Machst du noch Urlaub – oder reist du schon?

Die Inzidenz in Deutschland ist einstellig, das Auswärtige Amt hat fast sämtliche Reisewarnungen aufgehoben und die Sommerferien sind da. Wenn das kein Grund ist endlich mal wieder eine Reise zu buchen, dachte sich Betty Wilde vom nachhaltigen Reiseveranstalter FairAway – und hat das zum Anlass genommen, das Reiseverhalten der Post-Corona-Erholungssuchenden unter die Lupe zu nehmen.

Berlin, Juli 2021 – „Fernweh ahoi – nach der Entscheidung endlich wieder zu reisen fing ich erstmal wild an zu googeln. Und was mir da begegnete, lässt sich ziemlich kurz zusammenfassen: Zu viel von allem für zu wenig Geld. Ganz weit fliegen und dann im All-inclusive-Bunker am Pool liegen. Eine kleine Prise „Exotik“, aber bitte auch nicht allzu anders als zu Hause.“

Dass Google sie als Pauschalurlauberin einstufte, empörte Betty. Aber noch weniger gefiel ihr das Angebot an sich. „Ich kann mir schon vorstellen, dass viele Menschen gerade nach dem letzten Jahr einfach nur raus wollen, möglichst unkompliziert und günstig – Kurzarbeit und vielleicht sogar Jobverlust haben für finanzielle Einbußen gesorgt, der Stressfaktor war dauerhaft hoch. Aber rechtfertigt das, es sich im Urlaub so leicht zu machen – auf Kosten anderer?“

Auf Kosten anderer – stimmt das?

Ja, der typische „Urlaub von der Stange“ geht leider in den meisten Fällen auf Kosten anderer. Nämlich auf Kosten der lokalen Bevölkerung. Und auf Kosten der Umwelt, der Natur, der Tiere. Unterstützt werden oft internationale Hotelketten, die sich mit günstigen Preisen übertrumpfen und deren Einnahmen nicht im Reiseland bleiben. Und Reiseveranstalter, die weder die lokale Bevölkerung einbinden noch Menschenrechte einhalten. Menschenmassen werden an immer dieselben Orte gekarrt, die darunter leiden – Stichwort Overtourism. Tiere werden zur Unterhaltung von Tourist:innen unwürdig gehalten und behandelt, Hauptsache, die Kasse klingelt. Diese Liste lässt sich endlos fortführen.

„Die Frage ist doch: Machst du noch Urlaub oder reist du schon?
Hörst du dir im Touri-Bus langweilige Fakten zu Sehenswürdigkeiten vom Tonband an – oder erfährst du lieber von den Locals, was sie und andere Menschen im Land wirklich beschäftigt?
Beschwerst du dich noch, dass nicht alles so ist wie zu Hause – oder plauderst du schon mit deinen Gastgeber:innen über faszinierende Bräuche und Traditionen?
Liegst du noch eng an eng mit Sardinenbüchsen-Feeling am überfüllten Touri-Strand – oder badest du schon unterm einsamen Wasserfall?“

Auch diese Liste lässt sich endlos fortführen. „Eigentlich würde doch jeder diese Fragen „richtig“ beantworten, aber oft ist es wahrscheinlich die eigene Bequemlichkeit, dann doch aufs Pauschalurlaubsglück zurückzugreifen“, vermutet Betty Wilde.

Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen

Ist es an der Stelle richtig, die Moralkeule zu schwingen? „Mir ist schon klar, dass viele sich dadurch erst recht abgeschreckt fühlen – wenn ihnen jemand ein schlechtes Gewissen macht. Aber manchmal hilft es einfach nichts, da reichen schöne Worte nicht aus, da muss Klartext geredet werden. Jeder Mensch ist für seine Entscheidungen verantwortlich und hat die Fähigkeit, bessere zu treffen.“ Das sei vor allem vor dem Hintergrund wichtig, dass Reisen ein Luxus des Nordens sind – ein Fakt, den sich jede:r Reisende bewusst machen muss. „Es ist Zeit, die eigene Verantwortung anzuerkennen.“

Zusammen etwas bewegen

Am Ende des Tages ist eine Reise, die für alle Win-win ist, ein Gemeinschaftsprodukt. Anstatt dass um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Verluste drauflos gereist wird, teilen sich Reiseveranstalter, Reisende und die lokale Bevölkerung hier die Verantwortung. Und wenn sich alle Urlauber:innen aus der Bequemlichkeit bewegen, sich als neugierige, offene Reisende begreifen und und sich auch so verhalten, ist schon viel gewonnen.

Hinweis an die Redaktion

FairAway steht für Reisen, die mehr bedeuten als nur Urlaub – und die Überzeugung, dass sozialverträgliche und umweltfreundliche Reisen die Welt zu einem besseren Ort machen. Der Reiseveranstalter für individuelle Rundreisen arbeitet mit lokalen Reiseexpert:innen zusammen und hat das Ziel, die negativen Auswirkungen des Reisens zu minimieren und die positiven zu verstärken. Zum Beispiel, indem die lokale Bevölkerung vom Tourismus profitiert, Armut reduziert und Menschenrechte geschützt werden, Reisen abseits der üblichen Pfade stattfinden und Einwegplastik gespart wird. Um einen ganzheitlich nachhaltigen Ansatz zu gewährleisten, unterzieht sich FairAway jährlich der externen Prüfung von Travelife.

Für mehr Information und Bildmaterial wenden Sie sich bitte an Betty Wilde unter presse@fairaway.de. Wir können Sie auch gerne mit Reiseexpert:innen vor Ort in Verbindung bringen.

Veröffentlicht von:

FairAway Travel

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