Beste Stimmung in der Instandhaltungsbranche

FIR veröffentlicht Q1-Ergebnisse des Instandhaltungsindikators

Aachen, 17.05.21. Die Stimmung bei innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen als auch bei industriellen Dienstleistern hat zu Beginn des Jahres erheblichen Aufschwung genommen. Das zeigt der kürzlich veröffentlichte Branchenindikator Instandhaltung für das erste Quartal 2021, den das FIR an der RWTH Aachen einmal im Vierteljahr in Zusammenarbeit mit dem Forum Vision Instandhaltung (FVI) erhebt.

Sowohl die innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen als auch die Instandhaltungsdienstleister erwarten für die kommenden Monate eine wachsende Auslastung bei steigenden Mitarbeiterzahlen. Besonders deutlich zeigen sich die Aussichten auf eine positive Entwicklung bei den industriellen Dienstleistern, deren Indikator im Vergleich zum vierten Quartal von 6 auf 21 Punkte anstieg. Bei den innerbetrieblichen Instandhaltungsabteilungen liegt er mit 7 Punkten erstmals seit knapp zwei Jahren wieder über Null.

Neben positiven Ausblicken der Instandhaltungsbranche hat sich auch der Branchenindikator selbst weiterentwickelt. Seit Anfang des Jahres präsentiert er sich in einem neuen, zeitgemäßen Design und ist ab sofort auch in englischer Sprache verfügbar. Inhaltlich wurde er mit Aufnahme zusätzlicher Themen aufgewertet und bietet mit einem Experteninterview und einer detaillierten Datenaufbereitung wertvolle Insights in den Alltag der Instandhalter. Mit dem Sonderthema des Jahres 2021 „Total Productive Maintenance“ (TPM) betrachten FIR und FIV den Reifegrad von TPM in der Instandhaltungsbranche und geben Aufschluss über die Entwicklungspotenziale. Im ersten Quartal ging es dabei um Anlaufmanagement und geplante Instandhaltung. Das Upgrade des Branchenindikators Instandhaltung hat sich gelohnt, schon im ersten Quartal nahmen mehr als 100 Unternehmen an der Umfrage teil.

Der Branchenindikator Instandhaltung vermittelt mit vierteljährlichen Erhebungen ein Stimmungsbild zur aktuellen Lage sowie den Erwartungen der Instandhalter an die zukünftige Entwicklung. Dazu werden Entscheidungsträger aus Instandhaltungsabteilungen sowie industrielle Dienstleister befragt. Die Ergebnisse stellt das FIR kostenfrei zur Verfügung. Parallel zu den Ergebnissen des ersten Quartals ist auch die Umfrage für das zweite Quartal freigeschaltet. Instandhalter sind herzlich eingeladen teilzunehmen.

Pressemeldung inkl. Bildmaterial: [2021-16.fir-pressemitteilungen.de]2021-16.fir-pressemitteilungen.de

Über das FIR an der RWTH Aachen

Das FIR ist eine gemeinnützige, branchenübergreifende Forschungs- und Ausbildungseinrichtung an der RWTH Aachen auf dem Gebiet der Betriebsorganisation, Informationslogistik und Unternehmens-IT mit dem Ziel, die organisationalen Grundlagen zu schaffen für das digital vernetzte industrielle Unternehmen der Zukunft.

Mit Erforschung und Transfer innovativer Lösungen leistet das FIR einen Beitrag zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen. Dies erfolgt in der geeigneten Infrastruktur zur experimentellen Organisationsforschung methodisch fundiert, wissenschaftlich rigoros und unter direkter Beteiligung von Experten aus der Wirtschaft. Im Zentrum der Betrachtung liegen die industriellen Verticals als Anwendungsfälle. Dies sind aktuell: Future Logistics, Smart Services und Smart Maintenance, Smart Commercial Buildings und Smart Mobility.

Das Institut begleitet Unternehmen, forscht, qualifiziert und lehrt in den Bereichen Dienstleistungsmanagement, Business-Transformation, Informationsmanagement und Produktionsmanagement. Als Mitglied der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen fördert das FIR die Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner, mittlerer und großer Unternehmen.

Seit 2010 leitet der Geschäftsführer des FIR, Professor Volker Stich, zudem das Cluster Smart Logistik auf dem RWTH Aachen Campus. Im Cluster Smart Logistik ermöglicht das FIR eine bisher einzigartige Form der Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Forschung und Industrie. Das FIR wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert, unterstützt als Johannes-Rau-Forschungsinstitut die Forschungsstrategie des Landes und beteiligt sich an den entsprechenden Landesclustern, um den Standort NRW zu stärken.

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