ÖDP NRW fordert Entlastungen für Ausbildungsbetriebe

(Düsseldorf/Münster) – Die Coronakrise gefährdet die duale Berufsausbildung. Diese muss trotz Krise gestärkt und verbessert werden. So der Landesvorstand der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) Nordrhein-Westfalen.

Im Jahr 2020 haben rund 465.200 Personen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag in der dualen Berufsausbildung abgeschlossen. Das waren 9,4 Prozent weniger als 2019, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mit. Damit ist ein dramatischer Rückgang der Berufsausbildung festzustellen. Mit eine Ursache sind die Corona Maßnahmen, die die Möglichkeit einer praktischen Berufsausbildung einschränken.

Nach Meinung der ÖDP NRW muss die praktische Berufsausbildung gleichberechtigt neben der akademischen stehen. Eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker dauert beispielsweise 3 ½ Jahre, viele Bachelor-Studiengänge sind in einer deutlichen kürzeren Zeit absolvierbar. Die Qualifikation einer praktischen Berufsausbildung wird in der Gesellschaft deutlich unterschätzt. Hier sind dringend Maßnahmen erforderlich, der praktischen Berufsausbildung das Image zu verschaffen, das ihr zusteht.

Auch bedarf die Leistung der Ausbildungsbetriebe einer deutlichen Anerkennung. Betriebe, die ausbilden, leisten einen wesentlichen Beitrag für unsere Gesellschaft. Dieser muss anerkannt werden. Das Landespolitische Programm der ÖDP NRW fordert die staatliche Übernahme der Sozialbeiträge für Ausbildungsverhältnisse, um die Ausbildungsbetriebe und die Auszubildenden zu entlasten. Auch weitere Entlastungsschritte für Ausbildungsbetriebe sind situativ dringend erforderlich.

Nur so kann die praktische Berufsausbildung den Stellenwert wieder erhalten, der ihr zusteht. Auch kann nur so dem Fachkräftemangel entgegengewirkt werden.

Es sind dringend und kurzfristig Maßnahmen erforderlich, damit nicht durch die Corona-Krise dieser wichtige und bewährte Ausbildungszweig in Deutschland zerstört wird.

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