Serie: Gefahrloser Umgang mit Reinigungsmitteln Teil 2

Wie steht es um unseren Hand- und Hautschutz bei Reinigungsarbeiten?
Bei der Arbeit sollten immer Chemikalien-Schutzhandschuhe nach EN 374 getragen werden, möglichst in Kombination mit Baumwollunterzieh-Handschuhen zur Schonung der Haut. Alternativ können auch beschichtete Gewebehandschuhe, zur Vermeidung eines Feuchtigkeitsstaus durch Schweißbildung – wenn Dauerkontakt mit Reiniger besteht – getragen werden.
Vor und nach der Arbeit sollte eine Hautschutzcreme auf die Hände auftragen werden.
Am besten undurchlässige und beständige Schürzen oder Schutzkleidung tragen. Zusätzlich sollte ein Augenschutz verwendet werden, wenn die Gefahr besteht, dass Spritzer eines Reinigers in die Augen gelangen könnte.
Zum Bsp.: Wenn Sie über Kopf arbeiten, Ihre Küchendecke reinigen oder Ihre Dunstabzugshaube reinigen.

Was sagt der Profi zum Mischen von Reinigungsmitteln? Reinigungsmittel dürfen nie gemischt werden. Denn durch das Mischen kann hochgiftiges Chlorgas entstehen! Das ist vor allem der Fall, wenn Sanitärreiniger mit saurem WC-Reiniger, Essig oder Zitronensäure kombiniert werden. Das Chlorgas reizt Augen, Nase und Rachen, verursacht Husten und löst Atemnot aus. Bei höherer Konzentration können sogar Lungenschädigungen mit zuweilen tödlichen Folgen auftreten.
Es ist leider früher sehr oft vorgekommen, das eine übereifrige und sehr saubere, fleißige Hausfrau oder Raumpflegerin Tod neben der Toilette gefunden wurde.

Mischen mit Wasser: Reinigungsmittel müssen mit Wasser gemischt werden und zwar möglichst im Mischungsverhältnis wie angegeben. Wenn die empfohlenen oder vorgeschriebenen Mengen-/Mischungsverhältnisse nicht beachtet werden, erhöht dies den Anteil der Schadstoffe in der Atemluft erheblich. Dies wiederum führt zur Reizung der Atemwege, Austrocknung der Schleimhaut, allergischen Reaktionen sowie Hautirritationen. Beim Ansetzen der Reinigungslösung das Konzentrat besser in das Wasser eingeben, nicht umgekehrt. Bei uns Gebäudereiniger heißt es: "Erst das Wasser und dann die Säure , sonst passiert das Ungeheure." Dazu sollte ein Messbecher oder Dosiereinrichtung benutzt werden.

Weitere Tipps vom Umweltbundesamt:
Einen gesundheitsorientierten Ratgeber zur Auswahl der besten Reinigungsmittel und den richtigen Umgang mit ihnen, bietet das Umweltbundesamt.
An dieser Stelle eine kleine Auswahl an Ratschlägen aus der Broschüre :
Reiniger mit flüchtigen Lösemitteln verschlechtern die Raumluft, daher lösemittelfreie Reinigungsmittel verwenden.
Viele Reinigungsmittel enthalten Duftstoffe und Konservierungsstoffe. Verschiedene dieser Stoffe wie Chlor-Methylisothiazolinon, Limonen oder Geraniol können Allergien auslösen. Daher sollten die verwendeten Reinigungsmittel möglichst frei von derartigen Stoffen sein, um den Kontakt mit Allergenen gering zu halten.
Auf den Einsatz von Raumsprays und anderen „Duftspendern“ sollte man nach der Reinigung ganz verzichten. Meist hilft bereits gründliches Lüften, um schlechte Gerüche zu beseitigen.

Mit sauberen Grüßen,

Ihre Wetzig Dienstleistungs GmbH

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