sich ein Biofilm bilden, auf dem Bakterien gedeihen. "Mit einer Kalkschutzanlage haben wir dieses Problem gelöst. Dabei wird durch Nutzung des Prinzips der Biomineralisierung dem Wasser nichts hinzugefügt – weder Salze noch Phosphate – noch entnommen wie z.B. Calcium oder Magnesium", betont Dr. Wiebke Brahms vom Massivhaushersteller Viebrockhaus.

3.Richtige Temperatur fürs Wohlbefinden
Warme Wohnräume, kühle Schlafzimmer, wohlige Fußbodenheizung gehören für viele Menschen zur persönlichen Wohlfühltemperatur. Die Massivbauweise hilft, dass Außenwände selbst im Sommer kühl bleiben. Als angenehm behaglich empfinden es die meisten Menschen, wenn der Mittelwert zwischen Lufttemperatur und Oberflächentemperatur bei 20-22°C liegt. Und wer mit modernen Wärmepumpensystemen und erneuerbaren Energien für seine ganz persönliche Wohlfühltemperatur sorgt, macht sich unabhängig von fossilen Brennstoffen.

4.Schallschutz für Ruhe und Erholung
Ein Thema, das von Bauherren im Kontext Wohngesundheit oft unterschätzt wird, ist der Schallschutz. Alltäglicher Lärm wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. "Zweischalige Bauweise, Trockenputz für die Beplankung der Innenwände, schalltechnisch entkoppelte Wasserleitungen, dreifach verglaste Fenster und Schalldichtungen für Türen unterstützen Ruhe und Erholung im Haus", so die Expertin des Massivhaus-Herstellers. Auch in diesem Zusammenhang helfen Lüftungsanlagen: Bei geschlossenen Fenstern sorgen sie für frische Luft und sperren störende Außengeräusche aus.

5.Licht steigert Wohlbefinden
Viel Licht und das richtige Licht – große Fensterflächen, die richtigen Leuchtmittel und die Möglichkeit zur Verdunkelung – sind wichtig für einen ausgeglichenen Lichthaushalt des Körpers und die Wohngesundheit. Studien haben neben den gesundheitlichen Aspekten auch den Einfluss des Lichtes auf Konzentrationsfähigkeit und Leistungsfähigkeit festgestellt. Wichtig ist eine bedarfsgerechte Planung – entsprechend der Nutzung der jeweiligen Räume (Arbeitsbereiche, Erholungsbereiche, Essplatz etc.). Eine Steuerung der Raumhelligkeit nach Tageszeit ist die beste Voraussetzung für entsprechendes Wohlbefinden. Moderne Leuchtmittel aus dem Bereich des LED-Sortimentes gibt es inzwischen für alle Anwendungsbereiche. Sie bringen neben den genannten gesundheitlichen Vorteilen auch eine enorme Energieeinsparung.

Informationen rund um das Thema "Massivhaus und Wohngesundheit" unter www.viebrockhaus.de, Tel.: 0800 8991000 (gebührenfrei), Email: info@viebrockhaus.de

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In einem Viebrockhaus verbinden sich solides Handwerk und modernste Technik zu einem wohnlichen und zukunftsfähigen Zuhause. 1954 - vor 60 Jahren -von Maurermeister Gustav Viebrock in Harsefeld gegründet, ist aus dem Unter-nehmen unter der Führung von Andreas Viebrock seit 1984 einer der größten Massivhaushersteller Deutschlands geworden. Rund 27.000 Bauherren haben bereits mit Viebrockhaus ihren Traum von den eigenen Wänden verwirklicht.

In dieser Erfolgsgeschichte spielen die kompromisslose Bauqualität der Stein auf Stein gebauten Häuser, intelligente Bautechnik und innovative Hautechnik zentrale Rollen. Drei Monate Bauzeit, zehn Jahre Garantie und zahlreiche Sicherheitspakete geben den Bauherren dabei ein gutes Gefühl, schnell und sicher in ihr eigenes Haus zu kommen.

Für Andreas Viebrock hat die zukunftsfähige Energieversorgung der Häuser einen hohen Stellenwert. Schon seit den 90-er Jahren kommen deshalb energiesparende Wärmepumpensysteme zum Einsatz, die ausschließlich auf erneuerbare Ressourcen setzen. Seit 2007 wird generell auf den Einsatz von Ã-l und Gas verzichtet. Seit 2012 werden alle Viebrockhäuser im KfW-Effizienzhaus Standard 55 und KfW-Effizienzhaus Standard 40 realisiert.

Mit den Aktivhäusern im Energieplus-Standard mit hocheffizienten Photovoltaikanlagen und einer innovativen Hausbatterie ist dem Unternehmen ein weiteres Meisterstück gelungen: Hier kann nicht nur Strom selbst produziert, verbraucht und eingespeist, sondern auch im Haus gespeichert und bei Bedarf abgerufen werden. Damit erhalten die Bewohner ein großes Stück Unabhängigkeit von Stromanbietern und Versorgungssicherheit.

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