“Wohnen in der Studierendenunterkunft ist ein unvergessliches Erlebnis … vorausgesetzt, man fühlt sich wohl.”

Was haben eine Dachterrassenparty, eine Infobroschüre zum Thema Studienfinanzierung, eine Kochsession zum internationalen Nudeltag, eine gemeinsame Yogastunde, ein vertrauensvoller Ansprechpartner und der Besuch eines Motivationstrainers gemeinsam? Richtig, alles sind Maßnahmen, die zum Wohlbefinden von Studierenden in der Studierendenunterkunft beitragen können. Und genau deshalb sind sie alle auch Teil des Student Wellbeing-Konzepts von Uninest. Ein ebenso wichtiger “Wohlfühlfaktor” innerhalb dieses Konzepts ist Rabea Morandi. Als Senior Residence Manager der Frankfurter Residences Alvarium & Urbanum ist sie hautnah dran am Leben in der Studierendenunterkunft und kennt die Bedürfnisse, Wünsche und Sorgen ihrer Bewohner und deren Familienangehörigen. Sie gibt uns einen Einblick in die Wellbeing-Aktivitäten von Uninest – echte Erlebnisse inklusive.

Zugegeben, wir treffen uns coronabedingt nur virtuell mit Rabea. Trotzdem: Wenn die gebürtige Norddeutsche über das Wellbeing-Konzept von Uninest und über ihre täglichen Aufgaben spricht, strahlt sie und man merkt ihr die Begeisterung für das Konzept “Wohnen in der Studierendenunterkunft” an. Rabea liegt das Wohlbefinden ihrer studentischen Bewohner augenscheinlich am Herzen. Vielleicht umso mehr, als sie selbst als internationale Studentin in einer Studierendenunterkunft gewohnt und dort neue Freundschaften fürs Leben gefunden hat – unter anderem ihren Ehemann. Lassen wir sie selbst zu Wort kommen:

Wohnen und Wohlfühlen sind zwei Paar Schuhe
Ich bin davon überzeugt, dass das Leben in einer Studierendenunterkunft ein großartiges und unvergessliches Erlebnis sein kann … vorausgesetzt, man fühlt sich wohl. Ich habe die Zeit damals sehr genossen und das Leben in der Gemeinschaft hat mir dabei geholfen, die Herausforderungen, die das Studium mit sich bringt, besser zu meistern. Mir ist aber auch aufgefallen, an welchen Stellen es noch Handlungsbedarf gab. Ich denke, dass die Betreiber der Studierendenunterkunft wesentlich zum Wohlbefinden ihrer Bewohner beitragen können. Es geht um das proaktive Gestalten, darum, eine Wohlfühlatmosphäre zu schaffen. Und damit ein Gefühl, wirklich zuhause zu sein. Kein einfaches Ziel, wenn man bedenkt, wie unterschiedlich die in einer solchen Unterkunft lebenden Studierenden sind und wie herausfordernd das Studium an sich bereits sein kann. Einmal mehr während einer Phase wie der aktuellen Corona-Pandemie. Ich bin glücklich, dass ich heute zusammen mit dem Uninest-Team diejenige sein kann, die sich um das Wohlbefinden von Studierenden kümmern und dazu beitragen darf, dass die Studierendenunterkunft nicht nur ein Ort zum Wohnen, sondern ein Ort zum Wohlfühlen ist. Ein zu Hause weg von zu Hause.

Wellbeing wird einem nicht in die Wiege gelegt
Klar bringe ich durch die Erfahrungen aus meiner eigenen Studienzeit ein gewisses Gespür für die Bedürfnisse der Bewohner in einer Studierendenunterkunft mit. Das heißt aber noch lange nicht, dass ich dadurch automatisch Experte in Sachen Wellbeing bin. Das mentale Wohlbefinden von Studierenden ist ein komplexes Thema und erstreckt sich über viele Gebiete – vom sozialen Leben über sportliche Aktivitäten bis hin zur Glaubensausübung oder die spätere berufliche Karriere. Und in diesen Bereichen gehen die Vorstellungen innerhalb unserer heterogenen Bewohnerschaft wiederum weit auseinander – wenn man bedenkt, dass in unseren Residences allein in Deutschland circa 1.400 Studierende unterschiedlichster Nationalitäten leben. Ein wichtiger Aspekt unseres Wellbeing-Konzepts ist daher das Training der Teams vor Ort, denn sie sind die direkten Ansprechpartner für die Bewohner und werden oft zu wichtigen Bezugspersonen. Der Wissensaufbau geht schon damit los, die Unterschiede zwischen “Mental Health” und „Mental Wellbeing” zu kennen. Natürlich gehört auch eine Sensibilisierung für die verschiedenen Themen zum Wellbeing-Training.

