Lodges in Guyana: authentisches Natur-Abenteuer statt Sterne-Luxus – Fokus liegt auf Nachhaltigkeit – Indigene als Gastgeber

Düsseldorf – Sterne gibt es im Hinterland Guyanas nur am Himmel. Wer bei seinem Trip durch unendlichen Regenwald, entlang riesiger Ströme oder durch weite Savannen nächtens sein Haupt in die Kissen luxuriöser Herbergen drücken möchte, der wird hier nicht fündig.

Stattdessen warten auf den naturverbundenen Entdecker des südamerikanischen Landes nachhaltig entwickelte Unterkünfte, die die natürliche und kulturelle Schönheit dieser spektakulären Destination widerspiegeln. Die Lodges sind in der Regel im traditionellen Stil gebaut und von sehr überschaubarer Größe. Zumeist bieten sie nur ein halbes Dutzend Zimmer oder Hütten. Dafür aber umso mehr Erlebnisse.

So können sich Gäste beispielsweise inmitten des unberührten Regenwaldes von Iwokrama zur Ruhe begeben, um am nächsten Morgen von den Rufen der Brüllaffen geweckt zu werden. Oder aber am Ufer des mächtigen Essequibo, der eine der Lebensadern dieses Landes ist. Weitere Alternativen bieten sich in den Weiten der Rupununi-Region, wo Urlauber auf Viehfarmen ihr Pferd satteln und die endlose Weite der Savanne entdecken können.

Gemein ist diesen Unterkünften, dass sie von indigenen Gemeinschaften geführt werden, denen auch die Erlöse dieser auf Nachhaltigkeit hin konzipierten touristischen Anlagen zufließen. Darüber hinaus teilen die Gastgeber gerne ihr Wissen über die reiche Artenvielfalt und die Traditionen ihres Heimatlandes.

Eine unter den zuvor skizzierten Lodges ist das Arrowpoint Nature Resort (https://www.facebook.com/ArrowPointResort), das nach den riesigen Pfeilbäumen benannt wurde, die im umgebenden Wald in den Himmel wachsen. Von der Hauptstadt Georgetown aus dauert es mit dem Auto rund 45 Minuten bis zum Timehri-Dock, von wo es dann per Boot auf dem Kamuni Creek eine weitere Stunde braucht, um die indigene Gemeinde Santa Aratak zu erreichen. Die meisten Mitarbeiter des dortigen Resorts stammen aus der nahegelegenen Arawak-Gemeinde und finden so ortsnah eine Beschäftigung, die es ihnen erlaubt, bei ihren Familien zu wohnen, statt weit entfernt für deren Unterhalt sorgen zu müssen.

Das Resort ist teilweise solarbetrieben und verfügt über eine Handvoll rustikaler Hütten sowie eine gemeinschaftliche strohgedeckte Lodge und eine Lounge am Fluss.

Die Sonne sorgt auch in der Atta Rainforest Lodge (https://www.iwokramacanopywalkway.com), die tief im Iwokrama Regenwald-Reservat liegt, für Strom. Die acht rustikalen Zimmer mit jeweils integrierter Freiluftdusche befinden sich auf einer Waldlichtung, nur einen kurzen Spaziergang vom Iwokrama Canopy Walkway entfernt. Der Baumwipfelweg führt in einer Höhe von bis zu 30 Metern durch den Regenwald und bietet fantastische Ausblicke.

Wer sich intensiv mit dem Thema Naturschutz beschäftigen möchte, kommt an der Caiman House Field Station (http://caimanhouse.com/) nicht vorbei. Die Station wurde seinerzeit gegründet, um den schwarzen Kaiman (eine Alligator-Art) zu studieren. Sie befindet sich im indigenen Dorf Yupukari und wird ausschließlich von Gemeindemitgliedern betrieben. Gäste können nachts zusammen mit der Kaiman-Studiencrew auf Pirsch gehen. Dabei werden Mohrenkaimane gefangen, vermessen und wieder freigelassen. Ein spannendes Schauspiel.

