Jedes Buch entwickelt seinen ganz eigenen Zauber

So verschieden diese drei Bücher auch sind, sie garantieren Spannung und gute Unterhaltung, denn jedes von ihnen entwickelt seinen ganz eigenen Zauber.

Unheimliche Geschichten
Aberglauben hatte stets seinen festen Platz in der menschlichen Gesellschaft. Tief verwurzelt scheint die Angst vor schwarzen Katzen, die von links unseren Weg überqueren, der Zahl 13 sowie Freitag dem Dreizehnten zu sein. Ebenso soll es Unglück bringen, unter einer Leiter hindurchzugehen oder einen Spiegel zu zerbrechen. Daher ist es also kein Zufall, dass dieses Buch genau 13 unheimliche Geschichten, eine schwarze Katze und einen Spiegel enthält. Wirken Flüche wirklich oder nur, wenn man an sie glaubt? Existieren Aliens und Zeittore ausschließlich in unserer Fantasie? Was ist möglich oder unmöglich, Wahrheit oder Fiction? Das müssen Sie, lieber Leser und liebe Leserin, selbst herausfinden. Doch Vorsicht! Verlieren Sie sich nicht zwischen den Zeilen dieses Buches.
ISBN-13 : 978-1093338331
Leseprobe:
Lisa schlug die Hände vor das Gesicht. Es war nur ein böser Traum, der schlimmste Albtraum, den sie je hatte.
„Na, mein Mädel, kommst du mich besuchen? Heute, in der Nacht der Toten, wo die Wände zwischen den Dimensionen durchsichtig werden? Hihihi …“ Lisa fuhr herum. In dem vorhin noch leeren Schaukelstuhl saß ein Geist oder ein Gespenst. Eine alte Frau mit langen, unordentlichen weißen Haaren sah sie aus rotglühenden Augen an.
„Aber an einem anderen Tag hättest du mich ja auch nicht gefunden, und all deine Liebesmüh wäre vergeblich gewesen.“
„Tante Emma, was …“, zitternd sah Lisa die alte Frau, die sie nur von Fotos kannte, an.
„Jaja, mein Kind. Man muss wohl erst tot sein und etwas vererben, damit sich die liebe Verwandtschaft an einen erinnert“, kicherte die Greisin.
„Schau nur aus dem Fenster. Es ist meine Welt, die ich erschuf, meine Geister, die ich rief. Dein Erbe, hihihi. Gebiete über sie, du hast die Macht.“
„Ich will die Macht nicht, Tante, ich will das Erbe nicht! Unten liegt mein Mann, er ist verletzt oder … tot … ich muss Hilfe …“, ihre Stimme brach.
„Du schlägst das Erbe aus? Ein Imperium, das ich schuf?“ Der Schaukelstuhl begann, wie wild zu schaukeln.
„Tante Emma! Ist Marco tot?“
Ein irres Lachen ertönte.
„Du bist von meinem Blut, schwarzem Blut! Überlege gut, was du aufgibst. Dieses Haus ist wieder ein Palast, sobald du das Erbe antrittst. Dieser Mann, er würde dir nur im Wege sein. Er gehört nicht zur schwarzen Familie.“
Lisa sah über das Moor, die Schatten hatten Formen angenommen, die grünen Irrlichter wurden zu Augen. Ja, ihre Familie … vor Jahren hatte sie den schwarzen Künsten abgeschworen und sich für die Welt derer entschieden, die keine magischen Fähigkeiten hatten. Es kam zum Bruch mit ihrer Sippe, die seitdem versuchte, sie wieder zurückzuholen.
„Er ist der Preis, den du zahlen musst, wenn du dich gegen uns entscheidest … hihihi. Überlege gut.“
„Er lebt also noch! Ich habe mich längst entschieden! Ich werde den schwarzen Mächten nie wieder dienen!“, Lisa war plötzlich ganz ruhig.
„Dann wird er sterben!“, kreischte Tante Emma …