Die richtigen Events sind wahre Wohlfühlfaktoren
Das Wohlbefinden von Studierenden hängt wie bereits erwähnt von verschiedenen Faktoren ab. Unser Wellbeing-Konzept besteht folglich aus neun Säulen, die wir als Haupthandlungsfelder in Sachen Wellbeing identifiziert haben: Spiritual, Mental, Cultural, Social, Environmental, Physical, Academic, Financial und Career. An diesen Säulen orientieren sich die Events und Aktionen, die wir planen und durchführen. Jedes Event lässt sich einer Säule zuordnen und kann damit wesentlich zum Wohlbefinden in diesem Bereich beitragen.
Zum Bereich “Social” beispielweise gehören die klassische Dachterrassenparty und Grillabende, ebenso wie der gemeinsame Filmabend oder auch ein spontanes Get-Together im Foyer. Yogastunden in der Residence oder die Bildung von Laufgruppen wiederum lassen sich dem Bereich “Physical” zuordnen. Im Bereich “Career” wiederum kann der (virtuelle) Vortrag eines Motivationstrainers den Studierenden wertvolle Impulse geben, ebenso wie individuelle Gespräche mit einem Finanzierungsberater im Bereich “Finance”.
Besonders wichtig ist uns, dass all unsere Events und Aktionen eine Message haben und unsere Studierenden optimaler Weise etwas dabei lernen. Ein Beispiel: Das Thema Wasser lässt sich in ganz unterschiedlicher Weise umsetzen und im besten Fall gehen die Studierenden im Anschluss an die Events oder Aktionstage/Aktionswochen noch bewusster mit dem Verbrauch von Wasser um. Gerne binden wir auch den Residence-Standort in unsere Events ein, zum Beispiel in Form einer gemeinsamen Foto-Tour durch die City. So lernen die Studierenden ihr temporäres Zuhause noch besser und oft von einer ganz neuen Seite kennen. Neben den Events stellen wir auch Infomaterial zur Verfügung, zu Themen, die relevant sind für unsere Studierenden oder auch zu Themen, über die man einfach Bescheid wissen sollte – das Thema Organspende zum Beispiel.
Wir veranstalten in der Regel etwa sechs Events im Monat und sie reichen vom (kuriosen) Thementag wie dem Tag des Apfels oder dem internationalen Nudel-Tag über kleine Events wie gemeinsamer Sport oder Spiele- und Videoabende bis hin zu den großen „Get-togethers“ wie unserem Sommerfest oder die Welcome Party zum Semesterstart. Leider sind diese Events coronabedingt aktuell nicht möglich. Umso schöner zu sehen, dass auch die kleinen Events, wie unser “Coffee and Tea Day”, weiter stattfinden (natürlich unter Einhaltung entsprechender Hygienemaßnahmen). Die Studierenden nehmen zahlreich daran teil, treffen sich coronabedingt in kleinen Gruppen, trinken Kaffee oder Tee, tauschen sich aus. Zudem hatten wir gerade eine große gemeinsame Frühlingsputzaktion, die sehr gut angekommen ist und bei der wir vielen Studierenden wertvolle Tipps mitgeben konnten.

Religiöse Events und Feiertage erfordern Fingerspitzengefühl
Wir achten sehr darauf, die Feiertage aller Glaubensrichtungen zu berücksichtigen, denn Religion beziehungsweise Spiritualität sind für viele Studierende wichtige Wellbeing-Aspekte. Ein sehr sensibles Thema, weshalb wir in diesem Bereich eher auf kleinere Aktionen und auf Aufmerksamkeiten als auf große Feiern oder starke Dekoration setzen. Es ist sicher schön und von den meisten Bewohnern auch erwünscht, ein wenig deutsche Kultur kennenzulernen. Abseits davon orientieren wir uns aber an unserer heterogenen Bewohnerschaft. So gibt es beispielsweise für alle Bewohner jedes Jahr eine Adventskalender-Aktion und nach Ende des Ramadans reichen wir eine Extraportion Schokolade zum Kaffee oder Tee.

