Die Kanzlerfrage in der Betrachtung

Langsam wird es nervenaufreibend. Gelegentlich erhält man den Eindruck, jeder Parteivorsitzende möchte Kanzler werden, was natürlich nicht funktioniert. Aktuell im Rennen sind ein Grinsemann mit altväterlichem Gehabe, Papa erklärt seinen dummen Kindern die Welt. Heute so, morgen so und dann wieder andersherum. Eine gerade Linie ist schwerlich erkennbar, abgesehen vom Ziel.
Dann hätten wir noch einen „Nachfahren“ von König Ludwig. Bisher schlug er sich wacker und überwiegend überzeugend. Doch keimt die Frage auf, will er sich dieses Amt wirklich auferlegen, ausgerechnet in Berlin, wo das politische Klima sich so anfühlt als stünde eine Orchidee in der Arktis im Schneesturm!?
Zum Glück ist noch Zeit, andere Kandidaten lassen die seltsamsten Ansichten ab, was mich dann daran erinnert, es gab einmal einen interessanten Vorschlag. Lisa Eckhart erklärte in einem ihrer Auftritte: … greifen Sie doch lieber zum Original …“ Anders ausgedrückt: Nehmen Sie mal wieder einen Österreicher, oder so ähnlich. Huch, hatten wir schon mal, war nicht sehr beliebt, überhaupt nicht erfolgreich, sondern das personifizierte Unglück selbst! Doch halt, inzwischen steht fest, ich habe das völlig falsch verstanden. Doch wer soll nun unsere neue deutsche Sissi geben? Frau Wagenknecht wäre optisch dazu eventuell in der Lage, aber es kollidiert mit ihren politischen Ansichten. Eine linksgerichtete Sissi geht nicht.
Frau Roth wird es eventuell nicht wollen und ein weiteres zur Verfügung stehendes grünes Pummelchen wäre ohnehin deplatziert. Als Sissi jedenfalls.
Und sie sind doch alle keine original Österreicher. Genau hier begriff ich dann wer nun ins Gespräch gebracht werden sollte. DJ Ötzi als neuer deutscher Bundeskanzler!
Man darf da wirklich nicht zu streng sein! Anton bringt es zwar nicht mehr, doch was ein richtiger Volksmusiker ist, der singt auch … Am Brunnen vor den Toren, da steht ein Kanzleramt … und das Volk klatscht im Rhythmus seiner Musik begeistert mit. Ein Mann aus dem Volk, für das Volk, besser geht kaum. Sie, Frau Eckhart, es tut mir leid Sie so missverstanden zu haben, zerknirscht biete ich meine Entschuldigung an, erbitte den steierischen Segen. Ich werde auch am Uhrenturm in Graz eine Kerze anzünden.
In der hohen Politik ist es wie beim Theater. Man macht welches und Fehlbesetzungen können niemals ausgeschlossen werden. Hätten wir seinerzeit einen gewissen Tegtmeier als Kanzler gehabt (bleiben se Mensch …), hätte er keine Schwiegermutter sägen müssen, am Stuhl unliebsamer Konkurrenten zu sägen wäre ausreichend gewesen.
Vielleicht einen Vertreter des berühmten Grevenbroicher Tageblatts (Horst Schlämmer) als Pressesprecher oder gar als Innenminister. Er sitzt dann höchst offiziell innen in der Kneipe beim Herrengedeck, gibt Anweisungen und … weisse Bescheid, äh. Die totale Vermenschlichung in der Politik.
Vielleicht auch noch diesen Virologen aus der Charité. Dessen Gehalt ist so gering, dass jeder Friseurbesuch eine finanzielle Katastrophe darstellt. Als neuer Gesundheitsminister bekämen wir einen Fachmann und den Friseur kann er als Arbeitsaufwand abrechnen.
Nun erwarte ich, nach Veröffentlichung dieses Artikels, einen Anruf aus Berlin: Machen Sie es doch besser, wenn Sie das können …
Ok! Isch kandidiere …

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Ulli Zauner

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