Endstation Anatolien
Auswandern? Mit fast vierzig Jahren und zwei schulpflichtigen Töchtern? Und noch dazu in den Orient?
Christine Erdic hat es gewagt!
Das Morgenland lockt mit bunten Basaren, leuchtenden Farben, einem unvergleichlich blauen Himmel und geheimnisvollen mondbeschienenen Nächten. Doch wie ist das wirkliche Leben hinter dem Schleier der Illusionen?
Ein Buch, das das Leben schrieb!
ISBN-13 : 978-3752897111
Leseprobe
Im Krankenhaus
Der Besuch kam und ging, die Schmerzen blieben. Ich erinnere mich, dass ich mit unseren Töchtern eines Tages in der Stadt unterwegs war und wir schnell irgendwohin laufen mussten. Unterwegs dachte ich, ich breche zusammen. Mit Mühe und Not hielt ich die Einkäufe durch. Am nächsten Tag fasste ich den Entschluss und meldete mich im Krankenhaus. Nun ging alles ganz schnell. Noch in der gleichen Woche bekam ich einen OP-Termin. Natürlich musste ich schon am Vortag erscheinen – nochmals Untersuchungen, Gespräch mit dem Narkosearzt, und ich hatte die Nacht im Krankenhaus zu verbringen. Die OP war auf den Morgen festgesetzt. „Du kommst gleich als erste dran“, sagte die Krankenschwester zu mir. Das war gut so, nun wollte ich es auch hinter mir haben. Ich bekam ein einfaches Zimmer mit drei schmalen Betten zugwiesen, das Gemeinschafts-WC befand sich auf dem Flur. Mein Mann hatte in der Firma zu tun, und kurzerhand schickte ich ihn fort. „Ich schaffe das schon“, sagte ich. Interessiert schaute ich in den Raum nebenan, wo drei Patientinnen auf dem Boden kauerten und auf einem Propangaskocher Tee kochten. Was es hier nicht alles gab! In einem deutschen Krankenhaus wäre das undenkbar gewesen. Kurze Zeit später erschien die Krankenschwester und fragte mich, ob ich Essgeschirr dabei habe. Ich war verwundert. Ja, gab es das denn hier nicht gestellt?! Jeder Patient bringe sein eigenes mit, wurde mir erklärt. „Oje, das wusste ich nicht. Mein Mann ist schon weg. Dann kann ich eben nichts essen oder trinken“, erwiderte ich. Die nette Schwester winkte ab und brachte mir kurz darauf eine Tasse mit dampfendem Tee. „Das ist meine eigene“, erklärte sie lächelnd. „Lass ihn dir schmecken!“ Ich dankte verblüfft. Essen durfte ich ohnehin nichts mehr …

Mystica Venezia
Eine verschwundene Braut, ein Sensenmann als Gondoliere, eine blinde Malerin, ein seltsames Zeichen an einer Mauer und ein geheimnisvoller Orden, Guido hat sich seine Hochzeitsreise nach Venedig dann doch etwas anders vorgestellt. Verzweifelt macht er sich gemeinsam mit seiner Schwägerin Ana Karina in den Wirren des Karnevals, der durch die engen Gassen der Lagunenstadt tobt, auf die fast aussichtslose Suche nach Christina Maria und stößt dabei auf eine uralte Legende.
ISBN-13 : 978-3903056701
Leseprobe:
Sie bildeten einen Reigen, die sieben Gestalten in ihren grauen Gewändern. ‘Mönchskutten’, dachte Ana Karina und versuchte, sich zu erinnern, wo sie so etwas schon einmal gesehen hatte. In einem Film? Kutten wie in ‘Der Name der Rose’, aber dort waren sie braun, oder? Lautlos, unheimlich bewegten sie sich im Kreis. Jetzt trat eine Gestalt zur Seite und gab den Blick auf einen Sockel aus Stein frei. Und auf dem Sockel lag eingebettet in rotem Samt … ihr stockte der Atem … der Ilua. Das musste der Ilua sein. Schwarz, glatt und geheimnisvoll schimmerte er in einem düsteren und doch erhabenen Glanz. Sie wollte einen Schritt nach vorn machen, doch ihre Füße waren wie festgeklebt am Boden, versagten ihren Dienst. Verzweifelt streckte sie ihre Hand aus. Dort sollte der Stein liegen, wie damals in ihrem Traum. Er gehörte zu ihr.
Doch ihre Finger erreichten den Stein nicht. Nur eine Illusion, ein weiterer Traum. Wie damals, als Isais ihr den Auftrag gab, den Stein zu bewahren. Jenen Stein, den sie nicht wirklich besaß, der immer nur im Traum auftauchte und nach dem Erwachen nicht mehr als eine Erinnerung war. Karina versuchte, sich zu konzentrieren. Sie befand sich in einer niedrigen Höhle, die sich jedoch weit in die Tiefe erstreckte. Der Sockel und die sieben Mönche, oder was auch immer sie waren, wurden von Fackeln erhellt, die geschickt an den unbehauenen Felswänden befestigt waren. Flackerndes Licht, das geheimnisvolle Schatten warf. Murmelnder Singsang in einer fremden und doch so seltsam vertrauten Sprache. War das Italienisch? Ana Karina spitzte die Ohren. Und plötzlich verstand sie, was die Männer sangen …

Alle drei Bücher sind auch als E-Books erhältlich!
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Es kostet nichts, außer ein wenig Zeit, sich zu informieren.

©byChristine Erdic

Firmeninformation
Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
Mehr Infos unter Meine Bücher- und Koboldecke
https://christineerdic.jimdofree.com/
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Frau Christine Erdiç

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Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab 
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen. 

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