Wer weiß besser, was gut ist, als die Studierenden selbst
Damit unsere Events und Aktionen auch wirklich den Wünschen und Vorstellungen der Studierenden entsprechen, binden wir unsere Studierenden in die Planung mit ein. Schließlich kommen jedes Jahr neue Studierende und auch die Gemeinschaftsdynamik verändert sich damit stetig. Zudem werten wir die Events im Nachhinein aus: Die Studierenden dürfen jedes Event ranken und natürlich spielen auch die Teilnehmerzahlen eine Rolle für den Erfolg. Ein wichtiger Aspekt unserer Strategie lautet in diesem Zusammenhang “Awareness”. Ein Beispiel: Wenn nur wenige Studierende zu einem Event erscheinen, heißt das nicht etwa, dass das Event schlecht oder nicht von Interesse war, sondern womöglich, dass die Studierenden es gerade nicht brauchten beziehungsweise auch ohne dieses Event glücklich waren. Wir mussten hier erst lernen, umzudenken.
Generell setzen wir in unseren Residences stark auf das Miteinander unter den Studierenden, auch ohne unsere Einflussnahme. Wir nutzen dafür den Begriff “Self-regulated Community”. Heißt: Es gibt vieles, dass die Bewohner unter sich regeln und das klappt in den Uninest Residences ausgesprochen gut. Wir ermutigen unsere Bewohner, selbstständig zu handeln und möglichst alle in die Gemeinschaft einzubinden. Ist es beispielsweise zu laut im Gemeinschaftsraum oder alle Waschmaschinen sind gerade voll, dann schreibt man hier einfach eine Nachricht in die hausinterne WhatsApp-Gruppe – und dann wird die Angelegenheit erfahrungsgemäß schnell geregelt. Es gibt natürlich auch Bewohner, kritische Aspekte ungern selbst thematisieren; in diesen Fällen helfen wir natürlich weiter. .

Corona ändert die Anforderungen an Wellbeing
Natürlich erschwert die aktuelle Pandemie unsere Wellbeing-Bemühungen, da sie viele wichtige und beliebte Events nicht zulässt. Zudem sind die Gesellschaftsräume in den Residences teilweise geschlossen oder dürfen nur einzeln genutzt werden. Und auch der persönliche Austausch im Team und mit den Studierenden wird durch Corona erschwert. Nicht zu vergessen, dass Corona neue Herausforderungen mit sich bringt – sei es das Getrenntsein von der Familie, die Hygienemaßnahmen oder auch eine mögliche Quarantäne-Betreuung. Letztere ist aktuell ein wichtiger Wellbeing-Faktor. Wir haben öfter erlebt, dass ein Studierender oder eine Studierende bei der Ankunft in Quarantäne musste. Das bringt natürlich eine große Verunsicherung mit sich, sowohl für die betroffenen Studierenden als auch für deren Familien. Inzwischen können wir diese Situation sehr gut handeln. Dabei kommt uns zugute, dass unsere Apartments mit eigenen Küchenzeilen und Bädern ausgestattet sind. Den Rest erledigen wir – vom Müll runterbringen über Einkaufen bis Pakete annehmen. So muss die in Quarantäne befindliche Person das Apartment quasi nicht verlassen, ist versorgt und hat auch jeden Tag einen Ansprechpartner.

Insgesamt kann man sagen, dass wir uns aktuell darauf fokussieren, was wir unseren Studierenden während Corona trotzdem anbieten können und wobei sie durch Corona besondere Unterstützung benötigen. Daneben gibt es natürlich immer den Blick in die Zukunft: Für September planen wir einen Nachhaltigkeitsmonat. Und im Sommer hoffen wir natürlich auf gemeinsame EM-Fernsehabende oder sogar eine EM-Party in den Residences.

Veröffentlicht von:

Dr. Ladendorf Public Relations GmbH

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