Dem Naturschutz verschrieben hat man sich auch auf der Iwokrama River Lodge (https://iwokramariverlodge.com). Acht Hütten liegen hier mit Blick auf den Essequibo River inmitten des Regenwaldes. Die Region verfügt über eine unübertroffene Artenvielfalt, die Gästen von einheimischen Experten bei geführten Wanderungen und Safaris (zu Land und zu Wasser) vorgestellt wird.

Die Karanambu Lodge (https://www.facebook.com/karanambu/) war einst eine große Viehzucht-Station. Heute gilt sie vor allem als ein Leuchtfeuer des Ökotourismus in der Rupununi-Region. Hier gründete die Ende 2016 verstorbene Diane McTurk ein wegweisendes Naturschutzzentrum, das sich auf die Notlage gefährdeter Riesenotter konzentrierte. Inzwischen hat man sich auch für Touristen geöffnet. Heute können Gäste, die in den einfachen, aber komfortablen Lehmziegelhütten der Lodge übernachten, ebenfalls in die Natur eintauchen. Auf sie warten neben den besagten Riesenottern auch Ameisenbären, Capybaras (Wasserschweine) sowie Schwarze Kaimane.

Im Jahr 2005 beschloss eine kleine Makushi-Gemeinde am Zusammenfluss der Flüsse Rewa und Rupununi, sich statt der Wilderei dem Ökotourismus sowie dem Naturschutz zu widmen. Ein Ergebnis dieser Überlegungen ist die Rewa Eco Lodge (https://www.rewaecolodge.com), eine der isoliertesten, authentischsten und nachhaltigsten Öko-Lodges in Guyana.

Während abenteuerlicher Dschungelwanderungen zeigen die Indigenen ihren Gästen Aras, Tukane sowie eine Vielzahl anderer Vögel. Auf Fahrten mit dem Kanu kann man sich beim Angeln auf Piranha oder Pfauenbarsch messen. Und wer Glück hat, erhascht auch einen Blick auf Jaguar oder den majestätischen Harpyie-Adler.

Der Surama Eco Lodge (https://suramaecolodge.com/) gehört der „Titel“ des ersten kommunalen Tourismusprojektes in Guyana. Sie wird von den Bewohnern des Makushi-Dorfes Surama verwaltet, die auch in großer Zahl im Housekeeping, als Köche, Fahrer und Guides hier ihre Beschäftigung finden. Lokale Tischler und Handwerker bauten die gemütlichen runden Gästehütten, Bauern und Fischer liefern frische Produkte für die Mahlzeiten.

Die Tierwelt hier ist ebenfalls spektakulär. Bei Wanderungen auf den Surama-Berg kann man riesige Spinnen oder Rote Brüllaffen beobachten oder auf dem Burro Burro River Piranhas angeln.

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Über Guyana

Guyana liegt im Norden Südamerikas am Atlantik, eingerahmt von Venezuela, Suriname und Brasilien. Das englischsprachige Land ist im Küstenbereich kulturell stark von der Karibik geprägt, während man sich im Landesinneren eher in Richtung Amazonasgebiet orientiert.

Besuchern garantiert Guyana außergewöhnliche Erlebnisse. Ob im 183.000 km² umfassenden tropischen Regenwald mit seiner unübertroffenen Pflanzen- und Tierwelt oder mit den Kaieteur Falls, einem der weltweit mächtigsten Wasserfälle.

Dabei spielen die touristischen Angebote der lokalen Gemeinden eine wichtige Rolle. Lohnende Ziele sind auch die historischen Spots in der Hauptstadt Georgetown sowie die endlosen Savannen in der Mitte und im Süden des Landes.

Bei den letztjährigen Sustainable Top 100 Destination Awards der Green Destinations Foundation landete das südamerikanische Land in der Kategorie „Best of the Americas“ auf dem zweiten Rang. 2019 wurde Guyana im Segment „Best of Ecotourism“ als Sieger gekürt.

Die Green Destinations Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich für nachhaltigen Tourismus stark macht. Sie hat ein Bewertungs- und Berichtssystem entwickelt, das Tourismuspolitik, Tourismus-Management sowie die Nachhaltigkeitsleistung touristisch relevanter Themen bewertet.

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