KMU-Tipp: Digitalisierung mittels staatlicher Fördergelder finanzieren lassen!

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist die weltweit größte nationale Förderbank sowie nach Bilanzsumme die drittgrößte Bank Deutschlands.

Die KfW verfolgt als nationale öffentlich-rechtliche Förderbank ein besonderes Geschäftsmodell und einen gesetzlichen staatlichen Auftrag und ist daher grundsätzlich nicht mit anderen Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten des privatrechtlichen, genossenschaftlichen oder öffentlich-rechtlichen Sektors zu vergleichen.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit mit Förderzuschuss von 3%

Als Anstalt öffentlichen Rechts und Förderbank besteht die primäre Aufgabe der KfW darin, die wirtschaftliche Entwicklung von KMU und Selbständigen zu unterstützen. Die Digitalisierung ist dabei ein Schlüsselthema. Als Beispiel soll hier der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit der KfW dienen, mit dem zukunftsweisende Vorhaben von KMU, Selbständigen, Start-ups und Freiberuflern aktiv vorangebracht werden sollen.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovations­kredit der KfW unter­stützt innovative Vor­haben, also die Entwicklung neuer oder ver­besserter Produkte, Prozesse oder Dienst­leistungen innovativer Unternehmen mit einer zins­günstigen Finanzierung. Er kann sowohl zur Finanzierung von Investitionen als auch Betriebs­mitteln genutzt werden. Neben dem leichten Kredit­zugang – dank bis zu 70% optio­nale Haftungs­frei­stellung für Finanz­dienst­leister – zeichnet den ERP-Digi­tali­sierungs- und Innovations­kredit die lange Lauf­zeit von bis zu 10 Jahren aus.

ERP (European Recovery Program):

Diesem Begriff begegnet man bei den Förderprogrammen der KfW recht häufig, zum Beispiel beim “ERP-Kapital für Gründung”. ERP ist die Abkürzung von “European Recovery Program”. Hierbei handelt es sich um Fördermittel aus dem Europäischen Wiederaufbauprogramm, das 1948 im Rahmen des Marshall-Plans ins Leben gerufen wurde.

Beispiele für förderfähige Investitionen sind unter anderem die Implementierung von ERP- und Produktionssystemen (Stichwort Industrie 4.0), die Schaffung von digitalen Plattformen, Apps oder neuen Online-Vertriebskanälen oder der Ausbau innerbetrieblicher Breitbandnetze. Generell werden die Entwicklung neuer Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen mit innovativem Charakter mit diesem Förderkredit unterstützt. Im Zweifel lohnt es sich, das eigene Investitionsvorhaben dahingehend zu prüfen und eine Finanzierung anzufragen.

Bis zu 25 Mio. Euro pro Vor­haben werden zu 100 % aus­ge­zahlt. Dabei darf der Finanzierungs­bedarf innovativer Unternehmen 7,5 Millionen Euro pro Vorhaben nicht überschreiten. Insgesamt können Unternehmen bis zu 3 % des Kreditbetrages Zuschuss erhalten. Geförderten Unter­nehmen steht der Kredit mit Lauf­­zeiten zwischen 2 und 10 Jahren zur Ver­fügung. Positiv: Eine feste Zins­bindung über die Lauf­zeit er­leichtert Unter­­nehmen die Finanz­­planung.

Zuschuss von 3% muss nicht zurückbezahlt werden!

Die Besonderheit des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits ist der nicht zurückzuzahlende Zuschuss von 3 Prozent. Das heißt: 3 Prozent des ausgezahlten Kreditbetrags erhält der Unternehmer nach Abruf des Kredits auf sein Konto ausgezahlt.

Bei der Vergabe des ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredits oder von Fördermitteln kommt in der Regel das sogenannte Durch­leitungs­prinzip zur An­wen­dung. Dabei agieren Geschäfts­banken in der Rolle als Mediatoren im Prozess zur Anfrage sowie bei der Ausgabe der Fördermittel.

Wie funktioniert das Durch­leitungs­prinzip?

Da Förderbanken keine eigenen Filialen betreiben, stellen Unternehmen ihren Förderantrag nicht an die Förderbank, sondern über eine Geschäftsbank als Mediator an die Förderbanken. Die Geschäftsbank prüft als erste Instanz den Antrag und leitet ihn bei positivem Entscheid weiter. Werden die Fördermittel gewährt, agiert die Geschäftsbank auch weiterhin als Mediator.

So refinanziert die Förderbank das entsprechende Kreditvorhaben der Geschäftsbank zu günstigen Konditionen. Dieser gewonnene Kostenvorteil wird anschließend auch dem Antragsteller gewährt.

Der ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit muss wie beschrieben grundsätzlich über eine klassische Geschäftsbank als Mittler bei der KfW angefragt werden. Über das Finanzportal COMPEON können Antragsteller Fördermittel für Digitale Vorhaben erhalten!

Mit COMPEON-Plattform zum ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit mit 3% Zuschuss!

Auf COMPEON erhalten Selbständige, Gewerbetreibende und KMU schnell und unverbindlich maßgeschneiderte Finanzierungsangebote von namhaften Banken und Sparkassen. Dazu beschreiben Antragsteller im ersten Schritt das Finanzierungsvorhaben.

Passen die eingegebenen Informationen zu einem auf COMPEON hinterlegten Förderprogramm oder erfüllen sie die Voraussetzungen für den ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit, wird der Antragsteller darauf aufmerksam gemacht und kann direkt die Berücksichtigung des Förderprogramms oder des KfW-Unternehmerkredites bei der Angebotsstellung durch die Banken und Sparkassen in Anspruch nehmen.

Neben dem ERP-Digitalisierungs- und Innovationskredit mit 3% Zuschuss und den 1.700 Förderprogrammen profitiert der Antragsteller mit COMPEON von über 250 etablierten Banken, Sparkassen und alternativen Finanzpartnern, welche auf der COMPEON-Plattform zur Auswahl stehen.

Vollständiger Artikel unter: https://www.kredit-selbständige.de/erp-digitalisierungs-und-innovationskredit/

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