Lust auf gruselige Kurzgeschichten?

Haben Sie Lust auf gruselige Kurzgeschichten? Dann liegen Sie mit diesem Buch genau richtig! Egal, ob Hexen im Moor ihr Unwesen treiben oder eine Statue blutige Tränen weint, Spannung ist garantiert. Was hat es mit der seltsamen schwarzen Katze auf sich? Oder lassen Sie sich von Außerirdischen entführen!
Das Buch ist als Print und E-Book bei Amazon erhältlich!

Unheimliche Geschichten
Aberglauben hatte stets seinen festen Platz in der menschlichen Gesellschaft. Tief verwurzelt scheint die Angst vor schwarzen Katzen, die von links unseren Weg überqueren, der Zahl 13 sowie Freitag dem Dreizehnten zu sein. Ebenso soll es Unglück bringen, unter einer Leiter hindurchzugehen oder einen Spiegel zu zerbrechen. Daher ist es also kein Zufall, dass dieses Buch genau 13 unheimliche Geschichten, eine schwarze Katze und einen Spiegel enthält. Wirken Flüche wirklich oder nur, wenn man an sie glaubt? Existieren Aliens und Zeittore ausschließlich in unserer Fantasie? Was ist möglich oder unmöglich, Wahrheit oder Fiction? Das müssen Sie, lieber Leser und liebe Leserin, selbst herausfinden. Doch Vorsicht! Verlieren Sie sich nicht zwischen den Zeilen dieses Buches.
ISBN-13 : 978-1093338331

Leseprobe aus dem Buch
Die schwarze Katze
Bei Wummers waren noch andere Frauen aus der Nachbarschaft eingeladen, unter ihnen auch Ilona, Ralfs Mutter, mit der Martha seit langem eng befreundet war.
„Hazel, du wohnst ja hier recht hübsch, aber mir wäre es doch zu nah am Hexenhaus. Pass nur gut auf dein Töchterchen auf!“, sagte sie gerade. Die gebürtige Engländerin lachte und gab der kleinen Jenny noch einen Schokokeks.
„Eine echte Hexe, oh wie interessant! Möchte noch einer Kaffee?“ Unbekümmert reichte sie die Kanne herum und brachte das Gespräch schnell wieder in andere Bahnen. Es ging um Schule, Erziehung, Kochrezepte und diverse andere Themen.
„Ach Jenny, du hast dich ja eingesaut, du kleines Ferkel!“
Niemand hatte auf das blonde Lockenköpfchen geachtet. Nicht nur im Gesicht sondern auch auf dem geblümten Kleid und der Tischdecke hatten Sahnetorte und Schokokekse deutliche Spuren hinterlassen.
„Mutti, das macht doch nix, das waschen wir wieder.“ Zärtlich fuhren die Schokohände der Vierjährigen durch das Haar ihrer Mutter. Unter Gelächter und mit guten Ratschlägen fand der Kaffeeklatsch seinen Abschluss.

Zur gleichen Zeit beschlossen die drei Jungs, die Hexe mal aus dem Haus zu locken, da Mark sie unbedingt sehen wollte.
„Sicher ist sie alt und hässlich. Mit einer dicken Warze auf der Nase“, kicherte Ralf.
„Ja, und mit einem schwarzen Umhang und einem Zauberstab“, ergänzte Jochen.
„Quatsch, sie ist doch nicht Gandalf, der Magier“, lachte Mark.
„Wirst schon sehen! Aber wie machen wir das jetzt?“
„Wir müssen dichter ran und werfen dann Steine gegen ihr Fenster!“
„Ich habe eine Zwille dabei!“ Auf Zehenspitzen schlichen sie sich im Schutz der Bäume an. Da öffnete sich die Tür. Vor Schreck stolperten die drei Freunde übereinander und küselten über den Boden.
„Mensch, die ist ja gar nicht alt und …“
„Komm endlich!“ Ralf und Mark hatten bereits das Weite gesucht. Jochen rappelte sich auf und sah direkt in die Augen der Hexe.
Er war wie erstarrt, obwohl er doch eigentlich davonlaufen sollte.
„Hast du dir wehgetan?“ Die Hexe half ihm vorsichtig auf. Eine sanfte Stimme, smaragdgrüne Augen und kurzes dunkles Haar. Sie war jung und hübsch. Jochen sah sie zweifelnd an, als könne sie sich doch noch in eine alte Frau oder etwas anderes verwandeln.
„Komm mit, ich möchte dein Knie drinnen verarzten. Hab keine Angst, ich werde nicht plötzlich eine andere Gestalt annehmen.“
Ihr Lachen war glockenhell. Konnte sie etwa Gedanken lesen? Erst jetzt sah der Junge, dass sein Knie stark blutete. Mit gemischten Gefühlen folgte er der Hexe in ihr Haus.
„Was machen wir denn jetzt? Er geht tatsächlich mit der mit!“ Verzweifelt sah Ralf seinen neuen Freund an. Mark zuckte ratlos mit den Schultern. Auch ihm saß der Schrecken noch in allen Gliedern.
„Wir warten, bis er wieder raus kommt.“
„WENN er wieder rauskommt.“ Verzagt ließ sein Kumpel den Kopf hängen.

Und hier alle Geschichten aus dem Buch auf einen Blick:
Das Haus im Sumpf
Das Manuskript
Das Atelier
Der Fluch der Moorhexe
Die neuen Nachbarn
Die weinende Statue
Die schwarze Katze
Die verborgene Tür
Engel des Todes
Fremde Galaxien
Schatten der Vergangenheit
Das Mondamulett
Spiegelwelten – das Tor zur Hölle

©byChristine Erdic

Firmeninformation
Die deutsche Buchautorin Christine Erdic lebt zur Zeit hauptsächlich in der Türkei.
Beruflich unterrichtet sie in der Türkei Deutsch für Schüler (Nachhilfe), sie gab
Sprachtraining an der Uni und machte Übersetzungen für türkische Zeitungen.
Mehr Infos unter Meine Bücher- und Koboldecke
https://christineerdic.jimdofree.com/
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Frau Christine Erdiç

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