Karl Knauer entwickelt nachhaltige Kartonlösung für Neudorff – Naturgemäßes Gärtnern fängt bei der Verpackung an

Biberach/Baden, 17. Mai 2021 – Der Verpackungsspezialist Karl Knauer hat gemeinsam mit dem Gartenexperten Neudorff eine Dünger-Verpackung entwickelt, die nahezu vollständig aus recycelbarem Karton besteht. Umweltbewussten Gartenbesitzern, aber auch Händlern bietet die stabile Schachtel im Vergleich zu den herkömmlichen Kunststoffsäcken mehrere Vorteile: das bessere Handling bei Transport und Anwendung, die optimierte Lager- bzw. Stapelbarkeit und nicht zuletzt das gute Gefühl, zur Reduzierung von Kunststoffabfällen beitragen zu können.

(Grüner) Daumen hoch für weniger Kunststoff bei Verpackungen
Neudorff, der Pionier für naturgemäßes Gärtnern, hat sich seit 1854 zum Ziel gesetzt, Garten, Natur und Umwelt immer als Einheit zu betrachten. Darum bietet er seit über 160 Jahren Produkte an, die möglichst aus der Natur stammen, schnell nachwachsen und – beispielsweise auch durch eine klimaneutrale Produktion – geringe Auswirkungen auf die Umwelt haben. „Unser Engagement für den Klima- und Umweltschutz möchten wir in Zukunft durch neue, nachhaltige Verpackungslösungen immer weiter ausbauen und gleichzeitig noch sichtbarer machen“, erklärt Jörg Grüner, Einkaufsleitung bei Neudorff. „Mit Karl Knauer haben wir einen Verpackungspartner gefunden, der unsere Philosophie teilt und unsere Erwartungen voll erfüllt hat.“

Die wellenkaschierten Kartonboxen, die die Schwarzwälder Verpackungsexperten für den Azet®-Rasendünger entwickelt haben, kommen zwar auch nicht ganz ohne Kunststoff aus, der Anteil wurde jedoch auf ein absolutes Minimum reduziert. Da mikrobiotische Dünger bei Kontakt mit Feuchtigkeit aktiv werden, stellt ein dünner Folienbeutel im Inneren des Kartons sicher, dass die Nährstoffe nicht bereits in der Verpackung „zu arbeiten“ beginnen, sondern erst im Boden ihre Leistung entfalten. Bei vielen Produkten, für die Karl Knauer Verpackungslösungen entwickelt, wie zum Beispiel Lebensmitteln, ist es gesetzlich vorgeschrieben oder technisch notwendig, den Inhalt zusätzlich mit Kunststoff zu verpacken.

Maximale Recyclingquote, der Umwelt zuliebe
„Unser Ansporn und Ziel ist es jedoch bei jedem Auftrag, Kunststoffe durch nachhaltige Alternativen zu ersetzen oder zumindest so weit wie möglich zu reduzieren. So wird der zwingend erforderliche Innenbeutel beim Bio-Rasendünger von Neudorff beispielsweise aus 80 Prozent Regranulat hergestellt, während die marktüblichen Dünger-Säcke aus 100 Prozent mehrlagigem Kunststoff bestehen“, beschreibt Rita Schätzle, Key Account Managerin bei der Karl Knauer KG, wie Recyclingmaterialen genutzt werden, um den Kunststoffanteil zu senken. „Wir freuen uns, dass ressourcenschonende Materialien, allen voran Karton, immer stärker nachgefragt werden und heute die Mehrzahl der Unternehmen, nicht nur Umweltschutzpioniere wie Neudorff, auf verantwortungsvolle, ressourcenschonende und vor allem recycelbare Verpackungen Wert legen. Denn jedes Gramm Plastikmüll, das wir vermeiden, hilft uns auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Wirtschaft und ist aktiver Beitrag zum Umweltschutz.“

Bildunterschrift:

Die 5-kg-Box des Neudorff-Düngers punktet zusätzlich durch den integrierten Tragegriff, der ebenfalls aus Karton besteht.

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