12.000 Euro im Online-Casino verloren – Spieler erhält Verlust zurück

München, 15.07.2021. Fast 12.000 Euro hatte ein Spieler in ein paar Monaten im Online-Casino leovegas.com verzockt. Nun muss ihm der Anbieter des Online-Glücksspiels, die World of Sportbetting Ltd. mit Sitz in Malta, jeden Cent zurückerstatten. Das hat das Landgericht Hamburg mit Urteil vom 5. Juli 2021 entschieden (Az.: 319 O 27/21).

„Das Online-Glücksspiel hätte erst gar nicht in Deutschland angeboten werden dürfen. Daher haben wir die finanziellen Verluste vom Veranstalter zurückgefordert. Das Landgericht Hamburg ist unserer Argumentation gefolgt“, erklärt Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte, der den Anspruch für seinen Mandanten durchgesetzt hat.

Dieser hatte von Januar bis September 2019 über die deutschsprachige Internetdomain leovegas.com von seiner Wohnung aus an dem Online-Glücksspielen teilgenommen und unterm Strich fast 12.000 Euro verloren. Seine Spieleinsätze wurden von seinem Girokonto in Deutschland abgebucht.

Durch den neuen Glücksspielstaatsvertrag wurden zwar die Regeln für Online-Glücksspiel ab dem 1. Juli 2021 gelockert. 2019 war das Glücksspiel im Internet in Deutschland bis auf wenige Ausnahmen jedoch verboten.

Entsprechend hätte die beklagte World of Sportbetting Ltd. das Online-Glücksspiel gar nicht anbieten dürfen und ist deshalb zum Schadenersatz verpflichtet. Für die Spieleinsätze des Klägers gab es keine rechtliche Grundlage, entsprechend muss ihm der Anbieter die entstandenen Verluste erstatten, entschied das LG Hamburg.

„Die Anbieter der Online-Casinos haben ihren Sitz zumeist im EU-Ausland, z.B. in Malta. Obwohl ihnen das Verbot des Online-Glücksspiels in Deutschland bekannt war, haben sie die Glücksspiele angeboten. Für den Spieler bedeutet das Glück im Unglück. Denn er kann seine Verluste von dem Anbieter zurückfordern“, so Rechtsanwalt Cocron.

Auch nachdem die Regeln für das Online-Glücksspiel seit Anfang Juli 2021 gelockert sind, darf es nur angeboten, werden, wenn der Anbieter eine entsprechende Lizenz erworben hat.

Mehr Informationen: https://www.cllb.de/online-casino-geld-zurueck-mit-anwalt

Pressekontakt: Rechtsanwalt István Cocron, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz, Sittner Partnerschaftsgesellschaft mbB, Liebigstr. 21, 80538 München, Fon: 089 552 999 50, Fax: 089 552 999 90; Mail: cocron@cllb.de Web: www.cllb.de

Veröffentlicht von:

CLLB Rechtsanwälte

Liebigstr. 21
80538 München
Deutschland
Telefon: 089/552 999 50
Homepage: http://www.cllb.de

Ansprechpartner(in):
RA Hendrik Bombosch
Pressefach öffnen

Firmenprofil:

Die Kanzlei CLLB Rechtsanwälte wurde im Jahr 2004 in München gegründet. Neben den vier Partnern István Cocron, Steffen Liebl, Dr. Henning Leitz und Franz Braun sind mittlerweile auch Alexander Kainz, Thomas Sittner (LL.M.) und Hendrik Bombosch als Anwälte mit an Bord. Erklärter Schwerpunkt der wirtschaftsrechtlich ausgerichteten Kanzlei ist Kapitalmarktrecht. Daneben umfasst das Beratungsspektrum aber auch Gesellschafts- und Steuerrecht. Seit Oktober 2007 ist CLLB Rechtsanwälte mit eigenem Büro in Berlin vertreten.

Informationen sind erhältlich bei:

RA Hendrik Bombosch
CLLB Rechtsanwälte
Dircksenstraße 47
10178 Berlin
Fon: 030 - 288 789 60
Fax: 030 - 288 789 620
Mail: bombosch@cllb.de
web: www.cllb.de
15 Besucher, davon 1 Aufrufe heute