Geklebte Flaschenetiketten: Hoch lebe die Mehrwegglasflasche

Schon gewusst: Geht es um eine möglichst nachhaltige Getränkeversorgungskette sind Mehrwegglasflaschen aus der eigenen Region die umweltfreundliche Wahl.* Schließlich können sie bis zu 50 Mal wiederbefüllt und neu etikettiert werden.** Wasserlösliche Klebstoffe sind ein wichtiger Teil des Kreislaufprozesses.

Recycling und Wiederverwendung sind wichtige Schlüsselfaktoren einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft – auch innerhalb der Getränkelieferkette. Im Vergleich zur ständigen Neuherstellung von Einwegflaschen spart das Wiederbefüllen von Mehrwegglasflaschen erhebliche Mengen an Ressourcen, Energie und Treibhausgasemissionen. Darüber hinaus bestehen die wiederverwendbaren Weißglasflaschen zu 63 Prozent aus Altglasscherben – Grünglas sogar zu 80 Prozent. Weiteres Pro-Argument: Pro 10 Prozent Altglasscherben verringert sich die nötige Schmelzenergie zur Flaschenherstellung um drei Prozent.***

Klebstoffe als Teil einer nachhaltigen Getränkelieferkette
Nach der Pfandrücknahme werden Glasflaschen, die nicht ausrangiert sind, vor dem Wiederbefüllen maschinell gereinigt. Auch die Etiketten müssen abgelöst werden, da sie zumeist nicht beim selben Abfüller landen. Ohne spezielle Klebstoffe könnte die maschinelle Flaschenreinigung jedoch nicht reibungslos verlaufen. Häufig werden Caseinklebstoffe verwendet, die eine Reihe von Vorteilen mit sich bringen: Sie sind biobasiert und biologisch abbaubar. Außerdem sind sie gut löslich unter alkalischen Bedingungen, wodurch ein schnelles und einfaches Entfernen der Etiketten gewährleistet wird. Gleichzeitig weisen sie jedoch eine ausgezeichnete Nassklebkraft unter neutralen Bedingungen auf und sind beständig gegen Eis- und Kondenswasser, wodurch sie bis zur nächsten Reinigung zuverlässig halten.* Außerdem ermöglichen die Klebstoffe einen reibungslosen Automatisierungsprozess – bis zu 80.000 Flaschen können pro Stunde etikettiert werden.

Es wird also deutlich: Lösliche Etikettierklebstoffe ermöglichen, dass Mehrwegglasflaschen immer wieder befüllt werden können und liefern so einen wichtigen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft.

*Quelle: FEICA Good Practices – Re use: Labelling adhesives for returnable glass bottles.
**Quelle: Umweltbundesamt (https://www.umweltbundesamt.de/umwelttipps-fuer-den-alltag/essen-trinken/mehrwegflaschen#unsere-tipps)
***Quelle: www.mehrweg-mach-mit.de (https://www.mehrweg-mach-mit.de/getraenkeverpackungen/glasflaschen/)

Weitere Informationen: www.klebstoffe.com, www.klebstoffe.com/presse

Veröffentlicht von:

Industrieverband Klebstoffe e.V.

Völklinger Str. 4
40211 Düsseldorf
DE
Telefon: 0211-67931-10

Ansprechpartner(in):
Schloesser
Pressefach öffnen


      

Firmenprofil:

Über den Industrieverband Klebstoffe e. V. (IVK):


Der Industrieverband Klebstoffe vertritt die wirtschaftspolitischen und technischen Interessen der deutschen Klebstoffindustrie gegenüber der Öffentlichkeit, Behörden, Verbrauchern und wissenschaftlichen Institutionen. Dem IVK gehören annähernd 150 Klebstoff-, Klebeband, Dichtstoff- und Klebrohstoffersteller sowie wissenschaftliche Institute und Systempartner an. Der IVK ist – auch im globalen Wettbewerbsumfeld – der größte und im Hinblick auf das angebotene Serviceportfolio gleichzeitig der weltweit führende Verband im Bereich Klebtechnik. Insgesamt beschäftigt die deutsche Klebstoffindustrie mehr als 13.000 Mitarbeiter/-innen.

Informationen sind erhältlich bei:

IVK Pressekontakt:

Nathalie Schlößer

presse@klebstoffe.com

 

12 Besucher, davon 1 Aufrufe heute