Deutsch-ruandisches Startup erhält 100.000 Euro in Impact Investing für ein alternatives Handelsmodell

– Bestandskunden investieren 100.000 Euro in ein nachhaltiges Handelsmodell
– 59 Prozent der Investor:innen sind weiblich
– Direkthandelsmodell wird auf Finanzierung ausgeweitet

Das deutsch-ruandische Unternehmen Kaffee-Kooperative hat im Rahmen eines Crowd Impact Investments über 100.000 Euro von Bestandskunden eingesammelt. Mit dem Investment wird ein so genannter Revolving Fund eingerichtet, um die Kaffeeernten von ruandischen Kaffeebäuer*innen des Partner-Unternehmens RWASHOSCCO vorzufinanzieren.

Für die Produktion der Kaffeeernte entstehen jedes Jahr erhebliche Kosten, die die Mitglieder der Kooperativen vorfinanzieren müssen. Dafür müssen Kredite bei ruandischen Banken aufgenommen werden. Hier liegen die Zinsen aktuell bei 9 bis 18 Prozent.

Kaffee-Kooperative löst dieses Problem mit der Einrichtung eines Revolving Fund, durch den Investor:innen an die Stelle der Banken mit ihren hohen Zinsforderungen treten. Das Direkthandelsmodell von Kaffee-Kooperative wird somit um den Bereich der Finanzierung erweitert. Die Investor:innen können ihr Investment zu einem Zinssatz von 0 bis 5 Prozent verzinsen lassen. Kaffee-Kooperative stellt das Kapital den Mitgliedern der ruandischen Kooperativen zur Verfügung. Damit können diese die Produktion des Kaffees kostensparend vorfinanzieren. Refinanziert werden die Investitionen samt Zinsen durch die Erlöse aus dem Kaffeeverkauf in Deutschland.

Während Frauen laut Statista 2,3 Mal seltener in Aktien investieren als Männer, zeigt sich bei der Kaffee-Kooperative ein anderes Bild: Mit 59 Prozent bilden Frauen die Mehrheit der Investor:innen des Impact Investings.

Veröffentlicht von:

Kaffee-Kooperative.de

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Kaffeekoop GmbH, ein Social Business mit Sitz in Berlin und Kigali, revolutioniert den Kaffeehandel, indem mehr lokale Wertschöpfung auf die Produzent*innen-Ebene verlagert wird. Kaffeekoop setzt auf Handel auf Augenhöhe: Kaffeebäuerinnen und -bauern im globalen Süden werden ermutigt und befähigt, von reinen Rohstofflieferant*innen zu selbstbewussten Unternehmer*innen zu werden, die eigene Marken und Spitzenprodukte entwickeln und vermarkten. Mit Angelique’s Finest - einem Kaffee ganz aus Frauenhand - unterstützt Kaffeekoop die Stärkung von Frauen im Kaffeehandel. Für dieses Engagement wurde das Unternehmen 2018 bei den Fairtrade Awards in der Kategorie Handel ausgezeichnet (2. Platz hinter ALDI Nord + Süd und vor DB Bordbistro) und der Gründer Xaver Kitzinger erhielt 2019 die EINE WELT-Medaille vom BMZ. Für weitere Informationen über Kaffeekoop besuchen Sie unsere Website https://kaffee-kooperative.de

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