ÖBB: Start der neuen Direktverbindung Wien – Ljubljana – Triest

Die ÖBB starten heute mit dem EC 151/134 einen neuen Direktzug von Wien über Graz und Ljubljana nach Triest. Mit dieser Verbindung können Fahrgäste jetzt täglich ohne Umstieg von Wien und Graz direkt an die Adriaküste fahren und sich von der schönen Landschaft während der Fahrt inspirieren lassen. Damit kehrt auch eine beliebte Direktverbindung aus Kaiserszeiten zurück – so fährt der EC auf derselben Strecke der einstigen „k.u.k. privilegierte Südbahn“. VertreterIinnen der ÖBB, SŽ und Regione Autonoma Friuli Venezia Giulia haben die Premierenfahrt des Zuges zum Anlass genommen und seine Wiederaufnahme gebührlich gefeiert.

„Wir als ÖBB arbeiten stetig daran, dass unsere Fahrgäste sowohl im Tagzug- als auch im Nachtzugverkehr klimafreundlich und komfortabel, das heißt auch mit wenig oder gar keinen Umstiegen, in ganz Europa unterwegs sein können. Es freut mich, dass wir 164 Jahre nach dem ersten Zug nun diese lang ersehnte Direktverbindung von Wien über Ljubljana nach Triest wiederbeleben können. Damit verbinden wir drei großartige europäische Städte, die mit einem so vielfältigen kulturellen Angebot auf unsere Fahrgäste warten“, so ÖBB CEO Andreas Matthä.

Darja Kocjan, MSc, Direktorin von SŽ-Personenverkehr: "Mit der heutigen ersten Zugfahrt auf der Strecke Wien – Ljubljana – Triest haben wir den ersten Schritt zur Wiederbelebung der Verkehrsströme gesetzt, die nicht nur für die drei benachbarten Bahnverwaltungen, sondern auch für den weiteren geografischen Raum sehr wichtig sind. Mit der Vereinbarung über die Errichtung einer neuen Bahnverbindung haben wir die bereits gute Zusammenarbeit mit den ÖBB und der Region Friaul-Julisch-Venetien weiter aufgewertet. Mit dieser Bahnverbindung bieten wir den Fahrgästen ein sicheres, freundliches und umfassendes Transportservice vom Heimatort zum gewählten Zielort. Mit seiner unberührten Natur, den unzähligen schönen Orten, dem Meer und den Bergen ist Slowenien wie geschaffen dafür, mit dem Zug entdeckt zu werden. Schließlich wollen wir den Fahrgästen bewusstmachen, dass sie mit ihrer Entscheidung, mit der Bahn zu reisen, auch einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz und zur nachhaltigen Entwicklung leisten."

"Der Kampf gegen den Covid hat Wunden in unserer Gesellschaft hinterlassen, unsere Volkswirtschaften geschädigt und unsere Freiheit für lange Zeit eingeschränkt. Heute ist nicht nur die Einweihung einer Bahnverbindung wichtig, sondern sie ist auch ein konkretes Signal der Rückkehr zur Normalität: jetzt sind Triest, Wien und Ljubljana mit einer Bahnverbindung näher und die Strecke der seit 1857 aktiven Ferrovia Meridionale wiederentdeckt. Wir können mit neuem Optimismus in die Zukunft blicken: die Initiative der ÖBB belebt die Partnerschaft zwischen Friaul-Julisch-Venetien, Österreich und Slowenien neu. Die neue Zugverbindung wird unsere Handelsbeziehungen stärken und unsere Gebiete auf einem Weg der Entwicklung mit nachhaltiger Mobilität wieder in das Zentrum Europas bringen. Friaul-Julisch Venetien ist ein ideales Reiseziel für seine zahlreichen touristischen, historischen, architektonischen, gastronomischen und kulturellen Attraktionen", so Graziano Pizzimenti – Regionalassessor für Infrastruktur, Regione Autonoma Friuli Venezia Giulia.

Veröffentlicht von:

Auslandsbüro der Stadt Wien in Berlin/EurocommPR

Schiffbauerdamm 12
10117 Berlin
DE
Telefon: 017642745314
Homepage: https://www.eurocommpr.at/de/

Ansprechpartner(in):
Bianca Blywis-Bösendorfer
Pressefach öffnen


   

Firmenprofil:

Die Stadt Wien hat sich im Jahr 2020 dazu entschieden, ihr jüngstes Auslandsbüro in der deutschen Hauptstadt zu eröffnen. Die langjährige freundschaftliche Verbindung zwischen Wien und Berlin wird so weiter gestärkt. Zu den zentralen Zielen zählt der kontinuierliche Ausbau des bestehenden Kontaktnetzwerks sowie die Schaffung eines Rahmens für neue Dialoge und Partnerschaften. Außerdem sollen längerfristig länderübergreifende Projekte etabliert werden und die strategisch-politische Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten vorangetrieben werden.

Informationen sind erhältlich bei:

Bianca Blywis-Bösendorfer

blywis-boesendorfer@eurocommpr.de

8 Besucher, davon 1 Aufrufe heute