Schuhe für Pferde – Was ist das denn?

Das Hufeisen. Das kennt ja wohl jeder – egal ob langjähriger Reiter oder vollkommen unbedarfter Mensch. Im Grunde bereits vor langer Zeit erfunden um der Abnutzung des Horns auf rauen Untergründen entgegen arbeiten zu können. Sie müssen bedenken, dass die Pferde früher nicht 24 am Stall standen und sich langweilten sondern in den meisten Fällen Arbeitstiere waren. Die haben damals sowohl die Kutsche gezogen als auch beim Ausliefern von Waren geholfen. Zugegeben, manchmal sehr schwere Arbeit. Aber dafür auch viel Ablenkung. Wie auch immer: Auf den steinigen Wegen und Straßen hat sich das Horn schnell und stark abgerieben. Um die Tiere langfristig bei der Arbeit nutzen zu können waren damals Hufeisen notwendig. In der einfachsten Form einfach ein Metallstab der in die richtige Form gebracht wurde und mit Nägeln am Huf befestigt wurde. Heutzutage wird wohl kaum ein Hufschmied noch ein Eisen selber herstellen. Die gibt es im Großhandel in verschiedenen Größen und Ausführungen zu kaufen.
Kommen wir aber mal zu den negativen Aspekten der Hufeisen. Auch jedem Laien wird sofort klar, dass es nicht gut sein kann Nägel durch das Horn zu schlagen. Das Horn wird dadurch geschwächt und an den Ein- und Austrittsstellen können Bakterien, Viren usw. eindringen. Richtig problematisch wird das Ganze dann, wenn Eisen abgenommen werden, also auf Barhuf umgestellt werden. Oftmals passiert es dann, dass durch die Schwächung des Horns durch die Nagellöcher Teile des Horns herausbrechen. Das ist nicht toll, zeigt aber deutlich die negativen Begleiterscheinungen des Nagelns. Ein weiterer negativer Aspekt bei den Hufeisen ist der Zwang in eine bestimmte Form. Jeder der schon mal ein Hufeisen in der Hand hatte wird bestätigen, dass da kein mm Spiel ist. Das Hufeisen verbiegt sich nicht. Und daher kann auch der Huf seiner natürlich Bewegung nicht folgen. Denn bei einem Pferd ohne Hufeisen wird der Huf beim Aufsetzen etwas breiter (durch das Gewicht das auf dem Huf lastet) und beim Anheben des Hufes wieder etwas schmaler. Bewegung ist ja prinzipiell gut. Und in diesem Falle sogar besonders, da durch diese pumpende Bewegung der Blutkreislauf unterstützt wird.
Sie werden sich spätestens an dieser Stelle fragen ob es nicht Alternativen zum Hufeisen gibt. Und da kommen wir zu den Schuhen, besser gesagt zu den Hufschuhen. Hierbei handelt es sich um mehr oder weniger durchdachte Schuhe die man dem Pferd anziehen kann.
Prinzipiell wird zwischen Hartschalenschuhen und Softboots unterschieden. Die Hartschalenschuhe, in erster Linie die Renegade Hoofboots https://www.pferde-huf.de/ , sind ehrlich gesagt mein persönlicher Favorit. Das harte Plastikmaterial bietet einfach ganz viele Vorteile. Zum einen die Haltbarkeit und zum anderen das Handling. Besonders das Reinigen ist bei den Renegade sehr einfach. Selbst im tiefsten Winter kann man die Renegade Hufschuhe unter fließendem Wasser reinigen ohne das diese Feuchtigkeit ziehen. Ein weiterer Vorteil ist der modulare Aufbau. Ist ein Teil defekt kann man es in der Regel einfach austauschen. Das ist natürlich auch finanziell sparsamer.
Softboots wie die Modelle von Equine Fusion sind bei vielen Kunden ebenfalls beliebt. Hierbei sollte man aber schon etwas genauer auf die Einsatzmöglichkeiten achten. Softboots haben sicherlich auch Ihre Daseinsberechtigung sollten aber für den Einsatz auch geeignet sein. Zur Not lassen Sie sich beraten. Ein guter Onlinehändler wird Sie sicher gerne über die Einsatzmöglichkeiten informieren. An dieser Stelle würde das zu weit führen.

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